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Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.

Pentagon rollt ChatGPT aus und drängt auf KI ohne Schutzmaßnahmen auf sensiblen Netzwerken

Das Pentagon drängt führende KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google und xAI, ihre KI-Werkzeuge ohne die üblichen Nutzungsbeschränkungen auf sicherheitseingestuften Militärnetzwerken bereitzustellen.

Read full article about: Anthropic will Strompreissteigerungen durch eigene Rechenzentren selbst bezahlen

Anthropic verspricht, die Stromkosten für Verbraucher auszugleichen, die durch den Bau neuer Rechenzentren entstehen. Das Unternehmen will Netzausbaukosten vollständig übernehmen, in neue Stromerzeugung investieren und den Energieverbrauch seiner Rechenzentren in Spitzenzeiten begrenzen. Anthropic-CEO Dario Amodei sagte gegenüber NBC News, die Kosten für KI-Modelle sollten bei Anthropic liegen, nicht bei den Bürgern.

Microsoft und OpenAI hatten im Januar ähnliche Zusagen gemacht. Hintergrund ist auch wachsender politischer Druck: New Yorker Senatoren brachten einen Gesetzentwurf ein, der neue Rechenzentrum-Genehmigungen pausieren soll. Senator Van Hollen fordert per Gesetz, dass KI-Firmen Ausbaukosten selbst tragen.

Laut Politico bereitet außerdem die Trump-Regierung eine freiwillige Vereinbarung vor, die KI-Unternehmen zur Übernahme von Strompreissteigerungen verpflichten soll. Das Lawrence Berkeley National Lab schätzt, dass Rechenzentren bis 2028 rund 12 Prozent des US-Stroms verbrauchen könnten – nach 4,4 Prozent im Jahr 2024.

Französisches KI-Start-up Mistral wächst dank europäischem Souveränitätsdrang

Das französische KI-Start-up Mistral meldet eine annualisierte Umsatz-Run-Rate von über 400 Millionen Dollar. Europas wachsender Wunsch nach digitaler Souveränität treibt das Geschäft.

Read full article about: Bytedance verhandelt mit Samsung über eigenen KI-Chip und knappe Speicherchips

Bytedance verhandelt laut Reuters mit Samsung über KI-Chip-Fertigung und will sich damit auch Zugang zu knappen Speicherchips sichern.

Bytedance entwickelt unter dem Codenamen "SeedChip" einen eigenen KI-Chip für Inferenz-Aufgaben und verhandelt mit Samsung über dessen Fertigung. Das Besondere an dem Deal: Die Verhandlungen umfassen auch den Zugang zu Speicherchip-Lieferungen, die angesichts des weltweiten Ausbaus der KI-Infrastruktur außergewöhnlich knapp sind – was den Deal für Bytedance besonders attraktiv macht.

Das Unternehmen plant, bis Ende März erste Musterchips zu erhalten und in diesem Jahr mindestens 100.000 Einheiten zu produzieren, mit einer möglichen Steigerung auf bis zu 350.000 Stück. Bytedance will 2026 insgesamt über 160 Milliarden Yuan (rund 22 Milliarden Dollar) für KI-bezogene Beschaffung ausgeben – mehr als die Hälfte davon für Nvidia-Chips, einschließlich H200-Modelle, und die Entwicklung des eigenen Chips.

Bytedance-Manager Zhao Qi räumte bei einem internen Meeting im Januar ein, dass die KI-Modelle des Unternehmens „hinter den globalen Spitzenreitern wie OpenAI zurückliegen", sagte aber weitere Unterstützung für die KI-Entwicklung zu. Bytedance selbst dementiert das Chip-Projekt gegenüber Reuters – eine Sprecherin bezeichnete die Informationen als „unzutreffend", ohne dies näher zu erläutern.

Read full article about: OpenAI verwirft den Namen "io" für sein KI-Gerät – Marktstart erst 2027

OpenAI wird den Namen "io" nicht für seine geplanten KI-Hardware-Geräte verwenden. Das geht aus einem Gerichtsdokument hervor, das im Rahmen einer Markenrechtsklage des Audio-Startups iyO eingereicht wurde, berichtet Wired. Bereits im Juni 2025 hatte OpenAI Hinweise auf das Projekt entfernt.

OpenAI-Vizepräsident Peter Welinder erklärte, das Unternehmen habe seine Namensstrategie überprüft und sich gegen den Namen "io" entschieden. Zudem gab OpenAI an, dass das erste Hardware-Gerät frühestens Ende Februar 2027 ausgeliefert wird – später als bisher kommuniziert. Verpackungen oder Werbematerialien existieren noch nicht.

OpenAI hatte im Mai 2025 das Hardware-Startup von Ex-Apple-Designer Jony Ive für 6,5 Milliarden Dollar übernommen. Am Wochenende kursierte zudem ein gefälschter Super-Bowl-Werbespot, der angeblich OpenAIs Gerät zeigte. OpenAI-Sprecherin Lindsay McCallum bestätigte gegenüber Wired, dass das Unternehmen nichts damit zu tun hatte.

Read full article about: Pony AI und Toyota starten Serienproduktion von selbstfahrenden Elektro-Taxis in China

Der chinesische Robotaxi-Betreiber Pony AI hat gemeinsam mit Toyota die kommerzielle Produktion eines selbstfahrenden Elektroautos gestartet. Das erste von 1.000 vollelektrischen und autonomen Toyota bZ4X-Kompakt-SUVs ist in einem Gemeinschaftswerk von Toyota und der Guangzhou Automobile Group vom Band gelaufen. Die Fahrzeuge sollen Pony AIs Ziel unterstützen, seine Robotaxi-Flotte bis Jahresende auf über 3.000 Autos auszubauen. Der bZ4X ist eines von drei Modellen, die Pony AI mit seiner neuesten Software für autonomes Fahren in großen chinesischen Städten einsetzt.

Die Fahrzeuge nutzen Pony AIs autonomes Fahrsystem der Stufe SAE Level 4. Das heißt: Das Auto fährt in bestimmten Gebieten komplett selbstständig, ohne dass ein Mensch am Steuer sitzen muss. Ein Fahrer muss weder das Lenkrad halten noch die Straße beobachten. Allerdings gibt es noch Einschränkungen, etwa bei Einsatzgebiet oder Wetter.

Obwohl die Technik fahrerloses Fahren ermöglicht, braucht es noch menschliche Unterstützung – derzeit kommt eine Person auf 30 Fahrzeuge, die bei Problemen eingreifen können soll.

Pony AI konkurriert mit chinesischen Robotaxi-Firmen wie Baidu und WeRide.