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Read full article about: Software schreibt Software: Claude Code programmiert Claude Cowork in 1,5 Wochen

Laut Anthropics Claude-Code-Erfinder hat sein Tool fast den kompletten Code für Claude Cowork geschrieben. Claude Cowork ist ein frisch vorgestelltes KI-Tool von Anthropic, das auf Claude Code basiert, aber mit einer nutzerfreundlichen Oberfläche für Nicht-Programmierer kommt. Laut Claude-Code-Erfinder Boris Cherny wurde "so ziemlich" der gesamte Code mit Claude Code generiert.

Screenshot via X

Fertig war die App laut Produktmanager Felix Rieseberg angeblich innerhalb eines Sprints von anderthalb Wochen. Allerdings habe es vorab schon einige Prototypen und Ideen gegeben, und die Anwendung sei derzeit eine Forschungsvorschau mit noch einigen Ecken und Kanten. Zudem existierte mit Claude Code bereits eine umfangreiche Basis; Rieseberg dürfte sich hier in erster Linie auf das Frontend beziehen.

Read full article about: Wer von Sprachmodellen Widerspruchsfreiheit erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage

Wer von Sprachmodellen innere Kohärenz erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage.

"Warum sagt Seite fünf eines Buches, das beste Essen sei Pizza, und Seite 17, das beste Essen sei Pasta? Was denkt das Buch wirklich? Und du sagst: 'Es ist ein Buch!'", erklärt Josh Batson, Research Scientist bei Anthropic, in einem lesenswerten Artikel über Methoden zur Interpretierbarkeit von LLMs im MIT Technology Review.

Die Analogie stammt aus Experimenten zur internen Verarbeitung von Fakten. Anthropic fand heraus, dass Claude unterschiedliche Mechanismen nutzt, um zu wissen, dass Bananen gelb sind, und um zu bestätigen, dass der Satz "Bananen sind gelb" wahr ist. Diese Mechanismen sind nicht miteinander verbunden. Wenn ein Modell widersprüchliche Antworten gibt, greift es auf verschiedene Teile seiner selbst zurück – ohne zentrale Instanz. "Es könnte sein, dass du mit Claude redest und es dann abdriftet", sagt Batson. "Und jetzt redest du nicht mehr mit Claude, sondern mit etwas anderem." Die Implikation: Die Annahme, Sprachmodelle besäßen mentale Kohärenz wie Menschen, könnte ein Kategorienfehler sein.

Basecamp Research kartiert eine Million Spezies für KI-gestützte Medikamente

Das britische Unternehmen Basecamp Research hat gemeinsam mit Forschern von Nvidia und Microsoft KI-Modelle entwickelt, die aus einer Datenbank von über einer Million Spezies potenzielle neue Therapien gegen Krebs und multiresistente Bakterien generieren sollen. Die Forscher selbst mahnen jedoch zur Vorsicht.

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Read full article about: Medizinisches Gedächtnis für KI: OpenAI übernimmt Startup Torch für personalisierte Gesundheit

OpenAI kauft die KI-Gesundheits-App Torch für rund 100 Millionen Dollar in Firmenanteilen. Der Deal umfasst 60 Millionen Dollar sofort und den Rest als Anteile zur Mitarbeiterbindung, berichtet The Information. Torch vereint verstreute Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen zu einem einheitlichen Bild – die Gründer nennen es ein "medizinisches Gedächtnis für KI". Nutzer können so Zusammenhänge erkennen und sicherstellen, dass keine wichtigen Informationen verloren gehen. Die App nutzt OpenAI-Modelle für personalisierte medizinische Einblicke. Alle vier Torch-Mitarbeiter, einschließlich CEO Ilya Abyzov, wechseln zu OpenAI.

Die Übernahme soll OpenAIs Pläne für einen personalisierten Gesundheitsassistenten in ChatGPT stärken. Vergangene Woche führte OpenAI einen ChatGPT-Health-Bereich ein sowie ein Angebot an Healthcare-Unternehmen. Auch Anthropic stellte kürzlich Gesundheitsfunktionen für seinen Chatbot Claude vor. Dahinter liegt die Vermutung eines Milliardenmarktes: Hunderte Millionen der wöchentlichen Konversationen mit Chatbots drehen sich um Gesundheitsthemen.

Read full article about: Apple und Google schließen mehrjährige KI-Partnerschaft für Siri

Apple nutzt künftig Googles Gemini-Modelle für seine KI-Funktionen, darunter eine überarbeitete Version von Siri. Die mehrjährige Kooperation sieht vor, dass Apple für seine kommenden Modelle auf Googles Gemini und dessen Cloud-Technologie setzt, berichtet CNBC. Die neuen Funktionen sollen noch in diesem Jahr verfügbar sein.

Apple erklärte in einer Stellungnahme, dass Googles Technologie nach sorgfältiger Prüfung die fähigste Grundlage für die eigenen Anwendungen biete. Bereits im März letzten Jahres gab es Gerüchte über Gespräche zwischen den beiden Tech-Riesen. Später gab es Berichte, der Umstieg werde das Unternehmen wohl mehr als eine Milliarde US-Dollar jährlich kosten.

Der Schritt steht im Kontext von Apples anhaltenden Problemen mit der Siri‑Architektur. Interne Berichte beschreiben Siri als technisch fragmentiertes System aus alten regelbasierten Komponenten und neueren generativen Modellen, das Weiterentwicklungen erschwert und zu hoher Fehleranfälligkeit führt. Parallel arbeitet Apple an einer vollständig neuen eigenen LLM‑Architektur und an einem Modell mit rund einer Billion Parametern, um langfristig wieder unabhängig von externen Anbietern zu werden. Auch Google hatte anfangs Schwierigkeiten, mit der von OpenAI vorgelegten Geschwindigkeit mitzuhalten, fand aber relativ schnell den Anschluss.

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Read full article about: Britische Medienaufsicht ermittelt gegen X wegen KI-generierter Nacktbilder

Die britische Medienaufsicht Ofcom hat eine Untersuchung gegen X wegen des KI-Chatbots Grok eingeleitet. Damit reagiert die Behörde auf Berichte der letzten Wochen, denen zufolge der Chatbot und die Social-Media-Plattform von Elon Musk zunehmend genutzt wurden, um nicht einvernehmliche intime Bilder und sexualisiertes Material von Kindern zu erstellen und zu teilen.

Ofcom prüft nun, ob X gegen den britischen Online Safety Act verstoßen hat. Die Behörde kontaktierte X am 5. Januar 2025 und forderte bis zum 9. Januar eine Stellungnahme. Die Untersuchung soll klären, ob X ausreichende Maßnahmen zum Schutz britischer Nutzer vor illegalen Inhalten ergriffen hat. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 18 Millionen Pfund oder 10 Prozent des weltweiten Umsatzes. In schweren Fällen könnte ein Gericht sogar anordnen, den Zugang zu X in Großbritannien zu sperren. Ofcom prüft auch, ob xAI, das KI-Unternehmen hinter Grok, gegen Vorschriften verstoßen hat. Vergangene Woche hatte die EU-Kommission X angewiesen, alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufzubewahren.

Google baut Werbung in Gemini ein und startet Agenten-Protokoll für KI-Shopping

Der Suchmaschinenkonzern führt personalisierte Rabattanzeigen in seinen KI-Modus ein und stellt ein offenes Protokoll vor, das Händler enger an das Google-Ökosystem binden soll. 

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