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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
Read full article about: Astral-Übernahme: OpenAI integriert beliebte Python-Werkzeuge in Coding-Tool Codex

OpenAI kauft Astral, das Unternehmen hinter den beliebten Python-Werkzeugen Ruff, uv und ty. Astral-Gründer Charlie Marsh gab am 19. März 2026 bekannt, dass sein Team dem Codex-Team von OpenAI beitritt. Codex ist OpenAIs Werkzeug für agentisches KI-Coding.

Die Astral-Tools verzeichnen laut Marsh hunderte Millionen Downloads pro Monat und sind fester Bestandteil moderner Python-Entwicklung. Marsh sieht in der Verbindung von Astrals Werkzeugen mit Codex die größte Hebelwirkung, um Softwareentwicklung produktiver zu machen. Astral wurde unter anderem von Accel und Andreessen Horowitz finanziert.

Unser Ziel mit Codex ist es, über KI hinauszugehen, die einfach nur Code erzeugt. Wir wollen Systeme bauen, die am gesamten Entwicklungsprozess teilnehmen - beim Planen von Änderungen helfen, Codebasen anpassen, Werkzeuge ausführen, Ergebnisse überprüfen und Software langfristig pflegen. Astrals Entwicklerwerkzeuge sitzen genau in diesem Arbeitsablauf.

OpenAI

OpenAI kündigt an, die Open-Source-Werkzeuge auch nach Abschluss der Übernahme weiterzuführen. Astrals Douglas Creager schreibt auf Hacker News, dass die Werkzeuge unter einer freizügigen Lizenz stehen. Im schlimmsten Fall könne die Community die Software forken und eigenständig weiterführen.

Read full article about: Neuer US-Rahmenplan für KI: Bundesgesetze sollen Landesrecht überschreiben

Das Weiße Haus hat einen nationalen KI-Rahmenplan mit Gesetzesempfehlungen an den US-Kongress veröffentlicht. Das Dokument umfasst sieben Schwerpunkte. Beim Kinderschutz soll der Kongress Eltern mehr Kontrolle über KI-Plattformen geben und Alterskontrollen einführen. Stromkunden sollen nicht für neue KI-Rechenzentren zahlen müssen, während Genehmigungen für KI-Infrastruktur beschleunigt werden sollen.

Beim Urheberrecht will die Regierung die Frage, ob KI-Training mit geschütztem Material erlaubt ist, den Gerichten überlassen. Statt einer neuen KI-Regulierungsbehörde setzt die Regierung auf bestehende Aufsichtsbehörden und Branchenstandards. Zudem sollen Bildungsprogramme und Arbeitskräfte auf KI vorbereitet werden.

KI-Zensur politischer Meinungen durch staatliche Akteure soll verboten werden. Diese Maßgabe dürfte Trumps Vorgehen gegen angeblich "woke KI" adressieren, also KI-Systeme, die nicht seiner politischen Linie entsprechen; also Zensur.

Die wohl kritischste Frage: Bundesweite KI-Regeln sollen Landesgesetze überschreiben. Kritiker warnen hier vor einem Angriff auf Verbraucherschutz und föderale Rechte, da einzelne Bundesstaaten nicht mehr mitreden dürften. Google, OpenAI und andere Tech-Konzerne hatten sich für einheitliche Bundesregeln ausgesprochen, da sie diese als förderlich für Innovation wahrnehmen. Trump versucht seit seinem Amtsantritt, das Gesetz durchzubringen, scheiterte aber bislang.

Read full article about: Claude Code kann mit neuem "Channels"-Update auf Telegram- und Discord-Nachrichten antworten

Claude Code bekommt Channels. Die neue Funktion erlaubt es, Nachrichten, Benachrichtigungen und Webhooks direkt in eine laufende Claude-Code-Sitzung zu senden. So kann Claude auf Ereignisse reagieren, auch wenn der Nutzer nicht am Terminal sitzt – etwa auf CI-Ergebnisse, Chat-Nachrichten oder Monitoring-Alerts.

Channels funktionieren über MCP-Server und können auch bidirektional arbeiten: Claude liest eine Nachricht und antwortet über denselben Kanal. In der aktuellen Forschungsvorschau werden Telegram und Discord unterstützt. Entwickler können auch eigene Channels bauen. Damit rückt Anthropic die Funktionalität näher an den KI-Agenten-Hype OpenClaw heran.

Die Funktion erfordert Claude Code ab Version 2.1.80 und einen claude.ai-Login. API-Keys werden nicht unterstützt. Team- und Enterprise-Organisationen müssen Channels explizit aktivieren. Mehr Informationen gibt es in der offiziellen Dokumentation.

Elevenlabs lässt dich jetzt KI-Musik verkaufen, die du nicht besitzt

Elevenlabs startet einen Marktplatz für KI-generierte Musik und zahlt Erstellern Geld aus. Klingt gut, aber wem gehört die Musik eigentlich? Ein Blick in die Nutzungsbedingungen zeigt: niemandem so richtig.

Read full article about: Google zeigt neue Vibe-Coding-App für die App-Entwicklung mit natürlicher Sprache

Google stellt eine neue Vibe-Coding-Anwendung im Google-AI-Studio vor. Damit sollen auch Nicht-Programmierer mit natürlicher Sprache eine Idee in eine funktionierende App verwandeln können. Nutzer beschreiben die gewünschte App, Gemini 3.1 Pro übernimmt die technische Umsetzung. Apps können direkt im Browser erstellt werden und etwa Zahlungen annehmen, Daten speichern oder Nachrichten versenden. Auch Multiplayer-Anwendungen wie Echtzeitspiele sind laut Google möglich.

Ein neuer "Antigravity Agent" erkennt automatisch, wenn eine App eine Datenbank oder Anmeldung benötigt, und richtet beides über Firebase ein. Externe Dienste wie Zahlungsanbieter oder Google Maps lassen sich über eigene API-Schlüssel anbinden. Der Agent installiert bei Bedarf selbstständig Web-Tools wie Framer Motion oder Shadcn. Neben React und Angular wird jetzt auch Next.js unterstützt.

Read full article about: Auf Vibe-Coding folgt Vibe-Design: Googles KI-Tool Stitch wandelt Text in Interfaces

Google Labs hat sein Design-Tool Stitch zu einer KI-gestützten Software-Design-Plattform weiterentwickelt. Das Tool wandelt natürliche Sprache in Benutzeroberflächen um: Google nennt den Ansatz "Vibe Design". Statt mit klassischen Wireframes zu beginnen, beschreiben Nutzer ihre Ziele oder die gewünschte Nutzererfahrung in Textform. Stitch bietet dafür eine unendliche Leinwand, auf der Bilder, Text und Code als Kontext eingebracht werden können.

Ein neuer Design-Agent analysiert den gesamten Projektverlauf und kann mehrere Ideen parallel verfolgen, während sich per Sprachsteuerung Echtzeit-Änderungen direkt auf der Leinwand vornehmen lassen. Designregeln lassen sich über ein neues DESIGN.md-Format zwischen verschiedenen Tools austauschen, und statische Entwürfe werden direkt in klickbare Prototypen umgewandelt.

Stitch ist unter stitch.withgoogle.com für Nutzer ab 18 Jahren in allen Regionen verfügbar, in denen auch Gemini zugänglich ist. Über einen MCP-Server und ein SDK kann Stitch zudem in Entwicklertools wie AI Studio eingebunden werden. Google richtet das Tool sowohl an professionelle Designer als auch an Gründer ohne Design-Erfahrung.

Read full article about: Google Deepmind erweitert Gemini-API um kombinierbare Entwickler-Werkzeuge

Google Deepmind hat die Gemini-API um mehrere Werkzeuge für Entwickler erweitert. Erstmals lassen sich eingebaute Tools wie Google Search und Google Maps mit eigenen Funktionen in einer einzigen Anfrage kombinieren. Bisher mussten Entwickler diese Schritte einzeln steuern, was langsamer und aufwendiger war.

Neu ist auch die sogenannte Kontextzirkulation: Ergebnisse eines Tools können automatisch an ein anderes weitergegeben werden. Zudem gibt es jetzt eindeutige IDs für jeden Tool-Aufruf, was die Fehlersuche erleichtert.

Ebenfalls neu: Google Maps als Datenquelle steht nun auch für die Gemini-3-Modellfamilie bereit und liefert Standortdaten, Geschäftsinformationen und Pendelzeiten. Google empfiehlt für diese Arbeitsabläufe die neue Interactions-API.