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Nvidia darf H200-Chips wieder nach China liefern und bereitet Groq-Chip für den Markt vor

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Kurz & Knapp

  • Peking hat Nvidia genehmigt, seinen H200-KI-Chip an chinesische Kunden zu verkaufen. CEO Jensen Huang bestätigte auf der GTC-Konferenz, dass US-Exportlizenzen und Bestellungen von "vielen" chinesischen Kunden vorliegen.
  • Parallel bereitet Nvidia eine China-taugliche Version seines Groq-Inferenz-Chips vor, der ab Mai verfügbar sein soll. Es handelt sich nicht um abgespeckte Versionen, sondern um anpassbare Varianten.
  • Im Inferenz-Markt steht Nvidia in China vor mehr Wettbewerb als beim Training, da Unternehmen wie Baidu bereits eigene Chips produzieren. Huang prognostizierte dennoch über eine Billion Dollar Umsatz bis 2027 allein mit Blackwell- und Rubin-Systemen.

Peking genehmigt den Verkauf von Nvidias H200-KI-Chips. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an einer China-tauglichen Version seines Groq-Inferenz-Chips.

Nvidia hat laut Reuters die lang erwartete Genehmigung aus Peking erhalten, seinen zweitstärksten KI-Chip H200 an chinesische Kunden zu verkaufen. Das Unternehmen hatte die Produktion des Chips im vergangenen Jahr wegen regulatorischer Hürden auf beiden Seiten des Pazifiks eingestellt.

"Unsere Lieferkette wird wieder hochgefahren", sagte CEO Jensen Huang auf einer Pressekonferenz im Rahmen der GTC-Entwicklerkonferenz in San Jose. Nvidia habe sowohl US-Exportlizenzen als auch Bestellungen von "vielen" chinesischen Kunden erhalten.

Obwohl der H200 zur Vorgängergeneration gehört, ist er leistungsfähiger als alle derzeit in China verfügbaren Alternativen. Im Januar hatte Peking bereits vorläufige Importgenehmigungen für Bytedance, Tencent, Alibaba und das KI-Start-up Deepseek erteilt. China machte einst 13 Prozent von Nvidias Gesamtumsatz aus.

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Groq-Chip soll Inferenz-Markt in China öffnen

Parallel dazu bereitet Nvidia laut Reuters eine Version seines Groq-KI-Chips für den chinesischen Markt vor. Die Groq-Technologie hatte Nvidia Ende vergangenen Jahres in einem 17-Milliarden-Dollar-Deal lizenziert. Die Chips sind für Inferenz gedacht, also für den Betrieb von KI-Systemen, die Fragen beantworten, Code schreiben oder Aufgaben erledigen.

Es handelt sich laut Reuters nicht um abgespeckte Versionen, sondern um Chips, die an andere Systeme angepasst werden können. Die Verfügbarkeit wird für Mai erwartet. In westlichen Märkten plant Nvidia, die Groq-Chips zusammen mit den kommenden Vera-Rubin-Prozessoren einzusetzen, die jedoch nicht nach China exportiert werden dürfen.

Im Inferenz-Markt steht Nvidia vor deutlich mehr Wettbewerb als beim Training: Chinesische Unternehmen wie Baidu produzieren bereits eigene Inferenz-Chips. Huang prognostizierte auf der GTC, dass Nvidia allein mit Blackwell- und Rubin-Systemen bis 2027 mehr als eine Billion Dollar Umsatz erzielen könne.

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Quelle: Reuters