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Jonathan Kemper

Jonathan ist Technikjournalist und beschäftigt sich stark mit Consumer Electronics. Er erklärt seinen Mitmenschen, wie KI bereits heute nutzbar ist und wie sie im Alltag unterstützen kann.
Read full article about: Cursor erfasst neue Codebasen in 21 Sekunden statt vier Stunden

Der KI-Coding-Assistent Cursor soll die Indexierungszeit großer Codebasen von über vier Stunden auf 21 Sekunden verkürzen. Statt bei jedem neuen Nutzer einen Index von Grund auf neu zu erstellen, nutzt Cursor bestehende Indizes von Teammitgliedern wieder. Das funktioniere, weil Kopien derselben Codebasis innerhalb eines Teams im Durchschnitt zu 92 Prozent identisch seien, schreibt das Unternehmen in einem Blogbeitrag.

Diagramm: Merkle-Bäume vergleichen Dateihashes von Client und Server, synchronisieren nur unterschiedliche Einträge und löschen fehlende Dateien.
Merkle-Bäume vergleichen Dateihashes zwischen Client und Repository, synchronisieren nur abweichende Dateien und löschen fehlende Einträge.

Die semantische Suche, die durch diese Indizes ermöglicht wird, verbessere laut einer Cursor-Studie die Genauigkeit von KI-Antworten um 12,5 Prozent. Die Technik basiert auf Merkle-Bäumen, einer Datenstruktur mit kryptografischen Hashes. Diese stellt sicher, dass Nutzer nur Code sehen, auf den sie tatsächlich Zugriff haben. Bei durchschnittlichen Projekten sinke die Wartezeit bis zur ersten Suchanfrage von knapp 8 Sekunden auf 525 Millisekunden. Das Start-up hinter Cursor hatte im Oktober 2025 Version 2.0 mit einem eigenen Coding-Modell veröffentlicht und erzielt mittlerweile einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen Dollar.

Read full article about: Google bereitet wohl native Audio-Fähigkeiten für Gemini 3 Flash mit Stimmenklonen vor

Google arbeitet an einer Funktion, mit der Nutzer ihre eigene Stimme in AI Studio klonen können. Eine versteckte Option namens "Create Your Voice" erscheint laut TestingCatalog bei der Auswahl des "Flash Native Audio Preview"-Modells, das derzeit mit Gemini 2.5 Flash verbunden ist. Bei Auswahl öffnet sich ein Fenster zum Aufnehmen und Hochladen von Audio, die Funktion ist aber noch nicht aktiv. Die Entdeckung deutet darauf hin, dass Google native Audio-Fähigkeiten für Gemini 3 Flash vorbereitet. Damit könnten Entwickler künstliche Stimmen erzeugen, die auf aufgenommenen Sprachproben basieren. Google hatte erst im Dezember 2025 ein Update für Gemini 2.5 Flash Native Audio veröffentlicht, das die Sprachqualität verbesserte und Anweisungen präziser umsetzt.

Screenshot von Google AI Studio im Playground-Modus. Rechts in der Seitenleiste ist unter der Stimmauswahl "Zephyr" ein Button mit der Aufschrift "Create your voice" zu sehen, auf den ein roter Pfeil zeigt. Oben rechts steht die Modellbezeichnung Gemini 2.5 Flash Native Audio Preview.
Die versteckte Option "Create your voice" in Google AI Studio deutet auf kommende Funktionen zum Klonen von Stimmen hin.

Zusätzlich wurde eine neue Option gefunden, mit der sich ganze Code-Sammlungen über GitHub-Repositories importieren lassen. Auch die Startseite wird allem Anschein nach überarbeitet und zeigt künftig Aktivitäten und Nutzungsstatistiken getrennt an.

Chinesisches KI-Unternehmen Moonshot AI will mit Agenten-Schwärmen die Konkurrenz überholen

Moonshot AI hat Kimi K2.5 veröffentlicht, das laut eigenen Angaben leistungsstärkste Open-Weight-Modell. Das Modell kann eigenständig bis zu 100 KI-Agenten koordinieren, die parallel an komplexen Aufgaben arbeiten.

Read full article about: UK-Regierung will mit Anthropic-KI Bürgern bei der Jobsuche helfen

Die britische Regierung hat Anthropic ausgewählt, einen KI-Assistenten für die Website GOV.UK zu entwickeln. Das Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie (DSIT) will damit Bürgern helfen, staatliche Dienste zu nutzen und individuelle Beratung zu erhalten. Zunächst sollen Arbeitssuchende bei ihrer Karriere beraten werden, leichteren Zugang zu Weiterbildungen erhalten und Angebote erklärt bekommen.

Die Partnerschaft baut auf einer Absichtserklärung vom Februar 2025 auf. Anthropic-Ingenieure arbeiten mit britischen Beamten zusammen, damit die Regierung das System künftig eigenständig betreiben kann. Nutzer sollen die volle Kontrolle über ihre Daten behalten und sich jederzeit abmelden können.

Regionschefin Pip White von Anthropic betonte, die Zusammenarbeit zeige, wie KI sicher für das Gemeinwohl eingesetzt werden könne. Neben Anthropic sind auch andere US-Konzerne stark in Großbritannien verwurzelt: Microsoft, OpenAI und Nvidia haben letztes Jahr Investitionen von über 31 Milliarden Pfund für britische KI-Infrastruktur zugesagt. Im Gegensatz zu OpenAI, das einen 200-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen hat, untersagt Anthropic US-Strafverfolgungsbehörden die Nutzung seiner Modelle für Inlandsüberwachung.

X-Coder übertrifft deutlich größere KI-Modelle dank rein synthetischer Trainingsdaten

Wer braucht schon echte Daten? Forscher zeigen, dass ein KI-Modell mit rein synthetischen Programmieraufgaben trainiert werden kann und dabei größere Konkurrenten schlägt. Mehr Aufgaben schlagen mehr Lösungen.