Perplexity baut mit Personal Computer einen Always-on-KI-Agenten
Perplexity AI will mit "Personal Computer" Nutzern einen KI-Assistenten bieten, der rund um die Uhr Aufgaben erledigt – von E-Mails über Präsentationen bis zur App-Steuerung. Der Dienst läuft auf einem dedizierten Mac Mini, der mit den lokalen Apps des Nutzers und Perplexitys Servern verbunden ist, und lässt sich von jedem Gerät aus steuern. CEO Aravind Srinivas schrieb auf X, das System schlafe nie und sei ein "digitaler Stellvertreter". Der Dienst baut auf dem im Februar gestarteten Perplexity Computer auf, das verschiedene KI-Modelle bündelt.
Perplexity betont Sicherheitsfunktionen wie einen Kill Switch und ein Aktivitätsprotokoll. Voraussetzung ist das Max-Abo für 200 US-Dollar im Monat. Derzeit gibt es nur eine Warteliste. Gleichzeitig baut Perplexity sein Angebot aus: Eine Enterprise-Version verbindet sich mit über 400 Tools wie Salesforce oder Snowflake und erledigte laut Perplexity intern in vier Wochen Arbeit im Wert von 3,25 Jahren. Das Konzept erinnert an das kontroverse OpenClaw, dessen Entwickler mittlerweile für OpenAI arbeitet. Agentische KI-Systeme dominieren derzeit die Szene, sehen sich aber auch scharfer Kritik vor allem hinsichtlich Ressourcenbedarf und Sicherheitslücken ausgesetzt.
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