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Read full article about: Googles KI-Chips TPU v7 jetzt allgemein verfügbar

Google Cloud kündigt die allgemeine Verfügbarkeit seiner siebten TPU-Generation Ironwood für das Training und die Ausführung großer KI-Modelle an. Ironwood bietet laut Google eine zehnfache Spitzenleistung im Vergleich zu TPU v5p und ist viermal effizienter als TPU v6e. Erste Nutzer wie Anthropic, Lightricks und Essential AI setzen die Chips bereits für skalierbare KI-Anwendungen ein. Laut Amin Vahdat, VP und GM für KI-Infrastruktur bei Google, sind alle verfügbaren TPU-Chips aller Generationen derzeit vollständig ausgelastet.

Parallel bringt Google mit Axion neue Arm-basierte Virtual Machines für Alltags-Workloads. Die Axion N4A-Instanzen liefern laut Vimeo und ZoomInfo bis zu 60 Prozent bessere Preis-Leistung als vergleichbare x86-Systeme. Beide Hardwarelinien sollen Rechenleistung günstiger und flexibler machen.

Read full article about: Google bringt Gemini Deep Reseach für eigene Daten

Googles KI-Funktion Gemini Deep Research kann nun auch Inhalte aus Gmail, Drive und Chat in ihre Recherchen einbeziehen. Nutzer können auswählen, ob die KI neben der Websuche auch E-Mails, Dokumente oder Chatverläufe analysieren soll, um etwa Marktanalysen oder Wettbewerbsvergleiche zu erstellen. Die KI erstellt einen mehrstufigen Plan, durchsucht Quellen und erstellt auf Wunsch Berichte oder Podcasts. Das Angebot ist bisher nur auf dem Desktop verfügbar, soll aber auf Mobilgeräte ausgeweitet werden.

Deep Research ist eine agentische Funktion, und ist als solche anfällig für Cybersecurity-Attacken. Daher sollte man gerade im Kontext privater Daten sehr bewusst damit umgehen. Kürzlich zeigte ein Team, dass eine ähnliche Deep-Research-Funktion bei ChatGPT beim E-Mail-Zugriff dazu gebracht werden konnte, Daten zu leaken. Bei Googles Standard-Gemini-Assistent reichte schon ein manipulierter Kalendereintrag.

Gerichtsurteil: KI-Bildgenerator "Stable Diffusion" ist keine "rechtsverletzende Kopie"

Der High Court in London hat die zentrale Urheberrechtsklage von Getty Images gegen Stability AI abgewiesen. Interessant ist das Urteil insbesondere wegen der klaren Feststellung zur sekundären Urheberrechtsverletzung.

Read full article about: Telekom-KI-Cloud steigert KI-Rechenleistung in Deutschland angeblich um 50 Prozent

Die Deutsche Telekom und Nvidia starten in München die Industrial AI Cloud, eine der größten KI-Infrastrukturen Europas. Dort werden mehr als 1.000 NVIDIA DGX B200-Systeme und RTX PRO Server mit bis zu 10.000 NVIDIA Blackwell-GPUs installiert. Das Volumen der Kooperation soll bei mehr als einer Milliarde Euro liegen.

Laut der Telekom steigt durch das neue Rechenzentrum die KI-Rechenleistung in Deutschland um 50 Prozent. Zum Vergleich: Sam Altman sagte kürzlich, dass OpenAI bis Ende 2025 "weit über eine Million GPUs" online haben wird. Und das ist nur OpenAI.

Ziel sei es, europäische Unternehmen bei der Entwicklung eigener KI-Anwendungen mit lokalen Daten zu unterstützen. SAP, Polarise und Agile Robots sind als Partner beteiligt. Die Plattform ermöglicht unter anderem die Simulation von Fabriken, das Training von Robotern oder das lokale Ausführen großer Sprachmodelle. Die Initiative ist privatwirtschaftlich, unabhängig von EU-Förderungen, und Teil der "Made 4 Germany"-Strategie.

"Deutschlands Stärke im Ingenieurwesen und in der Industrie ist legendär und wird jetzt durch KI noch weiter ausgebaut", sagt Nvidia-CEO Jensen Huang.

Read full article about: OpenAI widerspricht: ChatGPT gibt weiterhin rechtliche und medizinische Tipps

Bei LinkedIn und Co. geht derzeit das Gerücht um, ChatGPT dürfe keine medizinischen oder rechtlichen Tipps mehr geben. Laut offiziellen OpenAI-Auskünften ist das falsch. Das Verhalten des Modells habe sich nicht geändert, erklärt OpenAI. ChatGPT sei nie als Ersatz für professionelle Beratung gedacht gewesen, könne aber weiterhin helfen, medizinische oder juristische Informationen besser zu verstehen, so Karan Singhal, Leiter für medizinische KI bei OpenAI.

via X

Auch aus den Änderungsprotokollen der OpenAI-Nutzungsrichtlinien geht nicht hervor, dass OpenAI etwas an seiner Regelung zur Ausgabe sensibler Inhalte geändert hat. Die letzte Aktualisierung vom 29. Oktober 2025 diente laut OpenAI lediglich dazu, einheitliche Regeln für alle Produkte und Dienste festzulegen.

via OpenAI / Waybackmachine (alte Version der Nutzungsrichtlinien)

Formulierungen, dass ChatGPT nicht als Ersatz für professionellen Rat genutzt werden darf, waren schon früher vorhanden. Zuletzt geändert wurde lediglich die Aufnahme des Begriffs „Lizenz“ für Inhalte, die eine berufliche Zulassung erfordern – und das bereits vor dem Oktober-Update.

Read full article about: OpenAI und Amazon Web Services (AWS) kündigen 38-Milliarden-Dollar-Kooperation an

OpenAI und Amazon Web Services (AWS) haben eine mehrjährige Partnerschaft angekündigt. OpenAI wird ab sofort AWS-Infrastruktur nutzen, um seine KI-Modelle zu betreiben und weiterzuentwickeln. AWS stellt dafür UltraServer mit hunderttausenden NVIDIA-GPUs und skalierbarer CPU-Leistung bereit. Das Abkommen hat ein Volumen von 38 Milliarden US-Dollar und läuft bis mindestens 2026, mit Optionen zur Ausweitung. Abseits von OpenAIs Open-Source-Modellen wird man GPT-5 und Co. aber weiter nur exklusiv bei Microsoft Azure oder direkt bei OpenAI erhalten.

via X

Diese Partnerschaft ergänzt eine Reihe weiterer Großabkommen von OpenAI. Allein in den vergangenen Wochen kündigte die Firma mit Nvidia eine strategische Allianz über mindestens 10 Gigawatt Rechenleistung an, ebenso mit Broadcom, mit Oracle über 4,5 Gigawatt Rechenleistung und mit AMD über bis zu 6 Gigawatt.

OpenAIs und Microsofts AGI-Theater steckt voller Widersprüche

Vergangene Woche haben Microsoft und OpenAI angekündigt, selbst festlegen zu wollen, wann sogenannte AGI (Artificial General Intelligence) erreicht ist, und anschließend ein Expertengremium einzuberufen, das diesen Zustand bestätigt.

Dass AGI in der Ankündigung beider Unternehmen derart viel Bedeutung beigemessen wird, wirkt absurd, wenn man die früheren Aussagen der Firmenchefs berücksichtigt.

OpenAI-Chef Altman kontert Finanz-Kritiker: "Umsatz liegt deutlich über 13 Milliarden"

OpenAI steht unter Druck: 13 Milliarden Dollar Umsatz, aber Verpflichtungen in Billionenhöhe. CEO Sam Altman reagiert ungehalten auf die kritische Nachfrage eines Investors und schlägt vor, dieser könne seine Anteile einfach verkaufen.

OpenAIs Atlas-Browser hebelt NYT-Sperre mit Content-Tricks aus

OpenAIs neuer Browser „Atlas“ liefert trotz Sperren Inhalte zu Artikeln von Medien wie der New York Times oder PCMag, aber ohne sie direkt zu zitieren. Stattdessen greift die KI auf (lizenzierte) Alternativen zurück, und bringt die Nutzer so zum Wettbewerb.