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Gefahr durch KI-Hacks: Offensive Cyberfähigkeit von KI-Modellen wächst rasant

Die AI-Safety-Research-Firma Lyptus Research hat eine neue Studie zur offensiven Cybersicherheitsfähigkeit von KI-Modellen veröffentlicht. Sie basiert auf der METR-Zeithorizont-Methode und einer Untersuchung mit zehn professionellen Sicherheitsexperten.

Die offensive Cyberfähigkeit von KI verdoppelt sich laut der Studie seit 2019 alle 9,8 Monate, seit 2024 sogar alle 5,7 Monate. Opus 4.6 und GPT-5.3 Codex lösen bei einem Token-Budget von zwei Millionen Aufgaben mit 50 Prozent Erfolg, für die menschliche Experten rund drei Stunden benötigen.

Diagramm zeigt den Anstieg der offensiven Cyberfähigkeit von KI-Modellen zwischen 2019 und 2026, gemessen am Zeithorizont in menschlicher Aufgabenzeit. Zwei Trendlinien verdeutlichen die Verdopplungszeiten von 9,8 und 5,7 Monaten.
Offensive Cyberfähigkeit von KI-Modellen im Zeitverlauf: Von GPT-2 (2019) bis Opus 4.6 und GPT-5.3 Codex (2026) stieg der Zeithorizont von 30 Sekunden auf rund drei Stunden. Die Verdopplungszeit beschleunigte sich von 9,8 Monaten (ab 2019) auf 5,7 Monate (ab 2024). | Bild: Lyptus Research

Bei höherem Token-Budget steigt die Leistung deutlich: GPT-5.3 Codex springt bei zehn Millionen Token von 3,1 auf 10,5 Stunden Zeithorizont. Die Forscher gehen daher davon aus, dass sie das tatsächliche Angriffsrisiko noch unterschätzen. Open-Source-Modelle liegen etwa 5,7 Monate hinter den geschlossenen Modellen.

Insgesamt flossen 291 Aufgaben in die Bewertung ein. Alle Daten sind auf GitHub und Hugging Face verfügbar, der umfassende Report hier.

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Quelle: Lyptus Research