Anzeige
Skip to content

Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.
Read full article about: OpenAI arbeitet an Cybersecurity-Produkt mit exklusivem Zugang für Sicherheitsteams

OpenAI arbeitet laut Axios an einem neuen Cybersecurity-Produkt, das nur einer kleinen Gruppe von Unternehmen zugänglich gemacht werden soll.

Axios hatte zunächst berichtet, dass es sich um ein neues Modell handele, und das Vorgehen mit dem von Anthropic verglichen, das am Dienstag den Zugang zu seinem neuen Modell Mythos Preview auf ausgewählte Technologie- und Sicherheitsfirmen beschränkte, weil es über zu starke Hacking-Fähigkeiten verfügt.

Mittlerweile hat Axios die Meldung korrigiert: Der beschränkte Rollout betrifft nur das Cybersecurity-Produkt und nicht OpenAIs kommendes "Spud"-Modell.

Der Rollout soll über das im Februar gestartete Pilotprogramm "Trusted Access for Cyber" erfolgen, das OpenAI im Rahmen der Veröffentlichung von GPT-5.3-Codex gründete. Teilnehmer des Programms erhalten Zugang zu besonders leistungsfähigen Modellen für defensive Sicherheitsarbeit, unterstützt durch 10 Millionen Dollar an API-Guthaben.

Read full article about: Pentagon-Blacklisting: US-Gericht lehnt Anthropics Eilantrag ab

Ein US-Berufungsgericht hat abgelehnt, die Einstufung von Anthropic als nationales Sicherheitsrisiko durch das Pentagon vorläufig zu blockieren. Das berichtet Reuters. Die Entscheidung fiel am Mittwoch in Washington,

D.C. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte das KI-Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt, nachdem Anthropic sich weigerte, Nutzungsbeschränkungen seines KI-Assistenten Claude für Überwachung und autonome Waffen aufzuheben. Anthropic spricht von Vergeltung für seine Haltung zur KI-Sicherheit und warnt vor Milliardenschäden. Das Justizministerium sieht die Entscheidung in Vertragsbedingungen begründet.

Ein kalifornisches Gericht hatte Ende März in einem parallelen Verfahren zugunsten von Anthropic entschieden. Es ist das erste Mal, dass ein US-Unternehmen öffentlich als Lieferkettenrisiko eingestuft wurde. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Claude Managed Agents: Anthropic bietet KI-Agenten jetzt als verwalteten Cloud-Dienst an

Anthropic bietet Entwicklern mit „Claude Managed Agents“ eine verwaltete Infrastruktur für autonome KI-Agenten. Erste Unternehmen wie Notion und Rakuten setzen das System bereits ein.

Studie zeigt, wie KI-Tools geschlechtsspezifische Gewalt auf Telegram industrialisieren

Nudifying-Bots, Deepfakes und automatisierte Archive: Eine Analyse von 2,8 Millionen Telegram-Nachrichten in Italien und Spanien dokumentiert, wie KI-Werkzeuge ein monetarisiertes Missbrauchsökosystem antreiben.

Read full article about: Anthropic wirbt Microsoft-Manager für Infrastruktur ab

Anthropic hat Eric Boyd, einen hochrangigen Microsoft-Manager, als neuen Leiter für Infrastruktur eingestellt, berichtet Bloomberg. Boyd war zuvor bei Microsoft für die "AI Platform" des Unternehmens zuständig, die den Einsatz großer Sprachmodelle durch Kunden und interne Teams ermöglicht. Zuvor hatte er Führungsrollen bei Yahoo inne.

Anthropic braucht dringend Verstärkung im Infrastrukturbereich: Das Unternehmen hatte zuletzt Schwierigkeiten, seine Dienste stabil zu halten, weil die Nachfrage nach Produkten wie Claude Code stark gestiegen ist. Anthropic plant Investitionen von 50 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren in den USA. Anthropics CTO Rahul Patil sagte, Boyds Erfahrung solle helfen, die Rekordnachfrage weltweit zu bedienen.

Read full article about: China versucht laut Taiwan gezielt an dessen Chip-Technologie zu gelangen

China versucht aktiv, Taiwans Halbleiter-Knowhow und Fachkräfte abzuwerben, um die internationale technologische Eindämmung zu umgehen. Das geht laut Reuters aus einem Bericht von Taiwans Nationaler Sicherheitsbehörde hervor.

China nutze demnach indirekte Kanäle, um Talente abzuwerben, Technologie zu stehlen und kontrollierte Güter zu beschaffen. Taiwan ist Heimat von TSMC, dem weltgrößten Auftragschiphersteller und Zulieferer für Nvidia und Apple.

Im ersten Quartal 2026 wurden laut dem Bericht zudem über 170 Millionen Angriffsversuche auf Taiwans Regierungsnetzwerk registriert. Die Behörde warnt zudem vor möglicher chinesischer Wahlbeeinflussung durch Deepfakes und gefälschte Umfragen bei den Kommunalwahlen Ende des Jahres.

Read full article about: Jeff Bezos KI-Labor Prometheus wirbt xAI-Mitgründer von OpenAI ab

Jeff Bezos Start-up Project Prometheus hat Kyle Kosic eingestellt, einen Mitgründer von Elon Musks xAI, der zuletzt bei OpenAI arbeitete. Das berichtet die Financial Times. Kosic leitete bei xAI die Infrastruktur hinter dem Colossus-Supercomputer und soll bei Prometheus weiter an KI-Infrastruktur arbeiten.

Das von Bezos und dem ehemaligen Google-Manager Vikram Bajaj geführte Start-up entwickelt KI-Systeme, die die physische Welt verstehen sollen, etwa für Triebwerksdesign oder Ingenieurwesen. Prometheus hat bereits Hunderte Mitarbeiter in San Francisco, London und Zürich eingestellt. Bezos und Bajaj wollen laut FT zweistellige Milliardensummen für ein dauerhaftes Beteiligungsvehikel einsammeln, das Beteiligungen von Firmen in Branchen wie Luftfahrt und Architektur aufkaufen soll.

Read full article about: OpenAI, Anthropic und Google arbeiten gemeinsam gegen chinesisches Modell-Kopieren

OpenAI, Anthropic und Google haben laut Bloomberg begonnen, gemeinsam gegen das unautorisierte Kopieren ihrer KI-Modelle durch chinesische Wettbewerber vorzugehen. Die drei Unternehmen tauschen über das 2023 gegründete "Frontier Model Forum" Informationen aus, um sogenannte feindliche Destillation zu erkennen. Bei der Destillation werden die Outputs eines bestehenden KI-Modells genutzt, um ein günstigeres Nachahmungsmodell zu trainieren. Eines der ersten Beispiele war Stanfords Alpaca-Modell, das die Machbarkeit demonstrierte, doch mittlerweile ist die Praxis zu einem echten Problem für die US-Unternehmen geworden.

US-Behörden schätzen laut Bloomberg, dass diese Praxis den amerikanischen Labs jährlich Milliarden Dollar an Gewinn kostet. OpenAI hatte bereits im Februar den US-Kongress gewarnt, dass Deepseek zunehmend ausgefeilte Methoden nutze, um Daten aus US-Modellen abzuziehen. Anthropic identifizierte Deepseek, Moonshot und Minimax als Akteure. Die Zusammenarbeit ähnelt dem Vorgehen in der Cybersicherheitsbranche, wo Firmen routinemäßig Angriffsdaten austauschen.