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Wie China 2025 mit Open-Weight-Modellen an die KI-Spitze rückte

Chinesische Open-Weight-KI erobert die Welt: Laut Stanford-Analyse haben Modelle aus China ihre US-Pendants bei Verbreitung und Adoption bereits überholt. Doch mit dem Erfolg wachsen auch geopolitische und sicherheitspolitische Risiken.

Read full article about: Elon Musks Klage gegen OpenAI kommt wohl vor Gericht

Elon Musks Klage gegen OpenAI und CEO Sam Altman kommt vor Gericht. Eine kalifornische Bundesrichterin kündigte am Mittwoch an, die Versuche von Altmans Anwälten zurückweisen zu wollen, den Fall abzuweisen. "Es gibt reichlich Beweise", sagte Richterin Yvonne Gonzalez Rogers bei der Anhörung in Oakland.

Musk wirft OpenAI vor, ihn über den Wechsel von einer gemeinnützigen zu einer gewinnorientierten Struktur getäuscht zu haben. Er spendete nach eigenen Angaben 38 Millionen Dollar an das Unternehmen. Der Prozess soll im März stattfinden. OpenAI bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet die Klage als "haltlos" und Teil einer "andauernden Belästigung" durch Musk.

Das Unternehmen behauptet, Musk sei bereits 2018 über die Gewinnpläne informiert gewesen. Musk hatte OpenAI 2015 mitgegründet und verließ das Unternehmen 2018.

Read full article about: Erfolgreicher Börsengang: Chinesisches KI-Startup Minimax sammelt 620 Millionen Dollar ein

Die Aktien des chinesischen KI-Start-ups Minimax haben sich bei ihrem Debüt an der Hongkonger Börse im Wert verdoppelt. Der Kurs schloss mit einem Plus von 109 Prozent bei 345 Hongkong-Dollar, berichtet CNBC. Damit übertraf Minimax den lokalen Rivalen Zhipu AI deutlich, dessen Aktien am Vortag nur um 13 Prozent zulegten. Minimax sammelte beim Börsengang rund 620 Millionen US-Dollar ein.

Das von Alibaba und Tencent unterstützte Unternehmen entwickelt Sprachmodelle für Chatbots und Videogenerierung. Trotz über 200 Millionen Nutzern und einem Umsatzsprung auf 53,4 Millionen Dollar meldete Minimax für die ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Verlust von 512 Millionen Dollar. Die Einnahmen sollen laut Unternehmensangaben in die Forschung fließen. Gleichzeitig läuft seit September 2025 eine Klage von Disney, Universal und Warner Bros gegen das Unternehmen wegen Urheberrechtsverstößen.

Read full article about: EU ordnet X an, alle Grok-Dokumente bis Ende 2026 aufzubewahren

Die EU-Kommission hat Elon Musks Plattform X angewiesen, alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufzubewahren. Das bestätigte ein Kommissionssprecher am Donnerstag gegenüber Reuters. Die Anordnung erweitert eine bereits im vergangenen Jahr an X gesendete Aufbewahrungspflicht, die sich auf Algorithmen und die Verbreitung illegaler Inhalte bezog.

Hintergrund sind Bedenken der Kommission zur Einhaltung von Vorschriften. "Das bedeutet: Behaltet eure internen Dokumente, werft sie nicht weg, weil wir Zweifel an eurer Compliance haben", erklärte Sprecher Thomas Regnier. Die Maßnahme bedeute jedoch nicht, dass eine neue formelle Untersuchung nach dem Digital Services Act (DSA) eröffnet wurde.

Zuvor hatte die Kommission am Montag die von Grok generierten und auf X verbreiteten Bilder von unbekleideten Frauen und Kindern als rechtswidrig verurteilt.

Read full article about: Analyse zeigt: Grok erstellt tausende sexualisierte Bilder ohne Zustimmung pro Stunde

Elon Musks Plattform X hat sich zum Hauptumschlagplatz für KI-Bilder entwickelt, auf denen Personen ohne ihre Zustimmung entkleidet werden.

Innerhalb von 24 Stunden generierte der Chatbot etwa 6.700 Bilder pro Stunde, die als sexuell anzüglich oder entblößend identifiziert wurden, berichtet Genevieve Oh, eine Forscherin für soziale Medien und Deepfakes, gegenüber Bloomberg.

Eine Analyse der Expertin zeigt das massive Ausmaß des Missbrauchs von Elon Musks KI-Modell Grok auf der Plattform X. Während spezialisierte Webseiten für solche Inhalte im Schnitt nur 79 neue Bilder pro Stunde verzeichneten, übertraf Grok diesen Wert um ein Vielfaches. Nutzer verwenden den Chatbot gezielt, um hochgeladene Fotos von Personen – darunter auch Kinder – per Textbefehl digital zu entkleiden. Trotz nachträglicher Sicherheitsversprechen von xAI verdeutlicht der Fall eine alarmierende Normalisierung von sexualisierter Gewalt durch generative KI.

Read full article about: Chinas Handelsministerium prüft Metas Milliarden-Kauf des KI-Startups Manus

Chinas Handelsministerium prüft Metas zwei Milliarden Dollar schweren Kauf des KI-Startups Manus auf mögliche Verstöße gegen Exportkontrollen. Das berichtet die Financial Times. Die Behörden untersuchen, ob die Verlegung von Manus-Mitarbeitern und Technologie nach Singapur sowie der anschließende Verkauf an Meta eine Exportlizenz erfordert hätte. Das Kernteam zog im Sommer 2025 nach Singapur, um geopolitische Risiken im Zusammenhang mit China zu minimieren. Die Pekinger Büros stehen seitdem leer. Auch die drei Gründer Red Xiao, Peak Ji und Tao Zhang verlegten ihren Wohnsitz von China nach Singapur.

Die Verlagerung folgte auf eine Finanzierungsrunde der US-Firma Benchmark über 75 Millionen Dollar. Schon diese Investition löste Anfragen des US-Finanzministeriums aus – allerdings aus umgekehrtem Grund: Washington prüfte, ob US-Gelder unerlaubt in eine chinesische KI-Firma fließen. Laut Meta waren bei Abschluss der Transaktion keine chinesischen Eigentumsanteile an Manus mehr vorhanden. Die Gründer lehnten zuvor Investitionen von lokalen Regierungen in China ab.

Read full article about: Jede zwanzigste ChatGPT-Nachricht weltweit befasst sich mit Gesundheitsfragen

Mehr als fünf Prozent aller weltweit über ChatGPT verschickten Nachrichten drehen sich um das Thema Gesundheit. Laut einem Bericht, den OpenAI exklusiv mit Axios teilte, nutzen täglich alleine 40 Millionen US-Bürger den Chatbot für medizinische Fragen. Die Nutzer lassen sich Arztrechnungen erklären, vergleichen Versicherungen oder prüfen Symptome, oft weil gerade kein Arzt verfügbar ist. Das Unternehmen hatte diesen Trend bereits früh erkannt und vermarktete GPT-5 als besonders leistungsfähiges Modell für solche Anwendungsfälle.

OpenAI verzeichnete laut dem Bericht zuletzt wöchentlich fast zwei Millionen Fragen alleine zu Versicherungsthemen, da die Regierung unter US-Präsident Donald Trump zum neuen Jahr lange geltende Subventionen für Krankenversicherungen auslaufen ließ.

Gerade im medizinischen Bereich birgt die Nutzung allerdings viele Gefahren, da die Modelle noch immer halluzinieren und viele Nutzer:innen zusätzlich die schwächeren Modellvarianten ohne Reasoning nutzen dürften, speziell, wenn sie sich direkt mit dem Modell unterhalten. Diese Risiken ignoriert OpenAI freilich im neu veröffentlichten Werbefilm.

Read full article about: Nur 5 % der ChatGPT-Nutzer zahlen für ein Abonnement, fast 90 % stammen nicht aus den USA oder Kanada

Fast 90 Prozent der rund 900 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzer befinden sich außerhalb der USA und Kanada, berichtet The Information unter Berufung auf Daten der Trackingplattform Sensor Tower. Das erschwert angeblich den geplanten Aufbau eines Werbegeschäfts, da internationale Nutzer deutlich weniger Umsatz bringen. Bei Pinterest etwa liegt der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer in den USA bei 7,64 Dollar, im Rest der Welt bei nur 21 Cent.

Indien und Brasilien gehören neben den USA, Japan und Frankreich zu den größten ChatGPT-Märkten – allesamt Schwellenländer oder Industrienationen mit hoher Smartphone-Durchdringung. Nur etwa fünf Prozent der Nutzer zahlen für Abonnements. Für Schwellenländer wie Indien bietet OpenAI das günstigere "ChatGPT Go" für etwa 5 Dollar monatlich an.

OpenAI plant, bis 2030 insgesamt rund 110 Milliarden Dollar von Gratis-Nutzern zu erwirtschaften. Werbung dürfte dabei eine große Rolle spielen. Dieses starke Umsatzwachstum benötigt OpenAI, um die Verpflichtungen bei Rechenzentren erfüllen zu können.