KI-Musikgenerator Suno lässt Nutzer jetzt mit der eigenen Stimme singen
Kurz & Knapp
- Das KI-Musikunternehmen Suno hat Version 5.5 seines Musikgenerators veröffentlicht.
- Im Zentrum stehen drei neue Funktionen: Voices, Custom Models und My Taste, die alle darauf abzielen, die Musikerzeugung stärker an die individuelle Identität der Nutzer zu binden.
- Mit der Voices-Funktion können Pro- und Premier-Abonnenten ihre eigene Gesangsstimme aufnehmen oder hochladen und damit Songs generieren lassen.
Das KI-Musikunternehmen Suno veröffentlicht Version 5.5 seines Musikgenerators. Neben verbesserter Klangqualität können Nutzer ihre eigene Stimme einsetzen und das Modell auf ihren persönlichen Stil trainieren.
Suno hat Version 5.5 seines Musikmodells vorgestellt, die das Unternehmen als sein bisher "bestes und ausdrucksstärkstes Modell" bezeichnet. Im Zentrum des Updates stehen drei neue Funktionen: Voices, Custom Models und My Taste. Alle drei zielen darauf ab, die Musikerzeugung stärker an die individuelle Identität des Nutzers zu binden.
Die neuen Fähigkeiten sollen laut Suno die Grundlage für eine nächste Generation von Musikmodellen bilden, die das Start-up noch in diesem Jahr gemeinsam mit der Musikindustrie starten will. Damit positioniert sich Suno explizit als Partner der Branche, nicht als deren Gegenspieler. Derzeit laufen Gerichtsverhandlungen zwischen Suno und großen Plattenlabels. Konkurrent Udio wurde bereits von der Universal Music Group mehr oder weniger geschluckt.
Die eigene Stimme als Instrument für KI-Musik
Die Voices-Funktion ist laut Suno das meistgewünschte Feature der Community und steht Pro- sowie Premier-Abonnenten zur Verfügung. Nutzer können ihre eigene Gesangsstimme aufnehmen oder hochladen und damit Songs generieren lassen.
Um Missbrauch vorzubeugen, hat Suno einen Verifizierungsprozess eingebaut: Die Gesangsstimme im Audio wird mit einer zufällig generierten Sprechphrase abgeglichen, die der Nutzer einsprechen muss. So soll sichergestellt werden, dass nur die eigene Stimme verwendet wird.
Die erstellten Stimmprofile sind privat. Suno kündigt an, künftig eine Funktion zum Teilen von Stimmen einzuführen, wobei der Nutzer die Kontrolle behalten soll.
Custom Models und My Taste personalisieren den Sound
Mit Custom Models können Pro- und Premier-Abonnenten das v5.5-Modell auf ihre eigene Musik abstimmen. Wer Tracks aus dem eigenen Katalog hochlädt, erhält laut Suno eine personalisierte Version des Modells, die den individuellen Stil erkennt und in neue Kompositionen einfließen lässt. Bis zu drei solcher Custom-Modelle können erstellt werden.
My Taste funktioniert passiv und steht allen Nutzern offen: Suno lernt über die Zeit, welche Genres und Stimmungen ein Nutzer bevorzugt, und passt die Ergebnisse entsprechend an.
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