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Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.

EU-Institutionen verbieten laut Bericht KI-generierte Bilder und Videos in offizieller Kommunikation

Politico berichtet, dass Kommission, Parlament und Rat ihren Presseteams den Einsatz vollständig KI-generierter Inhalte untersagen. Experten sehen darin eine verpasste Chance.

Read full article about: Klage gegen Perplexity AI: Tracker sollen Nutzergespräche an Meta und Google übermitteln

Perplexity AI sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert. Darin wird dem Unternehmen vorgeworfen, persönliche Nutzerdaten aus Chats an Meta und Google weiterzugeben, berichtet Bloomberg. Die Klage wurde am Dienstag vor einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht.

Demnach werden beim Einloggen auf der Perplexity-Startseite Tracker auf die Geräte der Nutzer geladen. Das ist bei vielen Websites zunächst nichts Ungewöhnliches. Brisant ist der weitergehende Vorwurf: Die Tracker sollen Meta und Google Zugriff auf Gespräche mit der KI-Suchmaschine verschaffen. Laut Klage gelte das auch dann, wenn Nutzer den "Incognito"-Modus verwenden.

Eingereicht wurde die Klage im Namen eines Mannes aus Utah, der nach eigenen Angaben Finanz- und Steuerinformationen mit dem Chatbot geteilt hatte. Sollte sie zugelassen werden, können weitere Kläger teilnehmen. Meta verwies auf seine Richtlinien, wonach Werbetreibende keine sensiblen Daten übermitteln dürfen. Perplexity-Sprecher Jesse Dwyer erklärte, dem Unternehmen sei keine entsprechende Klage zugestellt worden. Google äußerte sich zunächst nicht.

Read full article about: Eines der größten KI-Rechenzentren Europas entsteht nahe der russischen Grenze

Das KI-Infrastrukturunternehmen Nebius Group baut ein Rechenzentrum mit 310 Megawatt Leistung in Lappeenranta, Finnland, nahe der russischen Grenze. Der geschätzte Wert des Projekts liegt bei über 10 Milliarden Dollar. Es wäre eines der größten KI-Rechenzentren in Europa. Der finnische Entwickler Polarnode baut die Anlage bereits, die ab 2027 schrittweise in Betrieb gehen soll.

Nebius hat kürzlich Verträge über insgesamt mehr als 40 Milliarden Dollar mit Microsoft und Meta abgeschlossen. Das neue Rechenzentrum soll KI-Modelle trainieren und KI-Anwendungen betreiben, ist aber nicht an einen einzelnen Kunden gebunden. Finnland wurde wegen niedriger Energiepreise, erneuerbarer Energie und des kühlen Klimas gewählt, was die Kühlkosten senkt. Die Anlage wäre der größte Nebius-Standort außerhalb der USA und soll rund 10 Prozent der geplanten Gesamtkapazität des Unternehmens abdecken, so CEO Arkady Volozh.

Read full article about: Kalifornien geht eigenen Weg bei KI-Regulierung und prüft Bundesvorgaben selbst

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat am Montag eine Verfügung unterzeichnet, die Unternehmen mit staatlichen Aufträgen verpflichtet, Schutzmaßnahmen gegen KI-Missbrauch einzuführen. Konkret müssen Firmen sicherstellen, dass ihre KI-Systeme keine illegalen Inhalte erzeugen, keine schädlichen Vorurteile verstärken und keine Bürgerrechte verletzen. Um Falschinformationen vorzubeugen, müssen staatliche Behörden KI-generierte Bilder oder Videos künftig mit Wasserzeichen kennzeichnen.

Die Verfügung enthält auch eine eigene Regelung zum Umgang mit Bundesvorgaben: Falls die US-Bundesregierung ein Unternehmen als Lieferkettenrisiko einstuft, will Kalifornien eine eigene Prüfung durchführen und den Anbieter gegebenenfalls weiter als Auftragnehmer zulassen. Hintergrund ist unter anderem die Einstufung von Anthropic als Lieferkettenrisiko durch das Pentagon, die es Regierungsauftragnehmern untersagt, Anthropics Technologie für Arbeiten des US-Militärs zu nutzen.

Innerhalb von 120 Tagen sollen Kaliforniens Beschaffungs- und Technologiebehörden Empfehlungen für neue KI-Zertifizierungen erarbeiten. Damit könnten Unternehmen künftig nachweisen, dass sie verantwortungsvolle KI-Regeln und Schutzmaßnahmen für die öffentliche Sicherheit einhalten.

Mit der Verfügung stärkt Newsom Kaliforniens Anspruch auf einen eigenen Kurs in der KI-Regulierung, unabhängig von der Bundesregierung unter US-Präsident Trump, die schon mehrfach versucht hat, solche unabhängigen KI-Regulierungen zu verhindern.

Read full article about: "Fruit Love Island": Eine KI-Dating-Show mit Obst begeistert Millionen

Die KI-generierte Dating-Show "Fruit Love Island" auf TikTok erreicht im Schnitt mehr als 10 Millionen Aufrufe pro Episode.

Die Show zeigt Frucht-Figuren, die in einer Villa flirten, streiten und fremdgehen - angelehnt an die echte "Love Island"-Serie. Seit dem Start letzte Woche wurden 21 Episoden veröffentlicht. Zuschauer können über ein Online-Formular über den Verlauf abstimmen.

Justine Moore von Andreessen Horowitz sieht laut dem Wall Street Journal darin einen Beweis, dass KI-Inhalte ein großes Publikum finden können. Ausgerechnet das Reality-Dating-Format wird nun also von KI kopiert. Trotz sichtbarer KI-Mängel wie nicht synchronen Lippenbewegungen scheint die Show Fans zu finden. Die Fangemeinde hat bereits Recap-Videos, Fan-Accounts und Parodien hervorgebracht. Vielleicht ist KI-Slop einfach der natürliche Nachfolger von Trash-TV.

Metas eigenes Aufsichtsgremium warnt: Community Notes sind KI-Desinformation nicht gewachsen

Das Oversight Board von Meta hat die geplante weltweite Ausweitung von Community Notes untersucht. Das Ergebnis: Das System ist zu langsam, zu dünn besetzt und anfällig für Manipulation, besonders angesichts der wachsenden Flut KI-generierter Desinformation. In bestimmten Ländern sollte Meta das Programm gar nicht erst einführen.