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Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.
Read full article about: Stahlkonzerne, Autobauer und Banken sollen Japans Antwort auf die KI-Dominanz der USA und Chinas bauen

Softbank bündelt Japans Industrie-Elite, um ein eigenes KI-Fundament gegen die Abhängigkeit von US- und China-Modellen zu schaffen.

NEC, Honda, Sony, drei Großbanken, Nippon Steel und Kobe Steel - acht japanische Konzerne haben sich an einer neuen Softbank-Einheit beteiligt, die bis Ende des Jahrzehnts ein Foundation Model mit rund einer Billion Parametern entwickeln soll. Der Fokus liegt auf "Physical AI", also KI, die Roboter und Maschinen autonom steuert.

Selbst große japanische Unternehmen setzen zunehmend auf Foundation Models von OpenAI, Anthropic oder Alibaba. Doch je stärker KI sensible Daten wie den Betriebsstatus von Industrieanlagen verarbeitet, desto größer werden laut Nikkei die Bedenken hinsichtlich des Abflusses von Trainingsdaten ins Ausland. Die gesamte Datenverarbeitung soll daher auf japanischem Boden stattfinden, unter anderem in einem Rechenzentrum, das Softbank in einer ehemaligen Sharp-LCD-Fabrik in Sakai bei Osaka einrichtet.

Über die Förderorganisation NEDO sollen in den nächsten fünf Jahren rund eine Billion Yen (etwa 6 Milliarden Euro) in die nationale KI-Entwicklung fließen. Die neue Softbank-Einheit gilt als aussichtsreicher Kandidat für diese Mittel.

Read full article about: Trotz Stargate-Stopp baut OpenAI seine Präsenz in London massiv aus

OpenAI eröffnet ein Büro in London mit Platz für über 500 Mitarbeiter - mehr als doppelt so viele wie die derzeit rund 200 Beschäftigten in der britischen Hauptstadt. Das Unternehmen hat laut CNBC einen Mietvertrag für rund 8.200 Quadratmeter im Stadtteil King's Cross unterzeichnet, wo auch Google Deepmind, Meta, Synthesia und Wayve ansässig sind. Bereits im Februar hatte OpenAI angekündigt, London zum größten Forschungsstandort außerhalb der USA zu machen.

Die Nachricht kommt nur wenige Tage, nachdem OpenAI sein britisches Stargate-Infrastrukturprojekt wegen hoher Energiekosten und regulatorischer Hürden gestoppt hat. Die Gespräche mit dem Projektpartner Nscale laufen noch.

Read full article about: Apple entwickelt KI-Wearable-Strategie mit Smart Glasses ohne Display

Apple entwickelt laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman Smart Glasses ohne Display, die als KI-Wearable dienen sollen. Die Brille ist Teil einer Strategie mit drei Geräten - Brille, AirPods und ein Kamera-Anhänger -, die alle über Computer Vision die Umgebung erfassen und Daten an Siri und Apple Intelligence weitergeben sollen. So will Apple unter anderem bessere Navigationsanweisungen und visuelle Erinnerungen ermöglichen.

Die Brille mit dem internen Codenamen N50 soll Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgestellt und im selben Jahr verkauft werden. Ein Erkennungsmerkmal sollen vertikal ausgerichtete ovale Kameralinsen sein. Anders als Meta, Google und Samsung, die mit Brillenherstellern kooperieren, will Apple das Design selbst übernehmen. Die Brille soll auf die neue Siri-Version in iOS 27 setzen.

Apples ehemaliger KI-Chef John Giannandrea verlässt laut Gurman diese Woche endgültig das Unternehmen, nachdem seine Rolle wegen der schwachen Einführung von Apple Intelligence bereits 2025 beschnitten wurde.

Read full article about: Anthropic integriert Claude als Add-in in Microsoft Word

Anthropic bringt sein KI-Modell Claude direkt in Microsoft Word. Nach den bereits verfügbaren Add-ins für Excel und PowerPoint können Nutzer nun auch in Word mit Claude arbeiten.

Die KI kann markierten Text umschreiben, auf Kommentare im Dokument reagieren und Änderungen als nachverfolgte Änderungen einfügen, die sich einzeln annehmen oder ablehnen lassen. Kontext lässt sich über die Word-, PowerPoint- und Excel-Add-ins hinweg teilen.

Claude for Word ist als Beta für Team- und Enterprise-Tarife verfügbar und über den Microsoft Marketplace installierbar. Unterstützt werden die Dateiformate .docx und .docm.

Read full article about: US-Geheimdienst CIA will KI-Assistenten in alle Analyseplattformen einbauen

Laut CIA-Vizechef Michael Ellis hat die Behörde kürzlich ihren ersten vollständig autonom erstellten Geheimdienstbericht mithilfe von KI produziert, wie Politico berichtet. Innerhalb der nächsten Jahre sollen KI-Assistenten in alle Analyseplattformen der Behörde eingebaut werden. Diese sollen Analysten bei Aufgaben wie dem Verfassen von Einschätzungen, dem Prüfen von Ergebnissen und dem Erkennen von Trends unterstützen.

Ellis betonte, dass Menschen weiterhin die wichtigen Entscheidungen treffen sollen. Die CIA habe im vergangenen Jahr 300 KI-Projekte getestet, etwa zur Datenverarbeitung und Sprachübersetzung. Auch das erweiterte Center for Cyber Intelligence, das die verdeckten Hacking-Operationen der CIA leitet, soll KI und neue Technologien stärker nutzen.

Ellis kritisierte auch indirekt Anthropic: Die CIA werde sich von privaten Unternehmen nicht vorschreiben lassen, wie sie deren Technologien nutze. Anthropic befindet sich derzeit in einem Konflikt mit dem Pentagon, weil das Unternehmen vertraglich einschränken wollte, dass seine Modelle für tödliche Angriffe und Massenüberwachung eingesetzt werden. Das Pentagon stufte Anthropic daraufhin als Lieferkettenrisiko ein. Ellis warnte zudem, dass China technologisch stark aufgeholt habe.

Read full article about: Coreweave sichert sich Cloud-Deal mit Anthropic und baut Kundenbasis weiter aus

Coreweave hat einen mehrjährigen Cloud-Deal mit dem KI-Startup Anthropic abgeschlossen. Die Vereinbarung soll Anthropic noch in diesem Jahr Rechenkapazitäten für seine Claude-Modellfamilie liefern. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Die Coreweave-Aktie stieg vorbörslich um mehr als 5 %. Der Ausbau soll schrittweise erfolgen, mit der Option auf spätere Erweiterung.

Für Coreweave ist der Anthropic-Deal Teil einer Reihe großer Verträge: Im vergangenen Jahr schloss das Unternehmen einen 11,9-Milliarden-Dollar-Vertrag mit OpenAI, im September eine 6,3-Milliarden-Dollar-Bestellung mit Nvidia und erst am Vortag einen auf 21 Milliarden Dollar erweiterten Deal mit Meta. Der Anthropic-Vertrag hilft Coreweave, seine Einnahmen breiter aufzustellen - bislang stammten rund 67 % der Umsätze von Microsoft. Die Coreweave-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 29 % zugelegt.

OpenAI wirbt bei Investoren mit Infrastrukturvorsprung gegenüber Anthropic

OpenAI erklärt Investoren, dass der frühe Infrastrukturausbau einen entscheidenden Vorteil gegenüber Anthropic biete. Gleichzeitig legt das Unternehmen sein britisches Rechenzentrum auf Eis, während Anthropic über eigene KI-Chips nachdenkt.

Read full article about: OpenAI arbeitet an Cybersecurity-Produkt mit exklusivem Zugang für Sicherheitsteams

OpenAI arbeitet laut Axios an einem neuen Cybersecurity-Produkt, das nur einer kleinen Gruppe von Unternehmen zugänglich gemacht werden soll.

Axios hatte zunächst berichtet, dass es sich um ein neues Modell handele, und das Vorgehen mit dem von Anthropic verglichen, das am Dienstag den Zugang zu seinem neuen Modell Mythos Preview auf ausgewählte Technologie- und Sicherheitsfirmen beschränkte, weil es über zu starke Hacking-Fähigkeiten verfügt.

Mittlerweile hat Axios die Meldung korrigiert: Der beschränkte Rollout betrifft nur das Cybersecurity-Produkt und nicht OpenAIs kommendes "Spud"-Modell.

Der Rollout soll über das im Februar gestartete Pilotprogramm "Trusted Access for Cyber" erfolgen, das OpenAI im Rahmen der Veröffentlichung von GPT-5.3-Codex gründete. Teilnehmer des Programms erhalten Zugang zu besonders leistungsfähigen Modellen für defensive Sicherheitsarbeit, unterstützt durch 10 Millionen Dollar an API-Guthaben.

Read full article about: Pentagon-Blacklisting: US-Gericht lehnt Anthropics Eilantrag ab

Ein US-Berufungsgericht hat abgelehnt, die Einstufung von Anthropic als nationales Sicherheitsrisiko durch das Pentagon vorläufig zu blockieren. Das berichtet Reuters. Die Entscheidung fiel am Mittwoch in Washington,

D.C. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte das KI-Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt, nachdem Anthropic sich weigerte, Nutzungsbeschränkungen seines KI-Assistenten Claude für Überwachung und autonome Waffen aufzuheben. Anthropic spricht von Vergeltung für seine Haltung zur KI-Sicherheit und warnt vor Milliardenschäden. Das Justizministerium sieht die Entscheidung in Vertragsbedingungen begründet.

Ein kalifornisches Gericht hatte Ende März in einem parallelen Verfahren zugunsten von Anthropic entschieden. Es ist das erste Mal, dass ein US-Unternehmen öffentlich als Lieferkettenrisiko eingestuft wurde. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.