Metas neues KI-Modell SAM 3 verbindet Sprache und Vision flexibler als zuvor
Meta veröffentlicht die dritte Generation seines „Segment Anything Model“. SAM 3 soll Bilder und Videos gleichermaßen verstehen und setzt auf eine neue Trainingsmethode, die menschliche und künstliche Annotatoren kombiniert.
OpenAI unter Druck: Neues KI-Modell "Shallotpeat" soll Googles Vorsprung aufholen
OpenAI steht unter Druck: Ein internes Memo zeigt, wie Sam Altman auf Googles Vorsprung mit Gemini 3 reagiert – und mit welchem neuen Modell OpenAI gegensteuern will.
OpenAI testet in Japan, Südkorea, Taiwan und Neuseeland eine Gruppenchat-Funktion in ChatGPT. Nutzer der Free-, Go-, Plus- und Pro-Versionen können damit gemeinsam mit anderen und ChatGPT in einem Chat schreiben. Persönliche Erinnerungen aus privaten Chats werden dabei nicht genutzt. ChatGPT antwortet je nach Kontext oder wenn es direkt angesprochen wird.
Die Antworten basieren auf dem GPT-5.1-Auto-Modell. Teilnehmende können über Einladungslinks beitreten, Gruppen verwalten und ChatGPT individuell einstellen. Für unter 18-Jährige gelten automatische Inhaltsschranken, Eltern können die Funktion abschalten.
Google aktualisiert sein Bildmodell auf „Nano Banana Pro“ a. k. a. „Gemini 3 Pro Image“. Das neue System soll komplexe Szenen logisch konsistent aufbauen, Text oft fehlerfrei darstellen und Echtzeitdaten visualisieren können. Es scheint sogar für Infografiken nützlich zu sein.
Das nach eigener Aussage "beste Open-Weight-LLM eines US-Unternehmens" ist ein Deepseek-Finetune. Deep Cogito hat Cogito-v2.1-671B veröffentlicht, das auf dem Deepseek-Basismodell vom November 2024 basiert (vermutlich R1-Lite, Deepseek-V3-Base wurde erst im Dezember veröffentlicht) und intern nachtrainiert wurde. Das Modell konkurriert laut Deep Cogito mit führenden geschlossenen und offenen Modellen bei Branchenbenchmarks und übertrifft andere US-amerikanische offene Modelle wie GPT-OSS-120B.
Die Grafik zeigt einen Mittelwert der generierten Tokens pro Benchmark-Instanz über alle Benchmarks hinweg.
Der Hauptvorteil liege in der Effizienz: Cogito v2.1 nutzt in den Benchmarks deutlich weniger Token als vergleichbare Modelle, was niedrigere API-Kosten zur Folge hat. Deep Cogito hat das Modell mit Prozessüberwachung für Denkprozesse trainiert, wodurch es kürzere Argumentationsketten benötigt. Das Modell zeigt Verbesserungen bei Prompt-Following, Programmierung, längeren Anfragen und Kreativität. Nutzer können das Modell kostenlos über chat.deepcogito.com testen, wo laut Entwickler keine Chats gespeichert werden. Die Modellgewichte sind auf Hugging Face verfügbar. Kleinere Ausgaben sollen folgen.
Yann LeCun verlässt Meta und gründet eigenes KI-Start-up
Nach zwölf Jahren bei Meta kündigt Yann LeCun seinen Abschied an. Der Turing-Preisträger will mit einem neuen Start-up die Grenzen der heutigen KI-Modelle überwinden – und Meta bleibt als Partner beteiligt.