Skip to content
Read full article about: Arm Holdings gründet neue Geschäftseinheit für Robotik und Automotive

Arm Holdings hat sein Unternehmen neu strukturiert und eine Einheit namens "Physical AI" geschaffen, um stärker in den Robotik-Markt einzusteigen. Das britische Unternehmen, das Chip-Technologie für Smartphones und andere Geräte lizenziert, wird künftig drei Hauptgeschäftsbereiche betreiben: Cloud und AI, Edge (mobile Geräte und PCs) sowie Physical AI, das Automotive und Robotik vereint.

Drew Henry, Leiter der neuen Einheit, sagte Reuters, Physical AI könne "Arbeit grundlegend verbessern und Zeit freisetzen". Arm plant, Personal für Robotik aufzustocken. Die Zusammenlegung von Automotive und Robotik erfolgt laut Marketing-Chefin Ami Badani wegen ähnlicher Kundenanforderungen bei Stromverbrauch, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Robotik dominierte die CES 2026 mit Dutzenden Ausstellern humanoider Roboter.

Read full article about: Claude-Chatbot-Firma Anthropic plant 10 Milliarden Dollar Finanzierung bei 350 Milliarden Bewertung

Anthropic, das Unternehmen hinter dem Chatbot Claude, sammelt 10 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 350 Milliarden Dollar ein. Das ist fast eine Verdopplung der Bewertung von vor vier Monaten (183 Milliarden Dollar). Die Finanzierungsrunde wird von GIC, Singapurs Staatsfonds, und Coatue Management angeführt. Der Abschluss wird in den kommenden Wochen erwartet, und die Summen könnten sich noch ändern, berichtet das Wall Street Journal.

Das neue Kapital kommt zusätzlich zu den bis zu 15 Milliarden Dollar, die Nvidia und Microsoft in das Unternehmen investieren wollen. Im Gegenzug kauft Anthropic Rechenkapazität im Wert von 30 Milliarden Dollar bei Microsoft Azure mit Nvidia-Systemen. Das Unternehmen rechnet damit, 2028 erstmals die Gewinnschwelle zu erreichen.

Gerade eben erst kündigte xAI eine Finanzierungsrunde über 20 Milliarden US-Dollar an bei einer Bewertung von mehr als 230 Milliarden US-Dollar. Auch OpenAI soll angeblich schon die nächste Finanzierungsrunde über bis zu 100 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 750 Milliarden US-Dollar planen. Es sieht also derzeit nicht danach aus, dass der KI-Hype 2026 abkühlt.

Read full article about: Wie Googles KI-Bildmodell "Nano Banana" zu seinem seltsamen Namen kam

Googles "Nano Banana"-Bildmodell ist mit Abstand das derzeit mächtigste Bildmodell am Markt. Aber der Name ist seltsam. Laut Wall Street Journal entstand er zufällig um 2:30 Uhr nachts, als Projektmanagerin Naina Raisinghani einen Namen für den Upload auf die Benchmark-Plattform LM Arena brauchte. Niemand war erreichbar, also kombinierte sie einfach zwei Spitznamen, die Freunde ihr gegeben hatten: Nano und Banana. Innerhalb weniger Tage erreichte das Tool den Spitzenplatz in den Leistungsrankings und wurde zum Social-Media-Trend. Der KI-Modell-Name "Gemini" hat im Vergleich eine etwas seriösere Herkunft.

via WSJ

Noch eine Anekdote aus dem WSJ-Bericht: Ausgerechnet ein OpenAI-Forscher soll dafür gesorgt haben, dass Google-Mitgründer Sergey Brin aus dem Ruhestand zurückkehrte und Googles KI-Ambitionen vorantrieb. Daniel Selsam fragte ihn auf einer Party, warum er angesichts von ChatGPT nicht Vollzeit an KI arbeite.

Read full article about: Analyse zeigt: Grok erstellt tausende sexualisierte Bilder ohne Zustimmung pro Stunde

Elon Musks Plattform X hat sich zum Hauptumschlagplatz für KI-Bilder entwickelt, auf denen Personen ohne ihre Zustimmung entkleidet werden.

Innerhalb von 24 Stunden generierte der Chatbot etwa 6.700 Bilder pro Stunde, die als sexuell anzüglich oder entblößend identifiziert wurden, berichtet Genevieve Oh, eine Forscherin für soziale Medien und Deepfakes, gegenüber Bloomberg.

Eine Analyse der Expertin zeigt das massive Ausmaß des Missbrauchs von Elon Musks KI-Modell Grok auf der Plattform X. Während spezialisierte Webseiten für solche Inhalte im Schnitt nur 79 neue Bilder pro Stunde verzeichneten, übertraf Grok diesen Wert um ein Vielfaches. Nutzer verwenden den Chatbot gezielt, um hochgeladene Fotos von Personen – darunter auch Kinder – per Textbefehl digital zu entkleiden. Trotz nachträglicher Sicherheitsversprechen von xAI verdeutlicht der Fall eine alarmierende Normalisierung von sexualisierter Gewalt durch generative KI.

Amazon listet ungefragt Produkte unabhängiger Shops via "Buy For Me"-KI

Mehrere Online-Händler berichten, dass Amazons KI-gestütztes Einkaufstool ihre Produkte ohne Erlaubnis auf dem Marktplatz anzeigt. Amazon verteidigt das Programm, doch die Kritik wächst.

Read full article about: Neues KI-Ranking: GPT-5.2 führt vor Claude Opus 4.5 und Gemini 3 Pro

Artificial Analysis hat Version 4.0 seines Intelligence Index veröffentlicht, der die Leistung von KI-Modellen über verschiedene Benchmarks hinweg misst. OpenAIs GPT-5.2 mit höchster Reasoning-Stufe führt das Ranking an, gefolgt von Anthropics Claude Opus 4.5 und Googles Gemini 3 Pro.

Die Bewertung deckt vier gleichgewichtete Kategorien ab: Agenten, Programmierung, wissenschaftliches Denken und Allgemeines. Im Vergleich zur Vorgängerversion sind die Ergebnisse weniger gesättigt: Spitzenmodelle erreichen maximal 50 Punkte statt zuvor 73.

Artificial Analysis Intelligence Index v4.0: Gesamtranking der KI-Modelle. GPT-5.2 (xhigh) führt mit 50 Punkten, gefolgt von Claude Opus 4.5 (49) und Gemini 3 Pro Preview (48). Die Spitzenmodelle liegen eng beieinander. | Bild: Artificial Analysis
Balkendiagramm mit Kostenvergleich verschiedener KI‑Modelle. Dargestellt sind die Gesamtkosten zur Ausführung des Artificial Analysis Intelligence Index, aufgeteilt in Input‑, Output‑ und Reasoning‑Kosten. Links stehen sehr teure Modelle mit mehreren tausend US‑Dollar Gesamtkosten, rechts deutlich günstigere Modelle mit Kosten im zweistelligen Dollarbereich.
An der Spitze der Kostentabelle steht GPT-5.2 (xhigh) mit Gesamtkosten von 2.322 US-Dollar, gefolgt von Grok 4 (1.574 US-Dollar) und Claude 4.5 Opus (1.510 US-Dollar). Mit deutlichem Abstand reiht sich dahinter Gemini 3 Pro Preview (988 US-Dollar) ein. | Bild: Artificial Analysis

Der neue Index ersetzt drei bisherige Tests (AIME 2025, LiveCodeBench und MMLU-Pro) durch drei neue: AA-Omniscience prüft Wissen und Halluzinationen über 40 Themen, GDPval-AA testet KI-Modelle auf wirtschaftlich wertvolle Aufgaben in 44 Berufen und CritPt bewertet Physik-Forschungsaufgaben.

Alle Tests wurden laut Artificial Analysis unabhängig und mit standardisierter Methodik durchgeführt, die auf der Webseite von Artificial Analysis einsehbar ist.