Anders als OpenAI: Anthropic verspricht, dass Claude dauerhaft werbefrei bleibt
Die Claude-Firma Anthropic positioniert sich gegen Werbung, spricht sich aber für kommerzielle Chat-Transaktionen aus. In einem Blogbeitrag erklärt Anthropic, dass Claude werbefrei bleiben soll: keine gesponserten Links, keine von Werbetreibenden beeinflussten Antworten. Anders als bei Suchmaschinen teilten Nutzer in KI-Chats oft persönliche Informationen. Werbung könnte dazu führen, dass Gespräche auf Transaktionen gelenkt werden, statt hilfreich zu sein – Bedenken, die auch OpenAI-CEO Sam Altman hatte, bevor sich seine Firma doch für Werbung entschied.
Expanding access to Claude is central to our public benefit mission, and we want to do it without selling our users’ attention or data to advertisers.
Anthropic
Anthropic will sich stattdessen durch Unternehmensverträge und Abonnements finanzieren. Allerdings plant das Unternehmen E-Commerce-Transaktionen, etwa Buchungen oder Käufe, die Claude im Auftrag des Nutzers durchführt. Anthropic könnte hier planen, so wie OpenAI an den Transaktionen zu verdienen. Die Firma beteuert jedoch, dass Claudes Hauptmotivation bleiben soll, eine hilfreiche Antwort zu geben.
Anthropics Statement kommt kurz nachdem OpenAI seine Werbepläne für ChatGPT enthüllt hat. Die Firma gibt sich sogar die Mühe, Werbung in ChatGPT in einigen Videos auf die Schippe zu nehmen.
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