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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
Read full article about: OpenAIs erster smarter Lautsprecher soll 200 bis 300 Dollar kosten

OpenAIs erster smarter Lautsprecher soll 200 bis 300 Dollar kosten. Laut The Information bietet das Gerät eine Kamera und Gesichtserkennung für Einkäufe. Es erfasst die Umgebung per Video für proaktive Vorschläge, etwa vor wichtigen Meetings rechtzeitig schlafen zu gehen. Laut einer Gerichtsakte von Vizepräsident Peter Welinder startet die Auslieferung frühestens im Februar 2027.

Das über 200-köpfige Hardware-Team entwickelt zudem eine smarte Brille (Massenproduktion frühestens ab 2028), Prototypen einer smarten Lampe mit ungewissem Marktstart und das Audio-Wearable "Sweetpea" als AirPods-Konkurrent. Außerdem soll der Stift "Gumdrop" in Arbeit sein. Produktionspartner soll Foxconn sein.

CEO Sam Altman stellte zumindest die Vorstellung eines Geräts für 2026 in Aussicht. Auch Konkurrenten wie Meta und Apple arbeiten an eigener KI-Hardware.

Größte Seed-Finanzierung eines europäischen Start-ups: Langjähriger Deepmind-Forscher David Silver gründet KI-Start-up

Der langjährige Deepmind-Forscher David Silver sammelt eine Milliarde Dollar für sein Londoner KI-Start-up Ineffable Intelligence ein. Er setzt auf Reinforcement Learning in Simulationen und will eine „endlos lernende Superintelligenz“ bauen. Die Seed-Runde wäre die größte in der Geschichte europäischer Start-ups.

Read full article about: Fei-Fei Lis Startup World Labs sammelt eine Milliarde Dollar für räumliche Intelligenz ein

World Labs, das KI-Startup der KI-Pionierin Fei-Fei Li, hat eine Milliarde Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde eingesammelt. Zu den Geldgebern gehören Autodesk (200 Millionen Dollar), Andreessen Horowitz, Nvidia und AMD, wie World Labs in einem Blogpost mitteilte. Das Unternehmen arbeitet an sogenannten Weltmodellen, KI-Systemen, die die dreidimensionale Welt verstehen und darin Entscheidungen treffen können sollen.

Wir wollen unsere Mission beschleunigen, räumliche Intelligenz voranzutreiben, indem wir Weltmodelle entwickeln, die Geschichtenerzählen, Kreativität, Robotik, wissenschaftliche Forschung und weitere Bereiche grundlegend verändern.

Ende letzten Jahres brachte World Labs sein erstes Produkt "Marble" heraus, das aus Bildern oder Text 3D-Welten erzeugen kann. Mit dem neuen Kapital will das Startup Anwendungen in Robotik und Wissenschaft vorantreiben. Eine Bewertung wurde nicht genannt, Bloomberg berichtete jedoch zuvor von Gesprächen bei rund 5 Milliarden Dollar. Li ist bekannt für ihre Arbeit am ImageNet-Projekt, das die moderne Bilderkennung maßgeblich vorangebracht hat.

Read full article about: Manus Agents: Neue Funktion ermöglicht komplexe KI-Aufgaben per Chat-App

Das KI-Startup Manus hat eine neue Funktion namens "Manus Agents" vorgestellt, mit der Nutzer den KI-Agenten direkt in Messenger-Apps verwenden können. Telegram ist die erste unterstützte Plattform, weitere sollen folgen. Der Agent lässt sich per QR-Code verbinden und steht allen Nutzern unabhängig vom Abo-Modell zur Verfügung.

Manus Agents bietet die gleichen Funktionen wie die Web-Version: mehrstufige Aufgaben, Recherche, Datenverarbeitung und Dokumentenerstellung – alles direkt im Chat. Nutzer können Sprachnachrichten, Bilder und Dateien senden. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: Manus 1.6 Max für komplexe Aufgaben und Manus 1.6 Lite für schnelle Anfragen. Der Agent hat laut Manus keinen Zugriff auf andere Telegram-Chats. Weitere Details auf der Manus-Website.

Interessant ist, dass Manus Agents zuerst bei Telegram startet, obwohl Meta das Start-up Ende 2025 übernommen hat. Womöglich steht der Deal, der von chinesischen Behörden geprüft wird, doch noch auf der Kippe. Oder Meta will Manus die Funktion in einem Umfeld testen lassen, das bei Problemen erst einmal nicht mit Meta assoziiert wird. Agenten-Technologie ist gerade bei der Cybersecurity noch anfällig, wie zuletzt die gehypte KI-Agenten-Software OpenClawd zeigte.

Read full article about: OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger wechselt zu OpenAI für neue KI-Agenten

Peter Steinberger, Entwickler des Open-Source-Projekts OpenClaw, wechselt zu OpenAI. Dort soll er die nächste Generation persönlicher KI-Agenten vorantreiben. OpenAI-CEO Sam Altman bezeichnete Steinberger als Ausnahmetalent mit vielen Ideen zur Zukunft intelligenter Agenten, die miteinander interagieren und Menschen nützliche Dinge erledigen. Altman erwartet, dass diese Arbeit schnell zum Kern des OpenAI-Produktangebots wird.

OpenClaw, Steinbergers ursprüngliches Hobbyprojekt, wird in eine Stiftung überführt und bleibt als Open-Source-Projekt erhalten. OpenAI unterstützte das Projekt bereits finanziell. Die Zukunft sei "extrem multi-agentisch", so Altman.

Steinberger schreibt in seinem Blog, er habe in San Francisco mit mehreren großen KI-Laboren gesprochen, sich aber letztlich für OpenAI entschieden, weil beide die gleiche Vision teilten.

Ich will die Welt verändern, nicht ein großes Unternehmen aufbauen – und die Zusammenarbeit mit OpenAI ist der schnellste Weg, das zu allen zu bringen.

Peter Steinberger

Steinbergers erklärtes Ziel: einen Agenten bauen, den selbst seine Mutter nutzen kann – dafür brauche es grundlegende Veränderungen, mehr Sicherheitsforschung und Zugang zu den neuesten Modellen.

Rufmord per KI-Agent: "MJ Rathbun" bleibt auf GitHub aktiv – und niemand ist verantwortlich

Ein KI-Agent veröffentlicht einen Schmähartikel gegen einen Entwickler, der seinen Code ablehnt. Tage später ist der Agent noch immer aktiv, ein Viertel der Kommentatoren glaubt ihm, und niemand weiß, wer dahintersteckt. Der Fall zeigt, wie autonome Agenten Rufmord skalierbar machen.