OpenAIs Atlas-Browser hebelt NYT-Sperre mit Content-Tricks aus
OpenAIs neuer Browser „Atlas“ liefert trotz Sperren Inhalte zu Artikeln von Medien wie der New York Times oder PCMag, aber ohne sie direkt zu zitieren. Stattdessen greift die KI auf (lizenzierte) Alternativen zurück, und bringt die Nutzer so zum Wettbewerb.
Bill Gates sieht in der aktuellen KI-Euphorie eine Blase, ähnlich der Dotcom-Zeit – aber keine reine Spekulationsblase. In einem CNBC-Interview sagte er, viele Unternehmen investierten massiv in Chips und Rechenzentren, obwohl sie noch keinen Gewinn mit KI erzielten. Einige dieser Investitionen würden sich später als Fehlschläge herausstellen. Trotzdem bezeichnet Gates KI als die größte technische Entwicklung seines Lebens, der wirtschaftliche Wert sei enorm. Gleichzeitig warnt er vor zu hohen Stromkosten durch neue Rechenzentren.
OpenAI stellt sich neu auf: Stiftung kontrolliert Milliardenkonzern, Microsoft größter Partner
OpenAI beendet eine weitreichende Umstrukturierung. Eine Stiftung übernimmt die Kontrolle über das Unternehmensgeschäft, Microsoft erhält eine Beteiligung von fast einem Drittel.
Die italienische Verlegervereinigung FIEG (Federazione Italiana Editori Giornali) hat bei Italiens Regulierungsbehörde Agcom Beschwerde gegen Googles "AI Overviews" eingelegt. Der KI-Dienst erscheine direkt in den Suchergebnissen und verdränge so journalistische Inhalte, heißt es. Dies verletze laut FIEG zentrale Regeln des EU-Digitalgesetzes DSA. Insbesondere werde die Sichtbarkeit redaktioneller Inhalte eingeschränkt, was zu Einnahmeverlusten führe.
Auch die europäische Verlegervereinigung ENPA unterstützt ähnliche Beschwerden in anderen Ländern. Die Verlage fordern ein EU-weites Verfahren gegen Google.
In San Francisco regt sich KI-Widerstand. Eine neue Werbetafel mit der Aufschrift „Our AI does your daughter’s homework“ führt zur Website Replacement.ai, die sich als satirisches Projekt gegen unregulierte KI entpuppt.
Die Seite imitiert KI-Start-ups, zeigt überzogene Produktideen wie das KI-Kindersprachmodell HUMBERT®, das Eltern ersetzen soll, und zitiert absurde Äußerungen echter KI-Manager wie Sam Altman ("KI wird wohl das Ende der Welt sein, aber bis dahin gibt es tolle Unternehmen.")
Ziel ist es, auf Risiken durch KI-Firmen aufmerksam zu machen und politische Regulierung zu fordern. Auf einer Unterseite ruft das Projekt dazu auf, Abgeordnete zu kontaktieren. Die Verantwortlichen bleiben anonym.