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Read full article about: 15 Millionen H100-Äquivalente: Epoch AI beziffert globale KI-Rechenleistung

Epoch AI hat eine umfassende Datenbank zu KI-Chip-Verkäufen veröffentlicht, laut der die globale Rechenkapazität nun 15 Millionen H100-Äquivalente übersteigt. Diese Maßeinheit vergleicht die Leistung verschiedener Chips mit Nvidias H100-Prozessor. Die am 8. Januar 2026 vorgestellten Daten zeigen, dass Nvidias neuer B300-Chip inzwischen den Großteil der KI-Einnahmen des Unternehmens generiert, während der ältere H100 auf unter zehn Prozent gefallen ist. Die Analyse umfasst Chips von Nvidia, Google, Amazon, AMD und Huawei.

Epoch AI schätzt, dass diese Hardware zusammen über 10 Gigawatt Strom benötigt – etwa doppelt so viel wie New York City. Die Zahlen basieren auf Finanzberichten und Analystenschätzungen, da genaue Verkaufszahlen oft nicht direkt ausgewiesen werden. Der Datensatz ist frei zugänglich und soll Transparenz über Rechenleistung und Energiebedarf schaffen.

Read full article about: Microsoft und Stripe bringen Shopping-Funktion direkt in den KI-Copilot

In einer glorreichen KI-Zukunft bestellt ihr Pizza direkt aus Excel. Microsoft und Stripe kündigen eine neue Einkaufsfunktion für den KI-Assistenten Copilot an: US-Nutzer können künftig Produkte direkt im Chat kaufen, ohne die Anwendung zu verlassen. Zum Start sind Etsy-Händler sowie Einzelhändler wie Urban Outfitters und Anthropologie dabei.

Die Funktion heißt "Copilot Checkout" und wird von Stripe betrieben. Technisch basiert sie auf dem "Agentic Commerce Protocol", einem offenen Standard für KI-gestützten Handel, den Stripe mitentwickelt hat. Auch ChatGPT nutzt das Protokoll samt Stripe-Checkout.

Parallel arbeitet Google an einem eigenen offenen Protokoll namens "Agent Payments Protocol" (AP2), das mehr als 60 Unternehmen wie Mastercard, PayPal, Coinbase und Adobe unterstützen. OpenAI und Google haben auch Kooperationen mit PayPal angekündigt, um Zahlungen direkt in KI-Chats zu ermöglichen.

Für die großen Chatbot-Anbieter ist das ein potenziell lukratives Geschäft: Wenn Käufe über ihre Chatbots gestartet und abgeschlossen werden, können sie am Umsatz mitverdienen. OpenAI launchte kürzlich einen eigenen Agenten für die Produktrecherche, der Chatbots als Shopping-Kanal stärken soll. Auch Copilot in Edge bietet KI-gestütztes Shopping.

Read full article about: Arm Holdings gründet neue Geschäftseinheit für Robotik und Automotive

Arm Holdings hat sein Unternehmen neu strukturiert und eine Einheit namens "Physical AI" geschaffen, um stärker in den Robotik-Markt einzusteigen. Das britische Unternehmen, das Chip-Technologie für Smartphones und andere Geräte lizenziert, wird künftig drei Hauptgeschäftsbereiche betreiben: Cloud und AI, Edge (mobile Geräte und PCs) sowie Physical AI, das Automotive und Robotik vereint.

Drew Henry, Leiter der neuen Einheit, sagte Reuters, Physical AI könne "Arbeit grundlegend verbessern und Zeit freisetzen". Arm plant, Personal für Robotik aufzustocken. Die Zusammenlegung von Automotive und Robotik erfolgt laut Marketing-Chefin Ami Badani wegen ähnlicher Kundenanforderungen bei Stromverbrauch, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Robotik dominierte die CES 2026 mit Dutzenden Ausstellern humanoider Roboter.

Read full article about: Claude-Chatbot-Firma Anthropic plant 10 Milliarden Dollar Finanzierung bei 350 Milliarden Bewertung

Anthropic, das Unternehmen hinter dem Chatbot Claude, sammelt 10 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 350 Milliarden Dollar ein. Das ist fast eine Verdopplung der Bewertung von vor vier Monaten (183 Milliarden Dollar). Die Finanzierungsrunde wird von GIC, Singapurs Staatsfonds, und Coatue Management angeführt. Der Abschluss wird in den kommenden Wochen erwartet, und die Summen könnten sich noch ändern, berichtet das Wall Street Journal.

Das neue Kapital kommt zusätzlich zu den bis zu 15 Milliarden Dollar, die Nvidia und Microsoft in das Unternehmen investieren wollen. Im Gegenzug kauft Anthropic Rechenkapazität im Wert von 30 Milliarden Dollar bei Microsoft Azure mit Nvidia-Systemen. Das Unternehmen rechnet damit, 2028 erstmals die Gewinnschwelle zu erreichen.

Gerade eben erst kündigte xAI eine Finanzierungsrunde über 20 Milliarden US-Dollar an bei einer Bewertung von mehr als 230 Milliarden US-Dollar. Auch OpenAI soll angeblich schon die nächste Finanzierungsrunde über bis zu 100 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 750 Milliarden US-Dollar planen. Es sieht also derzeit nicht danach aus, dass der KI-Hype 2026 abkühlt.

Read full article about: Wie Googles KI-Bildmodell "Nano Banana" zu seinem seltsamen Namen kam

Googles "Nano Banana"-Bildmodell ist mit Abstand das derzeit mächtigste Bildmodell am Markt. Aber der Name ist seltsam. Laut Wall Street Journal entstand er zufällig um 2:30 Uhr nachts, als Projektmanagerin Naina Raisinghani einen Namen für den Upload auf die Benchmark-Plattform LM Arena brauchte. Niemand war erreichbar, also kombinierte sie einfach zwei Spitznamen, die Freunde ihr gegeben hatten: Nano und Banana. Innerhalb weniger Tage erreichte das Tool den Spitzenplatz in den Leistungsrankings und wurde zum Social-Media-Trend. Der KI-Modell-Name "Gemini" hat im Vergleich eine etwas seriösere Herkunft.

via WSJ

Noch eine Anekdote aus dem WSJ-Bericht: Ausgerechnet ein OpenAI-Forscher soll dafür gesorgt haben, dass Google-Mitgründer Sergey Brin aus dem Ruhestand zurückkehrte und Googles KI-Ambitionen vorantrieb. Daniel Selsam fragte ihn auf einer Party, warum er angesichts von ChatGPT nicht Vollzeit an KI arbeite.

Amazon listet ungefragt Produkte unabhängiger Shops via "Buy For Me"-KI

Mehrere Online-Händler berichten, dass Amazons KI-gestütztes Einkaufstool ihre Produkte ohne Erlaubnis auf dem Marktplatz anzeigt. Amazon verteidigt das Programm, doch die Kritik wächst.