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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.

OpenAIs neues KI-Modell "Spud" soll Grundlage für Super-App werden

OpenAIs Umsatzchefin Denise Dresser legt in einem internen Memo fünf strategische Prioritäten für das Enterprise-Geschäft dar. Darin finden sich interne Codenames für neue Produkte, eine Plattform-Strategie rund um KI-Agenten und der Vorwurf, Anthropic blähe seine Umsatzzahlen um Milliarden auf.

Read full article about: Google bietet Ultra-Abonnenten ab sofort Videogenerierung mit Veo 3.1 Lite ohne zusätzliche Credit-Kosten

Google stellt Ultra-Nutzern seines KI-Videodienstes ab sofort eine neue Option zur Videogenerierung bereit, die keine zusätzlichen Credits verbraucht. Das Modell "Veo 3.1 – Lite [Lower Priority]" ergänzt die bisherige Option "Veo 3.1 – Fast [Lower Priority]" und kostet null Credits. Veo 3.1 Lite wurde kürzlich als kostengünstigstes und schnellstes Videomodell vorgestellt. Es kostet weniger als die Hälfte von Veo 3.1 Fast, arbeitet aber laut Google genauso schnell.

Am 10. Mai wird Google die bisherige "Veo 3.1 Fast – Lower Priority"-Option einstellen und durch die neue "Lite – Lower Priority"-Option ersetzen. Das reguläre Veo 3.1 Fast-Modell bleibt davon unberührt, sowohl in der Verfügbarkeit als auch bei den Kosten. Ultra-Nutzer zahlen bereits für ihr Abonnement und können mit der neuen Option mehr Ideen ausprobieren, ohne zusätzliche Credits einsetzen zu müssen.

Sieht man von leistungsfähigen chinesischen Videomodellen ab, kann Google seit der Einstellung von Sora durch OpenAI den westlichen Markt bei KI-Video fast im Alleingang bespielen. Googles Vorteil gegenüber OpenAI spielt sich hier voll aus: deutlich mehr Ressourcen, insbesondere bei der Rechenleistung.

Read full article about: Gewalt gegen OpenAI-Chef: Zweiter Angriff auf Sam Altmans Haus innerhalb weniger Tage

Das Wohnhaus von OpenAI-CEO Sam Altman im Stadtteil Russian Hill ist erneut angegriffen worden. Laut einem Exklusivbericht des SF Standard wurde am frühen Sonntagmorgen offenbar aus einem Auto heraus auf das Anwesen geschossen, nur zwei Tage nachdem ein 20-Jähriger einen Molotow-Cocktail gegen das Grundstück geworfen hatte.

Laut Polizeibericht hielt am Sonntag um 1:40 Uhr eine Honda-Limousine vor dem Anwesen, das sich von der Chestnut Street bis zur Lombard Street erstreckt. Das Fahrzeug war zuvor bereits einmal vorbeigefahren. Der Beifahrer streckte die Hand aus dem Fenster und feuerte offenbar einen Schuss ab. Überwachungskameras erfassten den Vorfall und das Kennzeichen des flüchtenden Fahrzeugs, was die Polizei zu den Verdächtigen führte.

Das San Francisco Police Department gab anschließend die Festnahme von Amanda Tom (25) und Muhamad Tarik Hussein (23) wegen fahrlässiger Schussabgabe bekannt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler drei Schusswaffen.

Read full article about: OpenAI-Mitarbeiter erklärt Nutzungslimits der neuen ChatGPT-Pro-Pläne

OpenAI hat kürzlich sein Bezahlangebot um einen 100-Dollar-Plan erweitert. Allerdings war nicht klar, wie sich die Nutzungslimits genau vom existierenden 200-Dollar-Plan unterscheiden. OpenAI-Mitarbeiter Thibault Sottiaux macht es jetzt noch etwas komplizierter, indem er versucht zu erklären, was die Zahlen auf der Preisseite tatsächlich bedeuten.

Laut Sottiaux bietet der 100-Dollar-Plan mindestens die zehnfache Plus-Nutzung, der 200-Dollar-Plan mindestens die zwanzigfache. Beide Werte gelten bis zum 31. Mai dank eines temporären 2x-Nutzungsboosts. Beim 200-Dollar-Plan sei das keine Neuerung: Der Plan habe diesen Boost bereits seit Februar, was aber bisher nicht explizit dokumentiert worden sei.

Die Verwirrung entstand, weil OpenAIs Preisseite "5x oder 20x Nutzung" angab. Viele Nutzer nahmen laut Sottiaux wegen einer falschen Auszeichnung auf der Preisseite an, der 2x-Boost würde beide Werte verdoppeln, also auf zehnfach und vierzigfach. Tatsächlich war die "20x" aber bereits der gebooste Wert des 200-Dollar-Plans, während "5x" den Basiswert des günstigeren Plans darstellte.

Wenn der Boost Ende Mai ausläuft, dürften die Mindestwerte entsprechend auf die fünffache beziehungsweise zehnfache Plus-Nutzung sinken. Sottiaux nennt diese Basiswerte allerdings nicht direkt.

Read full article about: Anthropic sucht bei christlichen Religionsführern Rat für Claudes moralisches und spirituelles Verhalten

Anthropic hat Ende März rund 15 christliche Führungspersonen aus katholischen und protestantischen Kirchen, Wissenschaft und Wirtschaft zu einem zweitägigen Gipfel eingeladen. Laut Washington Post suchte das 380 Milliarden Dollar schwere Start-up Rat, wie es das moralische und spirituelle Verhalten seines Chatbots Claude steuern soll. Themen waren unter anderem der Umgang mit trauernden oder selbstgefährdeten Nutzern und die Frage, ob eine KI als "Kind Gottes" gelten könne.

Teilnehmer wie der katholische Priester Brendan McGuire und die Notre-Dame-Professorin Meghan Sullivan zeigten sich vom ehrlichen Interesse des Unternehmens überzeugt. Einige Anthropic-Mitarbeiter wollten laut einem Teilnehmer nicht ausschließen, dass sie einer KI gegenüber eine moralische Pflicht haben könnten. Das Treffen war das erste einer geplanten Reihe mit Vertretern verschiedener religiöser und philosophischer Traditionen.

Es zeigt sich wieder einmal, dass Anthropic dazu neigt, in einem KI-Modell mehr zu sehen als ein Stück Technologie. Damit ist das Unternehmen nicht allein: Auch OpenAI-CEO Sam Altman nutzte in der Vergangenheit spirituelle Metaphern. Er sagte etwa, dass OpenAI versuche, "magische Intelligenz im Himmel" zu entwickeln, und dass er sich "auf der Seite der Engel" fühle.

KI-Agent diffamiert Entwickler: Anonymer Betreiber spricht von Sozialexperiment

Die anonyme Person hinter dem KI-Agenten „MJ Rathbun“, der einen Open-Source-Entwickler diffamierte, hat sich gemeldet. Ihre Erklärung wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

Read full article about: Overworlds Waypoint-1.5 bringt interaktive KI-Welten auf Mac und Windows

Das KI-Startup Overworld hat Waypoint-1.5 veröffentlicht, ein Update seines Echtzeit-Weltsimulationssystems, das KI-generierte interaktive 3D-Welten auf handelsüblicher Hardware erzeugt. Die Software läuft nun erstmals auf Mac und Windows und bietet zwei Modellstufen: 720p bei 60 Bildern pro Sekunde für leistungsstarke Systeme und 360p für eine breitere Palette an Gaming-PCs mit NVIDIA-RTX-Grafikkarten und künftig auch Apple Silicon.

Im Vergleich zu den Vorgängerversionen Waypoint-1.0 und 1.1 verbessert Overworld die visuelle Qualität, die Effizienz und die Systemleistung, während das Modell nur noch halb so groß ist. Trainiert wurde mit rund 100-mal mehr Daten als bei der ersten Version.

Vergleich zwischen Waypoint 1.1 und 1.5. Die visuelle Qualität hat deutlich zugenommen bei besserer Effizienz. | Bild: Overworld

Nutzer können die Software lokal über die Biome-Laufzeitumgebung installieren oder per Browser-Streaming über Overworld.stream testen. Weitere Informationen unter over.world.