Maximilian Schreiner
Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.
Read full article about: Claude jetzt auch für Pro-Nutzer direkt in PowerPoint verfügbar
Anthropic macht seine PowerPoint-Integration von Claude nun auch für Pro-Nutzer verfügbar. Neben Pro haben auch Max-, Team- und Enterprise-Kunden Zugriff. Das Feature ist als Research Preview in der Beta-Phase.
Claude kann direkt in PowerPoint Folien erstellen, bearbeiten und ganze Präsentationen aus Textbeschreibungen generieren. Das Modell liest dabei Layouts, Schriftarten und Farben aus dem Folienmaster, damit Änderungen zum Design passen. Das Add-in gibt es im Microsoft Marketplace.
Dort berichten Nutzer allerdings von Fehlermeldungen und Problemen. Anthropic weist selbst darauf hin, dass Claude Fehler machen kann und Ergebnisse geprüft werden sollten.
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Quelle: Anthropic
Amazons KI-Coding-Tools sollen zwei AWS-Ausfälle mitverursacht haben
Amazons Cloud-Sparte AWS hat laut einem Bericht der Financial Times mindestens zwei Ausfälle erlitten, bei denen hauseigene KI-Tools involviert waren. Amazon bestreitet den Zusammenhang und spricht von Benutzerfehlern.
Read full article about: KI-Agenten können bereits die meisten getesteten Smart-Contract-Schwachstellen ausnutzen
OpenAI und die Krypto-Investmentfirma Paradigm haben gemeinsam EVMbench entwickelt, einen Testrahmen, der misst, wie gut KI-Agenten Sicherheitslücken in Smart Contracts auf Ethereum-Blockchains finden, reparieren und ausnutzen können. Der Datensatz umfasst 120 Schwachstellen aus 40 echten Sicherheitsprüfungen.
In der realistischsten Testumgebung interagieren die KI-Agenten mit einer lokalen Blockchain und müssen Angriffe vollständig selbst durchführen.
Das beste Modell, GPT-5.3-Codex, schaffte es, 72 Prozent der Schwachstellen erfolgreich auszunutzen und 41,5 Prozent zu reparieren. Beim Erkennen lag Claude Opus 4.6 mit 45,6 Prozent vorn.
Die größte Hürde für die KI-Agenten ist laut den Forschern nicht das Ausnutzen oder Reparieren selbst, sondern das Auffinden der Schwachstellen in großen Codebasen. Bekamen die Agenten Hinweise, wo eine Lücke liegt, stieg die Erfolgsquote beim Ausnutzen von 63 auf 96 Prozent und beim Reparieren von 39 auf 94 Prozent.
Angesichts der über 100 Milliarden Dollar in Smart Contracts sehen die Autoren sowohl Chancen für bessere Sicherheit als auch wachsende Risiken.
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Quelle: OpenAI
Read full article about: Meta steckt 65 Millionen Dollar in US-Wahlkampf, um KI-Regulierung zu verhindern
Meta investiert 65 Millionen Dollar in die Beeinflussung von Wahlen auf US-Bundesstaatsebene, um KI-freundliche Politiker zu unterstützen. Das ist die bisher größte politische Investition des Unternehmens, berichtet die New York Times.
Meta hat dafür vier Super PACs gegründet: Zwei neue Gruppen – "Forge the Future Project" für Republikaner und "Making Our Tomorrow" für Demokraten – ergänzen zwei bereits bestehende. Die Ausgaben starten diese Woche in Texas und Illinois. In Texas, wo Meta drei KI-Rechenzentren baut, soll das Geld republikanische Kandidaten stärken. In Illinois fließt es in mindestens vier Rennen um Sitze im Staatsparlament.
Hintergrund soll Metas Sorge vor einem Flickenteppich an Gesetzen in den Bundesstaaten sein. Staatswahlkämpfe sind vergleichsweise günstig, weshalb 65 Millionen Dollar dort große Wirkung entfalten können.
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Quelle: NYT
Read full article about: Smarte Brille, Kamera-AirPods, KI-Anhänger: Apple konkretisiert Pläne für tragbare KI-Geräte
Apple treibt laut Bloomberg die Entwicklung von drei tragbaren KI-Geräten voran: einer smarten Brille, einem Anhänger und AirPods mit Kamera. Während die Produktkategorien bereits seit längerem als Gerüchte kursierten, gibt es nun neue Details.
Die smarte Brille (Codename N50) hat offenbar größere Fortschritte gemacht als bisher bekannt: Apple verteilt laut Bloomberg bereits breitere Prototypen intern, entwickelt eigene Rahmen und peilt den Produktionsstart ab Dezember 2026 an. Die Brille soll zwei Kameras haben – eine für hochauflösende Fotos und eine für Computer Vision ähnlich der Vision Pro.
Der Anhänger soll etwa so groß wie ein AirTag sein, wird per Clip oder Kette getragen und hat die Rechenleistung von AirPods. Intern wird noch diskutiert, ob er einen Lautsprecher bekommt. Die Kamera-AirPods könnten laut dem Bericht bereits dieses Jahr erscheinen, der Anhänger frühestens 2027. Alle Geräte setzen auf Siri und sind als iPhone-Zubehör konzipiert. Das Vision-Pro-Team arbeitet nun an Brille und Anhänger mit.
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Quelle: Bloomberg
Read full article about: Werbefrei: Auch Perplexity will sich von ChatGPT und Google abheben
Das KI-Startup Perplexity hat nach eigenen Angaben Werbung auf seiner Suchplattform eingestellt, weil sie das Vertrauen der Nutzer gefährden könnte. Perplexity war 2024 eines der ersten generativen KI-Unternehmen, das Anzeigen testete. Ende letzten Jahres begann das Unternehmen jedoch, diese wieder abzubauen.
Ein Perplexity-Manager sagte gegenüber der Financial Times, Nutzer würden bei Werbung anfangen, an allen Antworten zu zweifeln. Das Unternehmen sehe sich im "Geschäft der Genauigkeit" und setze stattdessen auf Abo-Modelle zwischen 20 und 200 Dollar im Monat. Perplexity hat laut eigenen Angaben über 100 Millionen Nutzer und wird mit 18 Milliarden Dollar bewertet.
Im Gegensatz dazu hat OpenAI gerade erst Werbung in ChatGPT eingeführt. Auch Google zeigt Anzeigen in seinem KI-Modus. Anthropic hat sich ebenfalls gegen Werbung in seinem Chatbot Claude entschieden und beim amerikanischen Super Bowl explizit damit geworben. Das Timing von Perplexitys Ankündigung ist insofern auch ein Marketing-Manöver – etwas, das das Unternehmen schon häufiger gemacht hat, etwa als es anbot, TikTok und Chrome zu übernehmen.
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Quelle: FT
Read full article about: Nvidia sucht mit Indiens größten Risikokapitalfirmen nach KI-Startups
Nvidia baut seine Partnerschaften in Indien stark aus. Wie CNBC berichtet, arbeitet der Chipkonzern mit großen Risikokapitalfirmen zusammen, um indische KI-Startups zu finden und zu finanzieren. Mehr als 4.000 KI-Startups in Indien sind demnach bereits Teil von Nvidias globalem Startup-Programm.
Gleichzeitig hat der indische Cloud-Anbieter Yotta laut Economic Times rund zwei Milliarden Dollar in Nvidia-Chips investiert. Nvidia kooperiert zudem mit indischen Cloud-Anbietern beim Aufbau von Rechenzentren.
Indien erwartet laut Regierungsangaben bis zu 200 Milliarden Dollar an Investitionen in Rechenzentren in den nächsten Jahren. Adani allein plant 100 Milliarden Dollar für KI-fähige Rechenzentren. Die Aktivitäten sind Teil von Indiens „IndiaAI Mission", die das Land zu einer globalen Technologiemacht ausbauen soll.
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Quelle: CNBC | Economic Times