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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.

Google-Ingenieurin: Claude Code erzeugte in einer Stunde, woran Google ein Jahr baute

Eine Google-Ingenieurin lobt öffentlich Anthropics Claude Code: Das Tool generierte in einer Stunde ein System, an dem ihr Team seit einem Jahr arbeitet. Die Qualitäts- und Effizienzgewinne überträfen alles, was man sich hätte vorstellen können. Plus: Der Erfinder von Claude Code teilt seine besten Tipps.

Read full article about: OpenAI-Präsident Greg Brockman spendet 25 Millionen Dollar an Trump-Organisation

Greg Brockman, Mitgründer und Präsident von OpenAI, hat 25 Millionen Dollar an Trumps Super-PAC MAGA Inc. gespendet. Das geht aus einer Meldung an die US-Wahlkommission hervor, wie Bloomberg berichtet. Die Spende ist Teil einer Gesamtsumme von 102 Millionen Dollar, die das politische Aktionskomitee in der zweiten Jahreshälfte 2025 einsammelte. MAGA Inc. verfügte Ende Dezember 2025 über 294 Millionen Dollar. Drei Großspender machten mehr als die Hälfte dieser Summe aus: Neben Brockman spendeten die Krypto-Börse Crypto.com 20 Millionen und der Private-Equity-Investor Konstantin Sokolov 11 Millionen Dollar.

Brockman hat sich bislang nicht zur Unterstützung für Trump geäußert. OpenAI und die KI-Branche insgesamt könnten jedoch von den lockeren Regulierungen profitieren, die die Trump-Regierung in Aussicht stellt. Dazu gehört unter anderem die Absicht, KI zentral zu regulieren, anstatt dies den einzelnen Staaten zu überlassen. Großspender wie Brockman könnten sich zudem Zugang zur Regierung oder Einfluss auf politische Entscheidungen versprechen. Brockman ist auch Mitglied im "Pro-KI-Netzwerk" Leading the Future, das sich parteiübergreifend gegen strengere KI-Regeln einsetzen soll.

Read full article about: Elon Musks KI-System Grok zieht Menschen die Klamotten aus – sogar Kindern

Seit Tagen wird Grok mit Bildern halbnackter Menschen geflutet, von jungen Frauen bis zu Fußballstars. Schuld daran ist die Bildbearbeitungsfunktion im KI-System Grok, die es erlaubt, Personen auf Bildern zu verändern – also auch, ihnen andere Kleidung anzuziehen, etwa Bikinis oder Reizwäsche. Dafür reicht eine einfache Anweisung in natürlicher Sprache. Einem Nutzer fiel jetzt auf, dass Grok solche Bilder sogar für Kinder generiert hat.

via X

Immerhin, das zwang Grok dann doch mal zu einer Reaktion: Der Betreiber xAI räumte Lücken bei den Sicherheitsvorkehrungen ein und arbeite dringend an einer Lösung. Material, das sexuellen Kindesmissbrauch darstellt, sei illegal und verboten.

Der Fall zeigt die gesellschaftliche Desensibilisierung, die hier bereits stattgefunden hat: Vor Jahren wurden solche schmähenden Deepfakes, insbesondere für Frauen, noch geächtet und politisch diskutiert. Man benötigte spezielle Apps. Auf X ist es jetzt Alltag und mit einem einfachen Textbefehl auf jedes Bild anwendbar, selbst von Personen, die gerade so ein Smartphone bedienen können.

Read full article about: US-Armee bildet eigene KI-Offiziere aus

Die US-Armee richtet einen neuen Karriereweg für Offiziere im Bereich Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ein. Die neue Spezialisierung trägt die Bezeichnung "49B AI/ML Officer" und soll die Armee zu einer datengestützten, KI-fähigen Streitmacht weiterentwickeln.

"Das ist ein bewusster und entscheidender Schritt, um mit gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen Schritt zu halten", sagt Lt. Col. Orlandon Howard, Sprecher der US-Armee. Ausgewählte Offiziere durchlaufen eine Ausbildung auf Hochschulniveau und sammeln praktische Erfahrung mit KI-Systemen.

Eine erste Auswahl erfolgt ab Januar 2026, die Umschulung soll bis Ende des Haushaltsjahres 2026 abgeschlossen sein. Bewerber mit fortgeschrittenen akademischen und technischen Kenntnissen in KI-relevanten Bereichen haben besonders gute Chancen.

Ihre Aufgaben umfassen schnellere Entscheidungsfindung auf dem Schlachtfeld, optimierte Logistik und die Unterstützung von Robotik und autonomen Systemen. Die Armee prüft, das Programm künftig auch für Fachoffiziere zu öffnen.

Read full article about: Chinesischer KI-Boom treibt Baidus Chip-Tochter Kunlunxin an den Hongkonger Aktienmarkt

Baidus KI-Chip-Sparte Kunlunxin hat vertraulich einen Börsengang in Hongkong beantragt. Der am 1. Januar eingereichte Antrag ebnet den Weg für eine Abspaltung, wobei Kunlunxin eine Tochtergesellschaft von Baidu bleiben soll. Nach einer Finanzierungsrunde wird das Unternehmen laut Reuters mit rund drei Milliarden Dollar bewertet. Details zur Größe des Angebots stehen laut Baidu noch nicht fest.

Kunlunxin wurde 2012 als interne Einheit gegründet und liefert primär Chips an Baidu, weitet aber seit zwei Jahren den Verkauf an externe Kunden aus. Der Schritt erfolgt inmitten der Bemühungen Chinas, aufgrund von US-Exportbeschränkungen eigene Halbleiter-Alternativen zu entwickeln. Auch andere chinesische KI- und Chipfirmen wie MiniMax, Biren Technology oder OmniVision streben an die Börse in Hongkong.

Read full article about: Projekt Gumdrop: OpenAIs erstes KI-Gadget soll handschriftliche Notizen an ChatGPT senden

OpenAI hat die Fertigung seines ersten KI-Endgeräts angeblich von Luxshare auf Foxconn umgestellt. Der Grund: Das Unternehmen will eine Produktion in China vermeiden, berichtet die taiwanesische Wirtschaftszeitung Economic Daily News unter Berufung auf Lieferkettenquellen. Die Fertigung soll stattdessen in Vietnam oder den USA erfolgen.

Das Gerät befindet sich noch in der Designphase und könnte ein intelligenter Stift oder ein tragbares Audiogerät sein. Es soll Mikrofon und Kamera haben und handschriftliche Notizen direkt an ChatGPT übertragen können. Das interne Projekt heißt "Gumdrop". Die Markteinführung sei für 2026 oder 2027 geplant, Foxconn würde damit laut der Zeitung alle OpenAI-Aufträge von Cloud bis Endgerät erhalten.

Im Oktober berichtete die Financial Times über technische Probleme bei dem Projekt, darunter Schwierigkeiten bei Software, Datenschutz und fehlender Cloud-Infrastruktur.

Read full article about: ChatGPT-Hardware soll primär über Sprache gesteuert werden und emotionaler klingen

OpenAI will, dass man sich mit der geplanten ChatGPT-Hardware primär unterhält. Das Unternehmen arbeitet daher an der Verbesserung seiner Audio-KI-Modelle, berichtet The Information. In den vergangenen zwei Monaten hat OpenAI mehrere Teams zusammengelegt, um die Audio-Modelle zu verbessern.

Derzeit hinken die Audio-Modelle den textbasierten Modellen bei Genauigkeit und Antwortgeschwindigkeit hinterher, so aktuelle und ehemalige Mitarbeitende. Eine neue Audio-Modell-Architektur soll natürlicher und emotionaler klingen, genauere Antworten liefern und gleichzeitig mit dem Nutzer sprechen können. Die Veröffentlichung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Kundan Kumar, ein von Character.AI abgeworbener Forscher, leitet die Bemühungen.

Die eigentliche Hardware dürfte jedoch noch auf sich warten lassen. OpenAI plant angeblich mehrere Geräte, darunter Brillen und einen smarten Lautsprecher ohne Bildschirm. Für die Entwicklung kaufte OpenAI im vergangenen Jahr die Firma io des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive für fast 6,5 Milliarden Dollar. Die große Vision hinter der Hardware dürfte die Etablierung eines "Super-KI-Assistenten" sein, der im Alltag mindestens so allgegenwärtig wie das Smartphone ist.