Hohe Kosten für KI-Infrastruktur: Meta will angeblich 20 Prozent der Belegschaft entlassen
KI führt bei Meta wohl zu Massenentlassungen, aber anders als gedacht: Primär möchte Meta so wohl die hohen Kosten für KI-Infrastruktur absichern. Zudem wolle sich der Konzern auf die erwarteten Effizienzgewinne durch KI-gestützte Arbeit "vorbereiten", so Reuters. Führungskräfte planen demnach, bis zu 20 Prozent der Belegschaft abzubauen – das wären rund 16.000 der knapp 79.000 Beschäftigten. Ein genaues Datum und die endgültige Zahl stehen bisher nicht fest. Meta-Sprecher Andy Stone nannte die Berichte "spekulative Berichterstattung über theoretische Ansätze".
CEO Mark Zuckerberg investiert massiv in generative KI: 600 Milliarden Dollar für KI-Technologie, Infrastruktur und den Ausbau der Belegschaft bis 2028, teure Abwerbungen von KI-Forschern und Zukäufe wie das chinesische Start-up Manus. Zuckerberg sagte im Januar, dass Projekte, die früher große Teams erforderten, nun von Einzelpersonen erledigt werden könnten.
Auch Amazon und Block haben zuletzt ähnliche, angeblich KI-bedingte Kürzungen vorgenommen. Zumindest Amazon tritt beim Thema KI-Code aber wieder auf die Bremse, da sich angeblich zu viele Fehler eingeschlichen haben; und die Massenentlassungen bei Block mögen auch mit KI zusammenhängen, aber sicher nicht nur.
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