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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
Read full article about: Google Deepmind erweitert Gemini-API um kombinierbare Entwickler-Werkzeuge

Google Deepmind hat die Gemini-API um mehrere Werkzeuge für Entwickler erweitert. Erstmals lassen sich eingebaute Tools wie Google Search und Google Maps mit eigenen Funktionen in einer einzigen Anfrage kombinieren. Bisher mussten Entwickler diese Schritte einzeln steuern, was langsamer und aufwendiger war.

Neu ist auch die sogenannte Kontextzirkulation: Ergebnisse eines Tools können automatisch an ein anderes weitergegeben werden. Zudem gibt es jetzt eindeutige IDs für jeden Tool-Aufruf, was die Fehlersuche erleichtert.

Ebenfalls neu: Google Maps als Datenquelle steht nun auch für die Gemini-3-Modellfamilie bereit und liefert Standortdaten, Geschäftsinformationen und Pendelzeiten. Google empfiehlt für diese Arbeitsabläufe die neue Interactions-API.

OpenAI bringt GPT-5.4 mini und nano: Schneller, fähiger, aber auch deutlich teurer

OpenAI veröffentlicht mit GPT-5.4 mini und nano zwei neue kompakte Modelle, die für Coding-Assistenten, Subagenten und Computersteuerung optimiert sind. Die Leistung nähert sich bei GPT-5.4 mini dem Vollmodell, die Preise steigen jedoch deutlich gegenüber den Vorgängern.

OpenAI plant Milliarden-Joint-Venture mit Private-Equity-Firmen für KI-Vertrieb

OpenAI will seine KI schneller in große Unternehmen bringen und setzt dafür nicht nur auf neue Technik, sondern auf Vertrieb, Partner und Kapital. Gespräche über ein 10-Milliarden-Dollar-Joint-Venture und einen neuen Deployment-Arm zeigen: Der harte Teil beginnt erst nach dem Modellstart, nämlich bei der Einführung in echte Firmenabläufe.

Read full article about: Meta schließt 27-Milliarden-Dollar-Deal mit Nebius für KI-Infrastruktur ab

Meta hat einen Vertrag über bis zu 27 Milliarden US-Dollar mit dem niederländischen Cloud-Anbieter Nebius für KI-Infrastruktur abgeschlossen. Der Deal läuft über fünf Jahre und umfasst 12 Milliarden Dollar für dedizierte Kapazitäten an mehreren Standorten sowie bis zu 15 Milliarden Dollar für zusätzliche verfügbare Rechenleistung, wie CNBC berichtet.

Nebius wird dabei laut eigenen Angaben eine der ersten großen Installationen von Nvidias neuesten KI-Chips namens Vera Rubin betreiben. Nebius-Gründer und CEO Arkady Volozh sprach von einer Erweiterung der bestehenden Partnerschaft mit Meta, die den Ausbau des KI-Cloud-Geschäfts beschleunigen soll. Die Nebius-Aktie stieg nach der Ankündigung um 14 Prozent im vorbörslichen Handel.

Meta hatte im vergangenen November Investitionen über bis zu 600 Milliarden Dollar für KI-Technologie, Infrastruktur und den Ausbau der Belegschaft bis 2028 angekündigt. Aufgrund der hohen Kosten für KI-Infrastruktur soll angeblich beim Personal gespart werden. Konkrete Ergebnisse dieser Investitionen sieht man bei Meta bislang nicht: Derzeit teilen sich Google, OpenAI und Anthropic den KI-Markt auf. Meta und xAI sind nach anfänglichen Erfolgen zunächst abgehängt.

Read full article about: Chinas zweitgrößter Chiphersteller entwickelt 7-Nanometer-Fertigung

Chinas zweitgrößter Chiphersteller Hua Hong Group hat laut Reuters fortschrittliche Fertigungstechnologien für KI-Chips entwickelt. Die Tochterfirma Huali Microelectronics bereitet in ihrer Fabrik in Shanghai eine 7-Nanometer-Chipproduktion vor. Damit wäre Hua Hong nach SMIC der zweite chinesische Hersteller mit dieser Technologie. Laut vier mit der Sache vertrauten Personen arbeitet der chinesische Technikkonzern Huawei bei der 7-nm-Technik mit Hua Hong zusammen.

Die Forschung begann vergangenes Jahr, unterstützt von heimischen Zulieferern wie dem Huawei-nahen Unternehmen SiCarrier. Huali plant bis Jahresende eine anfängliche Kapazität von einigen tausend Wafern pro Monat. Der chinesische Chipdesigner Biren, der seit 2023 auf einer US-Handelssperrliste steht und keinen Zugang mehr zu TSMC hat, nutzt Hualis 7-nm-Linie bereits für erste Prototypen.

Peking treibt die technologische Unabhängigkeit voran und drängt insbesondere bei KI heimische Firmen, chinesische Technologie zu kaufen. Hintergrund sind die US-Restriktionen für den Kauf von Nvidia-Chips und die Abhängigkeit von einer Kerntechnologie für KI eines westlichen Rivalen. Der Weg dürfte für China noch weit sein: Gerade erst kaufte Bytedance angeblich rund 500 Nvidia-Blackwell-Systeme.

Wegen Hollywood-Beschwerden: Bytedance stoppt weltweiten Start von KI-Videogenerator Seedance 2.0

ByteDance wollte sein KI-Videomodell Seedance 2.0 Mitte März weltweit starten. Daraus wird vorerst nichts: Hollywood hat dem Unternehmen gemeinschaftlich einen Strich durch die Rechnung gemacht.