Microsoft rollt Copilot Cowork breiter aus und lässt KI-Modelle sich gegenseitig kontrollieren
Microsoft macht "Copilot Cowork" breiter verfügbar und bringt einen neuen KI-Research-Agenten. Das schon zuvor angekündigte Feature basiert auf Claude Cowork und ermöglicht es dem System, mehrstufige Aufgaben mit Werkzeuggebrauch durchzuführen, dabei auf Dateien zuzugreifen und Dateien auszugeben. Zusätzliche Fähigkeiten umfassen Kalenderplanung und tägliche Briefings. Die Funktion ist im Rahmen des Frontier-Programms verfügbar.
Zusätzlich erhält Microsofts "Researcher"-Tool eine neue "Critique"-Funktion: Ein KI-Modell erstellt einen Entwurf, ein zweites prüft ihn. Dabei kommen Modelle von Anthropic und OpenAI zum Einsatz. Laut Microsoft erreicht der neue Agent im DRACO (Deep Research Accuracy, Completeness, and Objectivity) einen neuen Bestwert. In dem Benchmark fehlt allerdings der Vergleich zu OpenAIs neuem GPT-5-basierten Deep Research.
Eine weitere Neuerung ist "Model Council": Nutzer können Antworten verschiedener KI-Modelle nebeneinander vergleichen und sehen, wo sie übereinstimmen oder sich unterscheiden. Alle Neuerungen sind Teil von Wave 3 von Microsoft 365 Copilot.
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