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Interaktive Demo von CivAI zeigt, wie unterschiedlich KI-Modelle auf ethische Fragen antworten

Eine neue interaktive Demo der Non-Profit-Organisation CivAI zeigt, wie unterschiedlich KI-Modelle auf ethische und politische Fragen antworten. Und wieso Grok Elon Musk mehr mag als Mahatma Ghandi.

Read full article about: KI-Boom in Südkorea: Ausgaben für ChatGPT & Co. übertreffen Netflix

Südkorea gibt angeblich monatlich mehr für KI-Abos aus als für Netflix. Laut Hankyung Aicel erreichten die Zahlungen für sieben KI-Dienste wie ChatGPT und Gemini im Dezember 2025 schätzungsweise 80,3 Milliarden Won (rund 50–55 Millionen Euro) – mehr als die durchschnittlichen monatlichen Netflix-Abogebühren in Korea 2024 von 75 Milliarden Won (rund 45–50 Millionen Euro). Die KI-Zahl enthält allerdings auch Firmenzahlungen, Netflix ist ein reiner Endkunden-Dienst.

Die Kreditkartenzahlungen stiegen von 52 000 (Januar 2024) auf 1,666 Millionen (Dezember 2025). Im Schnitt zahlten Privatkunden 34 700 Won (grob 20–25 Euro), Firmen 107 400 Won (grob 60–75 Euro). ChatGPT kam auf 71,5 Prozent der Zahlungen, vor Gemini (11,0 Prozent) und Claude (10,7 Prozent). Hankyung-Aicel-Chef Kim Hyung-min sagt, der koreanische Abo-Markt befinde sich weiter im Wachstum, und generative KI etabliere sich als reguläres Abo-Produkt.

Zum Vergleich: Netflix weist für Asien-Pazifik einen Umsatz pro Abo von rund 7 US-Dollar aus, gegenüber circa 17 US-Dollar in den USA/Kanada, also deutlich mehr Umsatz pro Abo und Monat.

Read full article about: Bandcamp verbannt vollständig oder größtenteils KI-generierte Musik von der Plattform

Die Musikplattform Bandcamp untersagt ab sofort Musik, die vollständig oder zu wesentlichen Teilen durch generative Künstliche Intelligenz erstellt wurde. Mit dieser neuen Richtlinie will das Unternehmen nach eigener Aussage die menschliche Kreativität und die direkte Verbindung zwischen Künstlern und Fans schützen. Auch der Einsatz von KI-Tools zur Imitation bestimmter Künstler oder Stile ist laut den neuen Regeln strikt verboten.

Anders als bei vielen Streaming-Diensten steht bei Bandcamp der direkte Kauf von Musik und Merchandise im Vordergrund, wodurch Fans die Urheber direkt finanziell unterstützen können.

Nutzer sind aufgefordert, Inhalte zu melden, die stark nach KI klingen. Bandcamp behält sich das Recht vor, Musik bereits bei bloßem Verdacht auf einen KI-Ursprung von der Plattform zu entfernen.

Read full article about: Wer von Sprachmodellen Widerspruchsfreiheit erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage

Wer von Sprachmodellen innere Kohärenz erwartet, stellt laut einem Anthropic-Forscher die falsche Frage.

"Warum sagt Seite fünf eines Buches, das beste Essen sei Pizza, und Seite 17, das beste Essen sei Pasta? Was denkt das Buch wirklich? Und du sagst: 'Es ist ein Buch!'", erklärt Josh Batson, Research Scientist bei Anthropic, in einem lesenswerten Artikel über Methoden zur Interpretierbarkeit von LLMs im MIT Technology Review.

Die Analogie stammt aus Experimenten zur internen Verarbeitung von Fakten. Anthropic fand heraus, dass Claude unterschiedliche Mechanismen nutzt, um zu wissen, dass Bananen gelb sind, und um zu bestätigen, dass der Satz "Bananen sind gelb" wahr ist. Diese Mechanismen sind nicht miteinander verbunden. Wenn ein Modell widersprüchliche Antworten gibt, greift es auf verschiedene Teile seiner selbst zurück – ohne zentrale Instanz. "Es könnte sein, dass du mit Claude redest und es dann abdriftet", sagt Batson. "Und jetzt redest du nicht mehr mit Claude, sondern mit etwas anderem." Die Implikation: Die Annahme, Sprachmodelle besäßen mentale Kohärenz wie Menschen, könnte ein Kategorienfehler sein.

Amazon listet ungefragt Produkte unabhängiger Shops via "Buy For Me"-KI

Mehrere Online-Händler berichten, dass Amazons KI-gestütztes Einkaufstool ihre Produkte ohne Erlaubnis auf dem Marktplatz anzeigt. Amazon verteidigt das Programm, doch die Kritik wächst.

Read full article about: Jede zwanzigste ChatGPT-Nachricht weltweit befasst sich mit Gesundheitsfragen

Mehr als fünf Prozent aller weltweit über ChatGPT verschickten Nachrichten drehen sich um das Thema Gesundheit. Laut einem Bericht, den OpenAI exklusiv mit Axios teilte, nutzen täglich alleine 40 Millionen US-Bürger den Chatbot für medizinische Fragen. Die Nutzer lassen sich Arztrechnungen erklären, vergleichen Versicherungen oder prüfen Symptome, oft weil gerade kein Arzt verfügbar ist. Das Unternehmen hatte diesen Trend bereits früh erkannt und vermarktete GPT-5 als besonders leistungsfähiges Modell für solche Anwendungsfälle.

OpenAI verzeichnete laut dem Bericht zuletzt wöchentlich fast zwei Millionen Fragen alleine zu Versicherungsthemen, da die Regierung unter US-Präsident Donald Trump zum neuen Jahr lange geltende Subventionen für Krankenversicherungen auslaufen ließ.

Gerade im medizinischen Bereich birgt die Nutzung allerdings viele Gefahren, da die Modelle noch immer halluzinieren und viele Nutzer:innen zusätzlich die schwächeren Modellvarianten ohne Reasoning nutzen dürften, speziell, wenn sie sich direkt mit dem Modell unterhalten. Diese Risiken ignoriert OpenAI freilich im neu veröffentlichten Werbefilm.