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OpenAI CEO Sam Altman hat eine klare Botschaft für Start-ups, die Produkte auf Basis von GPT entwickeln: Statt sich auf den aktuellen Stand der Technik zu verlassen, sollten sie davon ausgehen, dass sich die Modelle mit jeder Iteration drastisch verbessern.

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In einem aktuellen Podcast gibt OpenAI CEO Sam Altman Einblicke in seine Sicht auf Strategien für KI-Start-ups.

Er sieht derzeit zwei Ansätze: Entweder die Unternehmen gehen davon aus, dass sich die Modelle nicht weiter verbessern und bauen ihre Produkte auf dem aktuellen Stand auf. Oder sie setzen darauf, dass OpenAI seine Modelle im bisherigen Tempo weiterentwickelt und sie mit jeder Iteration deutlich leistungsfähiger werden.

Laut Altman sollten 95 Prozent der Start-ups auf die zweite Strategie setzen. Viele hätten aber bisher den ersten Ansatz gewählt. "Wenn wir einfach unseren Job machen und die Modelle mit jeder Iteration verbessern, werden wir euch überrollen", warnt Altman. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil OpenAI eine Mission verfolge.

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Ob ein Start-up auf dem richtigen Weg sei, könne man gut daran erkennen, wie es auf eine mögliche Verbesserung der Modelle um den Faktor 100 reagiere, ergänzt COO Brad Lightcap. Unternehmen, die ständig nach dem neuesten Modell fragen und es unbedingt als erste ausprobieren wollen, seien auf dem richtigen Weg.

"Es sollte einen klaren Weg geben, wie bessere zugrunde liegende Intelligenz das Produkt und das Unternehmen voranbringt", sagt Lightcap. Die meisten Unternehmen könnten diese Geschichte klar erzählen.

Als Beispiel nannte er GPT-4: Wer auf Basis von GPT-4 etwas entwickle, das wahrscheinlich von GPT-5 übertroffen werde, wenn GPT-5 einen ähnlich großen Sprung darstelle wie GPT-4 im Vergleich zu GPT-3, werde von OpenAI "überrollt".

Altmans und Lightcaps Äußerungen verdeutlichen, wie wichtig es für KI-Start-ups ist, sich nicht auf dem aktuellen Stand der Technik auszuruhen. Stattdessen sollten sie flexibel bleiben und ihre Produkte so entwickeln, dass sie von den kontinuierlichen Verbesserungen der Open-AI-Modelle profitieren. Andernfalls laufen sie Gefahr, von der rasanten, durch Big AI getriebenen KI-Entwicklung abgehängt zu werden.

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Zusammenfassung
  • OpenAI-CEO Sam Altman rät KI-Startups, bei der Entwicklung ihrer Produkte davon auszugehen, dass sich die zugrundeliegenden Modelle mit jeder Iteration drastisch verbessern werden, anstatt sich auf den aktuellen Stand der Technik zu verlassen.
  • Laut Altman sollten 95 Prozent der Start-ups auf diese Strategie setzen und flexibel bleiben, um von den kontinuierlichen Verbesserungen der OpenAI-Modelle zu profitieren. Andernfalls laufen sie Gefahr, von der rasanten Entwicklung im KI-Bereich abgehängt zu werden.
  • OpenAI sieht sich dabei nicht als Gegner der Startups, sondern als treibende Kraft einer technologischen Weiterentwicklung, die für alle Beteiligten enorme Chancen birgt, wenn sie sich darauf einstellen und ihre Produkte so entwickeln, dass sie von den Verbesserungen profitieren können.
Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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