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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
Read full article about: Codex für Windows: OpenAI bringt sein KI-Coding-Tool nativ auf den PC

OpenAI hat seine Codex-App für Windows veröffentlicht. Codex ist ein KI-gestütztes Coding-Tool, das Entwicklern beim Erstellen von Software hilft. Für die Windows-Version hat OpenAI eine eigene Sandbox gebaut, die auf Betriebssystemebene mit eingeschränkten Tokens, Dateisystem-Zugriffsrechten und eigenen Sandbox-Benutzerkonten arbeitet. So können die KI-Agenten direkt in Windows-Umgebungen wie PowerShell laufen, ohne dass Entwickler auf WSL oder virtuelle Maschinen ausweichen müssen. Den Code der Sandbox hat OpenAI als Open Source auf GitHub veröffentlicht.

Die Windows-App erscheint wenige Wochen nach der Mac-Version, die laut OpenAI in der ersten Woche über eine Million Mal heruntergeladen wurde. Für die Windows-Version hatten sich vorab mehr als 500.000 Entwickler auf eine Warteliste eingetragen. Insgesamt hat Codex laut OpenAI inzwischen über 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Die App ist in allen ChatGPT-Tarifen verfügbar.

Read full article about: Meta schließt Millionen-Deal mit News Corp für KI-Training und Inhalte

Meta hat einen mehrjährigen KI-Lizenzvertrag mit News Corp abgeschlossen, der dem Eigentümer des Wall Street Journal bis zu 50 Millionen Dollar pro Jahr einbringt. Der Vertrag läuft mindestens drei Jahre und gibt Meta Zugriff auf Inhalte aus den USA und Großbritannien, berichtet das Wall Street Journal. Meta darf damit aktuelle Informationen für seine KI-Produkte abrufen und ältere Inhalte wie Artikelarchive für das Training nutzen. News Corp hatte bereits 2024 einen Vertrag mit OpenAI über mehr als 250 Millionen Dollar in fünf Jahren geschlossen. Meta hat zuvor auch Deals mit CNN, Fox News und anderen Medien abgeschlossen.

Für die Medienbranche sind diese Deals ein zweischneidiges Schwert: Kurzfristig bringen sie den beteiligten Verlagen Einnahmen in unsicheren Zeiten. Langfristig tragen sie dazu bei, die Medienvielfalt zu verringern, da nichtbeteiligte Verlage aus dem Markt gedrängt werden. Gleichzeitig stärken sie die Marktmacht der Plattformen, die über die Zeit zunehmend die Bedingungen diktieren können. Zudem spalten die Einzelverträge die Verlagslandschaft, sodass diese nicht geschlossen bessere Konditionen für die gesamte Branche aushandeln kann.

Read full article about: GPT-5.4 soll bei stundenlangen Aufgaben zuverlässiger arbeiten und weniger Fehler machen

OpenAIs GPT-5.4 soll ein Sprung nach vorn sein. Die ChatGPT-Firma kündigte 5.4 bereits kurz nach dem Release von 5.3 Instant für ChatGPT an. Das Modell solle demnächst kommen, offiziell sind noch keine Details bekannt.

via X

Laut The Information wird GPT-5.4 ein Kontextfenster von einer Million Token haben, mehr als doppelt so viel wie die 400 000 Tokens des aktuellen GPT-5.2. Damit zieht OpenAI mit Google und Anthropic gleich. Außerdem soll das Modell bei längeren Aufgaben, die mehrere Stunden dauern können, zuverlässiger arbeiten und weniger Fehler machen. Das ist etwa für OpenAIs Codex-Programmiertool relevant.

Neu ist ein "extremer" Denkmodus, in dem das Modell deutlich mehr Rechenzeit für schwierige Fragen aufwendet. Dieser Modus richtet sich eher an die Forschung als an Alltagsnutzer, die schnelle Antworten erwarten. Die häufigeren Updates – teils monatlich – sollen laut The Information verhindern, dass sich wie beim GPT-5-Launch überzogene Erwartungen aufbauen, die dann enttäuscht werden könnten. OpenAIs Nutzerwachstum verlief zuletzt langsamer als intern prognostiziert.

US-Supreme-Court-Urteil zu KI-Copyright bedeutet kein generelles Urheberrechts-Aus für KI-Kunst

KI-Erfinder Stephen Thaler wollte vor dem US Supreme Court durchsetzen, dass eine Maschine als Urheber eines Bildes anerkannt wird. Das Gericht lehnte ab. Doch das Urteil betrifft einen Extremfall und sagt wenig darüber aus, ob Menschen für KI-gestützte Werke Urheberrechtsschutz erhalten können.

Google Deepmind veröffentlicht Gemini 3.1 Flash-Lite als schnellstes Modell der Reihe

Google Deepmind hat mit Gemini 3.1 Flash-Lite eine Vorschau auf das schnellste und günstigste Modell der Gemini-3-Reihe veröffentlicht. Es ist leistungsfähiger, aber auch viel teurer als das Vorgängermodell.

Read full article about: OpenAI veröffentlicht GPT-5.3 Instant für flüssigere Alltagsgespräche und bessere Suche

OpenAI hat GPT-5.3 Instant veröffentlicht, ein Update für das Standard-ChatGPT-Modell. Es soll Alltagsgespräche flüssiger und hilfreicher machen. Laut OpenAI liefert das Modell genauere Antworten, bessere Websuchergebnisse und vermeidet unnötige Warnhinweise und Ablehnungen. Die Halluzinationsrate sinke je nach Szenario um bis zu 26,8 Prozent bei Websuchen und 19,7 Prozent bei internem Wissen. Auch der Schreibstil sei natürlicher und weniger belehrend. Schwächen bestehen laut OpenAI weiterhin bei nicht-englischen Sprachen wie Japanisch und Koreanisch.

Die zugehörige System Card zeigt leichte Rückschritte bei der Sicherheit: Bei der Erkennung unerlaubter Inhalte schneidet GPT-5.3 Instant laut OpenAI im Schnitt besser ab als GPT-5.1 Instant, aber schlechter als der direkte Vorgänger GPT-5.2 Instant. Bei Gesundheitsthemen (HealthBench) schneidet das Modell minimal schlechter ab als der Vorgänger.

GPT-5.3 Instant steht ab sofort allen ChatGPT-Nutzern sowie Entwicklern über die API als "gpt-5.3-chat-latest" zur Verfügung. Das Vorgängermodell GPT-5.2 Instant bleibt für zahlende Nutzer noch drei Monate verfügbar und wird am 3. Juni 2026 eingestellt.

Read full article about: Anthropic wollte Claude für die Steuerung autonomer Drohnenflotten einsetzen

Anthropic hat sich Anfang 2026 an einem 100-Millionen-Dollar-Wettbewerb des Pentagon beteiligt. Ziel war die Entwicklung sprachgesteuerter, autonomer Drohnenschwarm-Technologien, berichtet Bloomberg.

Der Vorschlag sah vor, Anthropics KI-Tool Claude zu nutzen, um Befehle eines Kommandanten in digitale Anweisungen umzuwandeln und Drohnenflotten zu koordinieren, ohne dabei KI für autonome Zielerfassung oder Waffenentscheidungen einzusetzen. Menschen sollten das System jederzeit überwachen und stoppen können. Das ist konsistent mit Anthropics Argumentation im aktuellen Streit mit dem Pentagon. Auch hier betonte Anthropic die Relevanz menschlicher Aufsicht bei autonomen Waffen, da aktuelle KI-Modelle noch nicht verlässlich genug seien.

Anthropic wurde jedoch nicht ausgewählt. Stattdessen erhielten unter anderem SpaceX/xAI sowie zwei Rüstungsunternehmen mit OpenAI als Partner den Zuschlag.

Neuer Anthropic-Prompt lässt ChatGPT und Co. das gesammelte Wissen über Nutzer verraten

Anthropic nutzt die aktuelle Kritik an OpenAI und bietet ChatGPT-Wechslern eine neue Import-Funktion für Claude an. Per Prompt lässt sich der gesamte gespeicherte Kontext aus anderen Chatbots exportieren und in Claudes Memory übernehmen.