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Read full article about: Skills-System bei OpenAI entdeckt: ChatGPT soll Aufgaben mit Modulen effizienter lösen

OpenAI hat offenbar das von Anthropic im Oktober eingeführte Skills-System adaptiert. Darauf deutet ein Fund des Nutzers Elias Judin hin, der entsprechende Hinweise veröffentlichte.

Er stieß auf Verzeichnisse wie „pdfs" und „spreadsheets", die jeweils Dateien mit dem Namen „skill.md" enthielten. Diese Dateien enthalten Anweisungen für den Umgang mit Dokumenten und Tabellen. Ein Skill besteht im Kern aus einem Ordner mit einer Markdown-Datei und optionalen Ressourcen wie Skripten. Jedes KI-Werkzeug mit Dateisystemzugriff kann diese nutzen. Bei OpenAI tauchte die Unterstützung für Skills im Codex-CLI-Tool und in ChatGPT selbst auf.

Screenshot Github

Die Struktur legt nahe, dass OpenAI die Werkzeuge der KI nun ähnlich wie Apps oder Module organisiert, um spezifische Aufgaben zu lösen. Judin dokumentierte seine Entdeckung, die er nach eigenen Angaben mit einem „5.2 pro"-Modell machte, bei Github.

Das modulare Skill-System wurde erstmals von Anthropic im Oktober vorgestellt, damit der KI-Assistent Claude spezialisierte Aufgaben durch automatisch geladene Skripte und Ressourcen effizienter erledigen kann.

Read full article about: OpenAI behauptet, Sora-App für Android in nur 28 Tagen mit KI-Hilfe entwickelt zu haben

OpenAI behauptet, dass die Sora Android-App dank der Code-KI Codex in nur 28 Tagen entwickelt wurde. Laut einem Bericht der OpenAI-Mitarbeiter Patrick Hum und RJ Marsan nutzte ein kleines Team von vier Ingenieuren eine frühe Version des Modells GPT-5.1-Codex, um die Anwendung zu erstellen. Dabei wurden rund fünf Milliarden Token verbraucht.

Die KI übernahm laut den Autoren den Großteil der Schreibarbeit, indem sie beispielsweise bestehenden iOS-Code in Android-Code übersetzte. Die menschlichen Entwickler konzentrierten sich hingegen auf die Architektur, Planung und Überprüfung der Ergebnisse. Codex habe dabei wie ein neuer, erfahrener Kollege agiert, der jedoch klare Anweisungen benötigte. Trotz der kurzen Entwicklungszeit läuft die App laut OpenAI zu 99,9 % stabil. Eine detaillierte Beschreibung des Vorgehens gibt es im Blog von OpenAI.

Read full article about: Columbia-Universität startet Tracker für KI-Deals und Klagen von Medienunternehmen

KI verändert die Medienwelt; manche Medienunternehmen machen mit, andere wehren sich gegen mutmaßliche Copyright-Verletzungen, einige machen beides. Das Tow Center der Columbia University dokumentiert diese Dynamik nun in einem speziellen "AI Deals and Disputes Tracker". Das Werkzeug, Teil des Projekts "Platforms and Publishers", überwacht systematisch Entwicklungen zwischen Nachrichtenverlagen und KI-Unternehmen. Erfasst werden dabei Klagen, geschäftliche Deals sowie finanzielle Zuschüsse, die auf öffentlich zugänglichen Informationen basieren.

via Tow

Die Übersicht wird laut Tow Center jeweils am Monatsanfang aktualisiert; der letzte dokumentierte Stand datiert vom 12. Dezember 2025. Ziel ist es, einen Überblick über die rechtlichen und wirtschaftlichen Verschiebungen im Markt zu geben. Für die Zusammenstellung ist Klaudia Jaźwińska verantwortlich, die auch Hinweise zu fehlenden Entwicklungen entgegennimmt.

Read full article about: Google verbessert "Search Live" mit neuer KI-Stimme

Google stellt seine neue Such-Stimme für "Search Live" vor. Dank eines neuen Gemini-Modells für Audio klingen die Antworten nun natürlicher und flüssiger, teilt Google in seinem Blog mit. Search Live ermöglicht Gespräche in Echtzeit und zeigt dabei passende Webseiten an. Die Funktion ist Teil des sogenannten "AI Mode" der Google-Suche.

Die Aktualisierung wird in der kommenden Woche für alle Search-Live-Nutzer in den USA verfügbar sein. Nutzer können die Google-App auf Android oder iOS öffnen, auf das Live-Symbol tippen und ihre Frage laut stellen.

Das langfristige Ziel ist für Google, wie auch für OpenAI, einen nützlichen Alltagsassistenten zu entwickeln, der dem Nutzer möglichst viele Aufgaben einfach per Sprachbefehl abnehmen kann.

Read full article about: Runway stellt erstes "General World Model" vor und erweitert Gen-4.5 um neue Funktionen

Runway verbessert Gen-4.5 und hat GWM-1 vorgestellt, das erste sogenannte "General World Model" des Unternehmens. Gen-4.5 unterstützt nun native Audioerzeugung und Audiobearbeitung sowie Multi-Shot-Editing, bei dem Änderungen in einer Szene auf das gesamte Video übertragen werden können.

Das neue GWM-1 baut eine interne Darstellung einer Umgebung auf und nutzt diese, um künftige Ereignisse in Echtzeit zu simulieren. Es basiert auf Gen-4.5 und erzeugt Videos Bild für Bild, die sich interaktiv steuern lassen – etwa durch Kamerabewegungen, Roboterbefehle oder Audio.

Das Weltmodell gibt es in drei Varianten: GWM Worlds für erkundbare Umgebungen, GWM Avatars für sprechende Charaktere mit realistischer Mimik und Lippensynchronisation, sowie GWM Robotics zur Erzeugung synthetischer Trainingsdaten für Roboter. Zukünftig sollen die Bereiche in einem Modell vereint werdne.

Auch andere Labore wie Google Deepmind oder das neue Start-up des KI-Forschers Yann LeCun möchten solche Weltmodelle als Weiterentwicklung und Erweiterung herkömmlicher Sprachmodelle ohne Weltverständnis entwickeln.

Read full article about: Anthropic hat Google-Chips für 21 Milliarden Dollar bei Broadcom bestellt

Das KI-Labor Anthropic hat bei Broadcom Bestellungen im Gesamtwert von 21 Milliarden US-Dollar für Googles KI-Chips aufgegeben. Broadcom-CEO Hock Tan erklärte, dass das Start-up sogenannte "Ironwood Racks" kauft, die mit Googles Tensor Processing Units (TPUs) bestückt sind.

Ende Oktober hatten Anthropic und Google eine umfassende Cloud-Partnerschaft im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar angekündigt. Die Vereinbarung gibt Anthropic zusätzlich Zugang zu bis zu einer Million Google TPUs und soll 2026 über ein Gigawatt an neuer KI-Rechenkapazität bereitstellen.  Anthropic verfolgt eine Multi-Cloud-Strategie und verteilt seine Arbeitslasten auf Googles TPUs, Amazons Trainium-Chips und Nvidias GPUs.

Read full article about: Trump droht Bundesstaaten: Stoppt eure KI-Gesetze oder verliert Milliarden

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Donnerstag einen Erlass (Executive Order), der Bundesstaaten mit dem Entzug von Fördermitteln droht, sollten ihre KI-Vorschriften die amerikanische Innovation behindern. Trump argumentierte vor Reportern, dass unterschiedliche staatliche Regelwerke die Industrie bremsen. Der Handelsminister ist nun angewiesen, Gesetze zu prüfen und bei Konflikten Gelder aus dem 42 Milliarden Dollar schweren Breitband-Fonds zu blockieren. Frühere Initiativen, das Verbot durchzusetzen, waren gescheitert.

Der Erlass richtet sich auch gegen Anti-Diskriminierungs-Regeln in Staaten wie Colorado, die laut der Administration zu "ideologischer Voreingenommenheit" führen. Während Firmen wie Google und OpenAI nationale Standards begrüßen, warnte der Abgeordnete Don Beyer, der Erlass schaffe einen "gesetzlosen Wilden Westen" und verletze möglicherweise die Verfassung, da er Sicherheitsreformen der Staaten untergrabe.