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Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.

Anthropic bereitet Opus 4.7 und KI-Design-Tool vor, VCs bieten bis zu 800 Milliarden Dollar

Anthropic plant die Veröffentlichung eines neuen Modells und eines Design-Tools, das Adobe und Figma Konkurrenz machen soll. Gleichzeitig überbieten sich Risikokapitalgeber mit Bewertungsangeboten.

Read full article about: Microsoft Copilot in Word kann jetzt Änderungen nachverfolgen und Kommentare verwalten

Microsoft erweitert Copilot in Word um neue Funktionen, die sich laut dem Unternehmen an Fachleute aus den Bereichen Recht, Finanzen und Compliance richten. Copilot kann nun Änderungen auf Wortebene nachverfolgen (Track Changes), sodass Bearbeitungen transparent und prüfbar bleiben. Außerdem lassen sich Kommentare direkt im Text verwalten, Inhaltsverzeichnisse einfügen und Kopf- sowie Fußzeilen mit dynamischen Feldern wie Seitenzahlen anlegen.

Bei mehrstufigen Bearbeitungen zeigt Copilot in Echtzeit an, woran es gerade arbeitet. Laut Microsoft basieren die Funktionen auf "Work IQ", einer Ebene, die Antworten an den jeweiligen Nutzer und dessen Organisation anpasst. Die Daten bleiben innerhalb der Microsoft-365-Sicherheitsgrenzen. Die neuen Funktionen sind zunächst nur auf dem Windows-Desktop über das Frontier-Programm im Office Insiders Beta-Channel verfügbar. Versionen für Web und Mac sollen folgen.

Read full article about: OpenAIs Stargate-Offensive in Europa bröckelt weiter

OpenAIs Stargate-Offensive in Europa schrumpft und Microsoft und Google übernehmen die Kapazitäten.

"Ich habe immer gesagt, dass wir Stargate gerne nach Europa bringen würden, wenn die Bedingungen stimmen, und wir glauben, dass wir das in Narvik gefunden haben", erklärte OpenAI-CEO Sam Altman im Juli 2025. Wenige Monate später ist von diesem Optimismus wenig übrig: OpenAI hat weder den Vertrag für das norwegische Rechenzentrum am Polarkreis abgeschlossen noch hält es an seinem britischen Stargate-Projekt fest. Beide Standorte wurden vom Neocloud-Anbieter Nscale entwickelt.

Microsoft springt ein und mietet 30.000 Nvidia-Vera-Rubin-Chips in Narvik, zusätzlich zu einem bestehenden 6,2-Milliarden-Dollar-Deal. Das Londoner Nscale-Rechenzentrum geht laut Bloomberg an Google. OpenAIs Infrastrukturversprechen von einst 1,4 Billionen Dollar schrumpft damit auf eine konkretere Prognose von 600 Milliarden Dollar bis 2030.

OpenAI bringt spezielles Cyber-Sicherheitsmodell heraus und weitet Zugang für Verteidiger aus

OpenAI veröffentlicht mit GPT-5.4-Cyber ein Modell, das gezielt für defensive Cybersicherheit trainiert wurde. Der Zugang bleibt vorerst auf verifizierte Sicherheitsexperten beschränkt.

Ukrainische Bodenroboter erobern erstmals feindliche Stellung ohne einen einzigen Soldaten

Präsident Zelenskyy verkündet einen historischen Meilenstein: Eine russische Position wurde ausschließlich von unbemannten Systemen eingenommen. Ein CSIS-Bericht zeigt, wie KI die ukrainische Kriegsführung bereits verändert und wo (noch) die Grenzen liegen.

Read full article about: Stahlkonzerne, Autobauer und Banken sollen Japans Antwort auf die KI-Dominanz der USA und Chinas bauen

Softbank bündelt Japans Industrie-Elite, um ein eigenes KI-Fundament gegen die Abhängigkeit von US- und China-Modellen zu schaffen.

NEC, Honda, Sony, drei Großbanken, Nippon Steel und Kobe Steel - acht japanische Konzerne haben sich an einer neuen Softbank-Einheit beteiligt, die bis Ende des Jahrzehnts ein Foundation Model mit rund einer Billion Parametern entwickeln soll. Der Fokus liegt auf "Physical AI", also KI, die Roboter und Maschinen autonom steuert.

Selbst große japanische Unternehmen setzen zunehmend auf Foundation Models von OpenAI, Anthropic oder Alibaba. Doch je stärker KI sensible Daten wie den Betriebsstatus von Industrieanlagen verarbeitet, desto größer werden laut Nikkei die Bedenken hinsichtlich des Abflusses von Trainingsdaten ins Ausland. Die gesamte Datenverarbeitung soll daher auf japanischem Boden stattfinden, unter anderem in einem Rechenzentrum, das Softbank in einer ehemaligen Sharp-LCD-Fabrik in Sakai bei Osaka einrichtet.

Über die Förderorganisation NEDO sollen in den nächsten fünf Jahren rund eine Billion Yen (etwa 6 Milliarden Euro) in die nationale KI-Entwicklung fließen. Die neue Softbank-Einheit gilt als aussichtsreicher Kandidat für diese Mittel.