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Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.
Read full article about: China versucht laut Taiwan gezielt an dessen Chip-Technologie zu gelangen

China versucht aktiv, Taiwans Halbleiter-Knowhow und Fachkräfte abzuwerben, um die internationale technologische Eindämmung zu umgehen. Das geht laut Reuters aus einem Bericht von Taiwans Nationaler Sicherheitsbehörde hervor.

China nutze demnach indirekte Kanäle, um Talente abzuwerben, Technologie zu stehlen und kontrollierte Güter zu beschaffen. Taiwan ist Heimat von TSMC, dem weltgrößten Auftragschiphersteller und Zulieferer für Nvidia und Apple.

Im ersten Quartal 2026 wurden laut dem Bericht zudem über 170 Millionen Angriffsversuche auf Taiwans Regierungsnetzwerk registriert. Die Behörde warnt zudem vor möglicher chinesischer Wahlbeeinflussung durch Deepfakes und gefälschte Umfragen bei den Kommunalwahlen Ende des Jahres.

Read full article about: Jeff Bezos KI-Labor Prometheus wirbt xAI-Mitgründer von OpenAI ab

Jeff Bezos Start-up Project Prometheus hat Kyle Kosic eingestellt, einen Mitgründer von Elon Musks xAI, der zuletzt bei OpenAI arbeitete. Das berichtet die Financial Times. Kosic leitete bei xAI die Infrastruktur hinter dem Colossus-Supercomputer und soll bei Prometheus weiter an KI-Infrastruktur arbeiten.

Das von Bezos und dem ehemaligen Google-Manager Vikram Bajaj geführte Start-up entwickelt KI-Systeme, die die physische Welt verstehen sollen, etwa für Triebwerksdesign oder Ingenieurwesen. Prometheus hat bereits Hunderte Mitarbeiter in San Francisco, London und Zürich eingestellt. Bezos und Bajaj wollen laut FT zweistellige Milliardensummen für ein dauerhaftes Beteiligungsvehikel einsammeln, das Beteiligungen von Firmen in Branchen wie Luftfahrt und Architektur aufkaufen soll.

Read full article about: OpenAI, Anthropic und Google arbeiten gemeinsam gegen chinesisches Modell-Kopieren

OpenAI, Anthropic und Google haben laut Bloomberg begonnen, gemeinsam gegen das unautorisierte Kopieren ihrer KI-Modelle durch chinesische Wettbewerber vorzugehen. Die drei Unternehmen tauschen über das 2023 gegründete "Frontier Model Forum" Informationen aus, um sogenannte feindliche Destillation zu erkennen. Bei der Destillation werden die Outputs eines bestehenden KI-Modells genutzt, um ein günstigeres Nachahmungsmodell zu trainieren. Eines der ersten Beispiele war Stanfords Alpaca-Modell, das die Machbarkeit demonstrierte, doch mittlerweile ist die Praxis zu einem echten Problem für die US-Unternehmen geworden.

US-Behörden schätzen laut Bloomberg, dass diese Praxis den amerikanischen Labs jährlich Milliarden Dollar an Gewinn kostet. OpenAI hatte bereits im Februar den US-Kongress gewarnt, dass Deepseek zunehmend ausgefeilte Methoden nutze, um Daten aus US-Modellen abzuziehen. Anthropic identifizierte Deepseek, Moonshot und Minimax als Akteure. Die Zusammenarbeit ähnelt dem Vorgehen in der Cybersicherheitsbranche, wo Firmen routinemäßig Angriffsdaten austauschen.

Read full article about: Meta will neue KI-Modelle doch teilweise als Open Source veröffentlichen

Meta plant, Versionen seiner neuen KI-Modelle als Open Source zu veröffentlichen. Das berichtet Axios. Die Modelle sind die ersten, die unter der Leitung von Alexandr Wang entwickelt wurden, der 2025 im Rahmen eines knapp 15-Milliarden-Dollar-Deals mit Scale AI zu Meta kam.

Allerdings will das Unternehmen anders als bei den Llama-Modellen einige Teile proprietär halten und vor der Freigabe Sicherheitsrisiken prüfen. Die größten Modelle sollen ebenfalls nicht offen verfügbar sein.

Wang sieht Meta laut dem Bericht als Gegenpol zu Anthropic und OpenAI, die sich stärker auf Regierungen und Unternehmen konzentrieren. Meta setzt auf Verbreitung im B2C-Bereich über WhatsApp, Facebook und Instagram. Laut den Quellen von Axios weiß Meta bereits, dass die neuen Modelle nicht in allen Bereichen mit der Konkurrenz mithalten werden.

Read full article about: Anthropic sichert sich Milliarden-Rechenkapazität bei Google und Broadcom

Anthropic hat eine Vereinbarung mit Google und Broadcom über mehrere Gigawatt an TPU-Rechenkapazität geschlossen, die ab 2027 verfügbar sein soll. Der Großteil der Infrastruktur wird in den USA aufgebaut. Das Unternehmen begründet den Ausbau mit stark wachsender Nachfrage: Die annualisierte Umsatzrate liege inzwischen bei über 30 Milliarden Dollar, nach rund 9 Milliarden Ende 2025. Die Zahl der Geschäftskunden mit über einer Million Dollar Jahresumsatz habe sich seit Februar auf über 1.000 verdoppelt.

Anthropic trainiert Claude auf verschiedener Hardware: Amazons AWS Trainium, Googles TPUs und Nvidias GPUs. Claude ist so auch als einziges der drei großen KI-Modelle auf allen drei großen Cloud-Plattformen verfügbar: AWS, Google Cloud und Microsoft Azure. Amazon bleibe aber weiter der wichtigste Cloud-Partner, so Anthropic.

Read full article about: Qwen3.6-Plus: Alibaba stellt neues proprietäres KI-Modell für Entwickler vor

Alibaba hat mit Qwen3.6-Plus sein drittes proprietäres KI-Modell innerhalb weniger Tage veröffentlicht. Das Modell ist über die Alibaba Cloud Model-Studio-API verfügbar und bietet ein Kontextfenster von einer Million Token. Laut dem Qwen-Team liegt der Schwerpunkt auf stark verbesserten Fähigkeiten für agentenbasiertes Programmieren, etwa bei Frontend-Entwicklung und komplexen Code-Aufgaben. In von Alibaba veröffentlichten Benchmarks liegt das Modell teilweise vor Anthropics altem Spitzenmodell Claude 4.5 Opus, das im Dezember 2025 vom stärkeren 4.6 Opus  abgelöst wurde. Einige der Messungen hat das Unternehmen allerdings selbst durchgeführt.

Das neue Qwen3.6-Plus übertrifft das ältere 3.5-Modell und in einigen Fällen auch Opus. Allerdings erreicht das im Dezember 2025 veröffentlichte Opus 4.6 etwa im Terminal-Bench 2.0 65,4 Prozent und liegt damit vor Qwen3.6-Plus. | Bild: Alibaba
Das neue Qwen3.6-Plus übertrifft das ältere 3.5-Modell und in einigen Fällen auch Opus. Allerdings erreicht das im Dezember 2025 veröffentlichte Opus 4.6 etwa im Terminal-Bench 2.0 65,4 Prozent und liegt damit vor Qwen3.6-Plus. | Bild: Alibaba

Lange hatte Alibaba seine Qwen-Modelle als Open Source bereitgestellt, zuletzt aber seine Strategie gewechselt: Das jüngste Qwen3.5-Omni ist ebenfalls nicht frei verfügbar. Das Unternehmen will mit den proprietären Modellen mehr Umsatz von Firmenkunden erzielen, da die Cloud-Sparte unter starkem Wettbewerb mit ByteDance steht. Laut Bloomberg strebt Alibaba 100 Milliarden Dollar KI-Umsatz in fünf Jahren an. Qwen3.6-Plus wird in die Qwen-Chatbot-App und den neuen Unternehmens-KI-Dienst Wukong integriert.

KI-Modelle schreiben Roboter-Code fast so gut wie Menschen, aber nur mit Stützrädern

Ein neues Framework von Nvidia, UC Berkeley und Stanford untersucht systematisch, wie gut KI-Modelle Roboter per Code steuern können. Das Ergebnis: Ohne menschliche Abstraktionen scheitern selbst die besten Modelle, doch mit gezielter Laufzeit-Skalierung schließt sich die Lücke.

Read full article about: Chinesische Chiphersteller erobern 41 Prozent des heimischen KI-Marktes

Chinesische Chiphersteller haben laut einem IDC-Bericht, den Reuters einsehen konnte, im Jahr 2025 fast 41 Prozent des chinesischen Marktes für KI-Beschleuniger-Server erobert. IDC ist ein weltweit tätiges Marktforschungsunternehmen, das auf die Technologiebranche spezialisiert ist.

Nvidia bleibt zwar Marktführer mit rund 2,2 Millionen ausgelieferten Karten und 55 Prozent Marktanteil, verliert aber deutlich an Boden. Insgesamt wurden laut dem Bericht in China rund 4 Millionen KI-Beschleunigerkarten ausgeliefert.

Chinesische Anbieter kamen zusammen auf 1,65 Millionen Karten. Huawei führt die heimischen Hersteller mit etwa 812.000 Chips an, gefolgt von Alibabas Chipsparte T-Head mit 265.000 Karten. Baidu Kunlunxin und Cambricon liegen gleichauf bei je 116.000 Stück. AMD hielt nur 4 Prozent Marktanteil. Hintergrund sind verschärfte US-Exportkontrollen und Pekings Vorgaben, verstärkt auf heimische Chips zu setzen.

EU-Institutionen verbieten laut Bericht KI-generierte Bilder und Videos in offizieller Kommunikation

Politico berichtet, dass Kommission, Parlament und Rat ihren Presseteams den Einsatz vollständig KI-generierter Inhalte untersagen. Experten sehen darin eine verpasste Chance.