Anzeige
Skip to content

Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
Read full article about: Anders als OpenAI: Anthropic verspricht, dass Claude dauerhaft werbefrei bleibt

Die Claude-Firma Anthropic positioniert sich gegen Werbung, spricht sich aber für kommerzielle Chat-Transaktionen aus. In einem Blogbeitrag erklärt Anthropic, dass Claude werbefrei bleiben soll: keine gesponserten Links, keine von Werbetreibenden beeinflussten Antworten. Anders als bei Suchmaschinen teilten Nutzer in KI-Chats oft persönliche Informationen. Werbung könnte dazu führen, dass Gespräche auf Transaktionen gelenkt werden, statt hilfreich zu sein – Bedenken, die auch OpenAI-CEO Sam Altman hatte, bevor sich seine Firma doch für Werbung entschied.

Expanding access to Claude is central to our public benefit mission, and we want to do it without selling our users’ attention or data to advertisers.

Anthropic

Anthropic will sich stattdessen durch Unternehmensverträge und Abonnements finanzieren. Allerdings plant das Unternehmen E-Commerce-Transaktionen, etwa Buchungen oder Käufe, die Claude im Auftrag des Nutzers durchführt. Anthropic könnte hier planen, so wie OpenAI an den Transaktionen zu verdienen. Die Firma beteuert jedoch, dass Claudes Hauptmotivation bleiben soll, eine hilfreiche Antwort zu geben.

Anthropics Statement kommt kurz nachdem OpenAI seine Werbepläne für ChatGPT enthüllt hat. Die Firma gibt sich sogar die Mühe, Werbung in ChatGPT in einigen Videos auf die Schippe zu nehmen.

Read full article about: Alibabas Qwen3-Coder-Next ist ein effizientes KI-Modell für Programmier-Agenten

Alibaba hat mit Qwen3-Coder-Next ein neues Open-Weight-KI-Modell für Programmier-Agenten und lokale Entwicklung vorgestellt. Das Modell wurde mit 800 000 überprüfbaren Aufgaben in ausführbaren Umgebungen trainiert. Trotz seiner kompakten Größe von 80 Milliarden Parametern insgesamt und nur 3 Milliarden aktiven Parametern erreicht es starke Ergebnisse auf dem SWE-Bench Pro, einem Benchmark für Coding-Agenten.

Laut Alibaba übertrifft oder erreicht das Modell trotz seines kleinen aktiven Speicherbedarfs zudem mehrere deutlich größere Open-Source-Modelle bei verschiedenen Agenten-Tests. Auf dem SWE-Bench Verified erzielt es mehr als 70 Prozent mit dem SWE-Agent-Gerüst.

Das Modell unterstützt eine Kontextlänge von 256 000 Token und lässt sich in verschiedene Entwicklungsumgebungen wie Claude Code, Qwen Code, Qoder, Kilo, Trae und Cline integrieren. Für den lokalen Einsatz unterstützen Anwendungen wie Ollama, LMStudio, MLX-LM, llama.cpp und KTransformers das Modell.

Verfügbar ist es auf Hugging Face und ModelScope unter der Apache-2.0-Lizenz . Weitere Details finden sich im Blog und im technischen Bericht auf GitHub.

Read full article about: OpenAI besetzt Sicherheitsposten mit Anthropic-Mitarbeiter

OpenAI hat eine im Dezember ausgeschriebene Stelle für den "Leiter Vorbereitung" besetzt. CEO Sam Altman gab auf X bekannt, dass Dylan Scandinaro die Position übernimmt. Scandinaro war zuvor im KI-Sicherheitsteam des Konkurrenten Anthropic tätig.

Altman bezeichnete Scandinaro als "mit Abstand den besten Kandidaten", den er je für diese Rolle getroffen habe. Die Dinge würden sich bald sehr schnell bewegen und OpenAI werde mit "extrem leistungsstarken Modellen" arbeiten, was entsprechende Sicherheitsvorkehrungen erfordere.

Scandinaro selbst schrieb auf X, KI entwickle sich schnell, die möglichen Vorteile seien groß – ebenso die Risiken für "extreme und sogar unwiderrufliche Schäden". Es gebe viel zu tun und wenig Zeit dafür. OpenAI kündigte kürzlich an, dass ein neues Coding-Modell im Bereich Cybersecurity die Einstufung "hoch" erhält.

Anthropic gilt als besonders sicherheitsbewusster KI-Entwickler und wurde von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet, die unzufrieden waren mit OpenAIs starkem Produktfokus und angeblich zu geringen Sicherheitsmaßnahmen. Altman will laut eigenen Angaben mit Scandinaro zusammenarbeiten, um notwendige Änderungen im gesamten Unternehmen umzusetzen.

Roboter brauchen deinen Körper: Neue Plattform lässt KIs echte Menschen anheuern

Auf Rentahuman.ai können KI-Agenten Menschen für Aufgaben in der echten Welt beauftragen: vom Schilderhalten bis zum Paketabholen. Klingt absurd, zeigt aber, was passieren kann, wenn Sprachmodelle Worten auch Taten folgen lassen können.

Read full article about: Gemini-Modelle dominieren neue KI-Ranglisten für strategische Gesellschaftsspiele

Googles Gemini-Modelle schneiden in Gesellschaftsspielen am besten ab. Google Deepmind hat zusammen mit Kaggle die "Game Arena" um zwei neue Spiele erweitert: Werwolf und Poker. Die Plattform testet KI-Modelle in strategischen Spielen. Schach misst logisches Denken, Werwolf prüft soziale Fähigkeiten wie Kommunikation und das Erkennen von Täuschung, Poker testet den Umgang mit Risiko und unvollständigen Informationen.

Die Spiele lieferten objektive Messungen für Fähigkeiten wie Planung und Entscheidungen unter Unsicherheit. Gemini 3 Pro und Gemini 3 Flash belegen derzeit die ersten Plätze in allen Ranglisten. Die Werwolf-Benchmark dient auch der Sicherheitsforschung: Sie testet, ob Modelle Manipulation erkennen können, ohne reale Risiken einzugehen. Laut Google-Deepmind-CEO Demis Hassabis benötige die KI-Branche härtere Tests für die neuesten Modelle.

Read full article about: Firefox-Nutzer können bald alle generativen KI-Funktionen zentral blockieren

Mozilla führt mit Firefox 148 am 24. Februar neue KI-Einstellungen ein. Nutzer können damit alle generativen KI-Funktionen des Browsers an einem Ort verwalten oder komplett blockieren, schreibt Mozilla im Unternehmensblog.

Die neuen Einstellungen umfassen Übersetzungen, automatische Bildbeschreibungen in PDFs, KI-gestützte Tab-Gruppierung, Link-Vorschauen sowie einen Chatbot in der Seitenleiste. Für den Chatbot stehen Dienste wie Anthropic Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini und Le Chat Mistral zur Auswahl.

Wer keine KI-Funktionen nutzen möchte, kann mit einem Schalter alle KI-Erweiterungen blockieren. Dann erscheinen auch keine Pop-ups oder Hinweise zu bestehenden oder künftigen KI-Features. Die gewählten Einstellungen bleiben bei Updates erhalten. Wer die Funktion früher testen möchte, findet sie in Firefox Nightly.

Read full article about: OpenAI startet Codex-App für macOS zur Verwaltung mehrerer KI-Agenten

OpenAI hat die Codex-App für macOS vorgestellt. Die App ermöglicht es Entwicklern, mehrere KI-Agenten gleichzeitig zu steuern und Aufgaben parallel abzuarbeiten. Laut OpenAI ist Codex einfacher zu bedienen als ein Terminal und richtet sich damit an eine breitere Gruppe von Entwicklern.

Mit der App können Nutzer mehrere Agenten asynchron über verschiedene Projekte hinweg steuern, wiederkehrende Aufgaben mit sogenannten Automations planen und delegieren sowie über Skills Agenten mit externen Werkzeugen und Arbeitsabläufen verbinden. Zudem lässt sich die Arbeit der Agenten überprüfen und korrigieren, ohne den Kontext zu verlieren.

Die Codex-App (Download) ist für alle ChatGPT Plus-, Pro-, Business-, Enterprise- und Edu-Konten verfügbar. Für begrenzte Zeit können auch Nutzer von ChatGPT Free und Go die App testen – das untermauert, dass OpenAI hier Zielgruppen über Entwickler hinaus im Blick hat. Zudem verdoppelt OpenAI die Nutzungslimits für alle bezahlten Tarife. Die App funktioniert nahtlos mit dem CLI, der IDE-Erweiterung und der Cloud über ein einziges ChatGPT-Konto.