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Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.

TSMCs modernste Fertigung gehört wohl bald fast vollständig der KI

Laut einer Analyse von SemiAnalysis verdrängen KI-Chips Smartphones von TSMCs modernster Fertigung. Bis 2027 könnten 86 Prozent der N3-Kapazität für KI-bezogene Chips reserviert sein.

Read full article about: Die Ukraine stellt Verbündeten eine Plattform mit Gefechtsdaten für das KI-Training bereit

Die Ukraine öffnet ihre Gefechtsdaten für Verbündete, um KI-Modelle für autonome Drohnen zu trainieren.

"Die Ukraine verfügt heute über ein einzigartiges Spektrum an Gefechtsdaten, das weltweit seinesgleichen sucht", schreibt Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram. "Dazu gehören Millionen annotierter Bilder, die bei Zehntausenden von Kampfflügen gesammelt wurden."

Laut Fedorow ist die im Januar angekündigte Plattform online, die Verbündeten und Unternehmen ständig aktualisierte Datensätze sowie große Mengen an Foto- und Videomaterial bereitstellt. Ziel sei es, die Entwicklung von KI-Modellen zu beschleunigen, die Drohnen autonom zu ihren Zielen führen oder große Datenmengen in Echtzeit analysieren können.

Die Ukraine wolle die Rolle autonomer Systeme im Krieg gezielt ausbauen. Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj erklärte, der Krieg sei "in eine neue Phase eingetreten" – innerhalb der ukrainischen Streitkräfte würden nun Züge von Drohnen-Abfangjägern aufgestellt.

Read full article about: Anthropics Claude erstellt jetzt interaktive Diagramme und Grafiken direkt im Chat

Anthropic hat eine neue Beta-Funktion für seinen KI-Chatbot Claude vorgestellt: Claude kann jetzt direkt im Chat interaktive Diagramme, Grafiken und Visualisierungen erstellen. Die Funktion basiert auf einer Vorschau namens "Imagine with Claude" vom vergangenen Herbst und verbindet sie mit den bereits bekannten "Artifacts" - nur eben direkt im Gesprächsverlauf, statt im Seitenpanel und "temporär" wie Anthropic schreibt.

Claude entscheidet selbst, wann eine Visualisierung sinnvoll ist, oder Nutzer können sie gezielt anfordern. Beispiele sind interaktive Zinseszins-Kurven, ein interaktiver Entscheidungsbaum oder ein klickbares Periodensystem. Die Funktion ist für alle Tarife verfügbar.

Forscher testen alternatives KI-Verfahren von Meta an 18 Millionen Herzultraschallvideos

Forscher haben ein KI-Modell für Herzultraschall vorgestellt, das auf Metas JEPA-Architektur basiert und laut ihren Benchmarks gängige Verfahren wie Masked Autoencoder oder kontrastives Lernen übertrifft.

Read full article about: Anthropic will Wissensarbeitern den Wechsel zwischen Excel und PowerPoint ersparen und verbindet beide Apps

Finanzmodell in Excel bauen, Ergebnis in PowerPoint einfügen, alles in einem Gespräch in der jeweiligen Microsoft-App: Anthropic rückt Claude näher an den Arbeitsalltag in Microsoft 365.

Anthropic erweitert seine Add-ins Claude for Excel und Claude for PowerPoint um drei Funktionen. Erstens teilen sich beide Add-ins nun den Gesprächskontext: Claude kann in einer durchgehenden Sitzung Zellwerte lesen, Formeln schreiben und Folien bearbeiten, ohne dass Nutzer Informationen wiederholen müssen.

Zweitens führt Anthropic sogenannte Skills ein – wiederverwendbare Arbeitsabläufe, die Teams als Ein-Klick-Aktionen teilen können, etwa für Finanzmodell-Prüfungen oder Deckanalysen. Ein vorinstalliertes Starter-Set deckt gängige Anwendungsfälle ab.

Drittens sind beide Add-ins nun über Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry verfügbar, sodass Unternehmen den für sie passenden Cloud-Anbieter wählen können. Alle Funktionen stehen für zahlende Nutzer auf Mac und Windows bereit.

Viele dieser Funktionen sind bereits fester Bestandteil der Claude-App, insbesondere im Cowork-Modus - der jetzt auch Teil von Microsofts Copilot ist.

OpenAI will mit neuem Trainingsdatensatz Prompt-Injection-Abwehr deutlich verbessern

OpenAI stellt IH-Challenge vor, einen Trainingsdatensatz, der KI-Modellen beibringt, vertrauenswürdige Anweisungen zuverlässig über nicht vertrauenswürdige zu stellen. Erste Ergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen bei Sicherheit und Prompt-Injection-Abwehr.

Read full article about: Anthropic gründet eigene Denkfabrik zur Erforschung von KI-Risiken und gesellschaftlichen Auswirkungen

Anthropic hat das neue "Anthropic Institute" gestartet, eine interne Denkfabrik, die die Auswirkungen leistungsstarker KI auf Gesellschaft, Wirtschaft und Sicherheit untersuchen soll. Geleitet wird das Institut von Mitgründer Jack Clark, der dafür eine neue Rolle als "Head of Public Benefit" übernimmt.

Das Institut will unter anderem erforschen, wie KI Arbeitsplätze verändert, welche neuen Risiken durch Missbrauch entstehen, welche "Werte" KI-Systeme ausdrücken und wie Menschen die Kontrolle über sich selbst verbessernde KI-Systeme behalten können.

Das Team umfasst rund 30 Personen aus drei bestehenden Forschungsgruppen: dem Frontier Red Team, dem Societal-Impacts-Team und dem Wirtschaftsforschungsteam. Zu den ersten Mitarbeitern gehören Matt Botvinick (ehemals Google Deepmind), Anton Korinek (Universität Virginia) und Zoë Hitzig (zuvor OpenAI).

Der Start fällt in eine turbulente Phase: Anthropic hat das US-Verteidigungsministerium verklagt, nachdem es als Lieferkettenrisiko eingestuft wurde. Laut The Verge sagte Clark, er habe "keine Bedenken" wegen der Forschungsfinanzierung. Anthropic eröffnet zudem ein Büro in Washington, D.C.