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Read full article about: Deeptune erhält 43 Millionen Dollar für simulierte Arbeitsplätze, in denen KI-Agenten das Arbeiten lernen

Andreessen Horowitz investiert 43 Millionen Dollar in Deeptune, ein Startup, das KI-Agenten in simulierten Arbeitsplätzen trainiert.

Deeptune baut simulierte Arbeitsumgebungen, in denen KI-Agenten lernen, mehrstufige Aufgaben in Software wie Slack oder Salesforce zu erledigen. CEO Tim Lupo vergleicht das mit Flugsimulatoren für Piloten: Statt nur aus Texten zu lernen, üben KI-Modelle in realistischen Nachbildungen von Arbeitsplätzen - etwa denen von Buchhaltern, Anwälten oder Software-Ingenieuren. Laut Fortune hat Deeptune bereits Hunderte solcher Umgebungen für führende KI-Labore gebaut.

Dass Andreessen Horowitz nun eine 43-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde anführt, zeigt, wie wichtig die Branche diese Trainingsmethode einschätzt. Andreessen-Partner Marco Mascorro sagte Fortune, KI-Modelle lernten zunehmend durch Interaktion statt durch menschlich aufbereitete Daten. Der globale Markt für diese Art des KI-Trainings soll laut ResearchAndMarkets von 11,6 Milliarden Dollar (2025) auf über 90 Milliarden Dollar bis 2034 wachsen.

Read full article about: Ungefragte Antwort eines KI-Agenten führt bei Meta zu Datenleck-Gefahr

Ein außer Kontrolle geratener KI-Agent hat bei Meta einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall ausgelöst, berichtet The Information.

Ein Meta-Ingenieur nutzte vergangene Woche ein internes Agenten-Werkzeug, um eine technische Frage zu analysieren, die ein anderer Mitarbeiter in einem internen Forum gestellt hatte. Der Agent veröffentlichte daraufhin ohne Genehmigung eine Antwort im Forum. Ein zweiter Mitarbeiter folgte dem Rat des Agenten, was eine Kettenreaktion auslöste: Fast zwei Stunden lang waren Systeme mit sensiblen Unternehmens- und Nutzerdaten für nicht autorisierte Mitarbeiter zugänglich.

Meta stufte den Vorfall als Sev 1 ein, die zweithöchste Sicherheitsstufe. Laut einem Meta-Sprecher seien keine Nutzerdaten missbraucht worden, und es gebe keine Hinweise, dass jemand den Zugang ausgenutzt oder Daten öffentlich gemacht habe. Der Beitrag des Agenten war immerhin als KI-generiert gekennzeichnet.

Der Fall steht nicht allein: Summer Yue, Leiterin für Sicherheit bei Metas KI-Abteilung, beschrieb im Februar auf X, wie ein OpenClaw-Agent trotz klarer Anweisung eigenständig E-Mails löschte und ihre Befehle zum Stoppen ignorierte. Auch Amazon Web Services hatte im Dezember einen 13-stündigen Ausfall eines Tools nach agentengestützten Codeänderungen.

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Read full article about: OpenAIs AWS-Partnerschaft könnte Microsoft-Exklusivvertrag ins Wanken bringen

Microsofts Führungsetage befürchtet, dass OpenAIs geplantes AWS-Produkt gegen den gemeinsamen Exklusivvertrag verstoßen könnte.

"Wir sind zuversichtlich, dass OpenAI die Bedeutung der Einhaltung seiner rechtlichen Verpflichtungen versteht und respektiert", sagt ein Microsoft-Sprecher gegenüber The Information. Eine Formulierung, die weniger nach Vertrauen klingt als nach Warnung.

Microsoft hält die exklusiven Rechte, OpenAIs Modelle über seine Azure-Cloud direkt an Kunden zu verkaufen. OpenAI und AWS planen jedoch ein neues Produkt, ein sogenanntes "Stateful Runtime Environment", das OpenAI-Modelle vollständig auf AWS-Infrastruktur laufen lässt, ganz ohne die von Microsoft gehosteten Versionen.

AWS will damit keine Modell-APIs direkt verkaufen, sondern Entwicklungstools für KI-Anwendungen anbieten, und könnte so die vertragliche Exklusivität technisch umgehen.

Read full article about: Auf Vibe-Coding folgt Vibe-Design: Googles KI-Tool Stitch wandelt Text in Interfaces

Google Labs hat sein Design-Tool Stitch zu einer KI-gestützten Software-Design-Plattform weiterentwickelt. Das Tool wandelt natürliche Sprache in Benutzeroberflächen um: Google nennt den Ansatz "Vibe Design". Statt mit klassischen Wireframes zu beginnen, beschreiben Nutzer ihre Ziele oder die gewünschte Nutzererfahrung in Textform. Stitch bietet dafür eine unendliche Leinwand, auf der Bilder, Text und Code als Kontext eingebracht werden können.

Ein neuer Design-Agent analysiert den gesamten Projektverlauf und kann mehrere Ideen parallel verfolgen, während sich per Sprachsteuerung Echtzeit-Änderungen direkt auf der Leinwand vornehmen lassen. Designregeln lassen sich über ein neues DESIGN.md-Format zwischen verschiedenen Tools austauschen, und statische Entwürfe werden direkt in klickbare Prototypen umgewandelt.

Stitch ist unter stitch.withgoogle.com für Nutzer ab 18 Jahren in allen Regionen verfügbar, in denen auch Gemini zugänglich ist. Über einen MCP-Server und ein SDK kann Stitch zudem in Entwicklertools wie AI Studio eingebunden werden. Google richtet das Tool sowohl an professionelle Designer als auch an Gründer ohne Design-Erfahrung.

Read full article about: Google Deepmind erweitert Gemini-API um kombinierbare Entwickler-Werkzeuge

Google Deepmind hat die Gemini-API um mehrere Werkzeuge für Entwickler erweitert. Erstmals lassen sich eingebaute Tools wie Google Search und Google Maps mit eigenen Funktionen in einer einzigen Anfrage kombinieren. Bisher mussten Entwickler diese Schritte einzeln steuern, was langsamer und aufwendiger war.

Neu ist auch die sogenannte Kontextzirkulation: Ergebnisse eines Tools können automatisch an ein anderes weitergegeben werden. Zudem gibt es jetzt eindeutige IDs für jeden Tool-Aufruf, was die Fehlersuche erleichtert.

Ebenfalls neu: Google Maps als Datenquelle steht nun auch für die Gemini-3-Modellfamilie bereit und liefert Standortdaten, Geschäftsinformationen und Pendelzeiten. Google empfiehlt für diese Arbeitsabläufe die neue Interactions-API.

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Read full article about: OpenAI will das beste Sprachmodell, das in 16 MB passt

OpenAI fordert Forscher und Entwickler heraus, das beste Sprachmodell zu bauen, das in nur 16 MB passt – und nutzt den Wettbewerb gezielt zur Talentsuche. Beim offenen Forschungswettbewerb "Parameter Golf" müssen Gewichte und Trainingscode zusammen unter 16 MB bleiben, trainiert wird in maximal zehn Minuten auf acht H100-GPUs. Bewertet wird anhand der Kompression auf einem festen FineWeb-Datensatz.

OpenAI stellt dafür eine Million Dollar an Rechenzeit-Gutschriften über den Partner Runpod bereit. Herausragende Teilnehmer können zu Bewerbungsgesprächen eingeladen werden. Im Juni plant OpenAI, eine kleine Gruppe von Nachwuchsforschern einzustellen, darunter Studierende und Olympiade-Gewinner. Das GitHub-Repository enthält Baseline-Modelle, Evaluierungsskripte und eine öffentliche Rangliste. Die Teilnahme steht allen ab 18 Jahren in unterstützten Ländern offen und ist bis 30. April möglich.

Der Kampf um KI-Talente zwischen den großen Techkonzernen ist so hart wie nie. Meta hat in der Vergangenheit wiederholt Top-Forscher von OpenAI abgeworben, teilweise mit Vergütungspaketen von angeblich bis zu 300 Millionen Dollar.

Apple blockiert Updates von Vibe-Coding-Apps im App Store

Apple verhindert, dass beliebte Vibe-Coding-Apps wie Replit und Vibecode neue Versionen veröffentlichen. Der Konzern beruft sich auf bestehende Richtlinien, doch die Maßnahme trifft eine potenzielle Konkurrenz zum eigenen Ökosystem.

Pentagon plant offenbar KI-Training auf geheimen Militärdaten

Das US-Verteidigungsministerium will laut einem Bericht sichere Umgebungen einrichten, in denen KI-Firmen ihre Modelle mit klassifizierten Daten trainieren. Bisher durften Modelle geheime Daten nur lesen, nicht daraus lernen.

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