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Read full article about: Zuckerberg-Initiative will mit 1,8 Milliarden Dollar virtuelle Biologie per KI ermöglichen

KI-Modelle sollen lernen, das Verhalten von Zellen vorherzusagen und könnten damit die Medikamentenentwicklung beschleunigen. Dafür fließen insgesamt 1,8 Milliarden Dollar in Daten, Messtechnik und Rechenkapazitäten, berichtet Reuters. Koordiniert wird das Vorhaben von Biohub, der von Mark Zuckerberg und Priscilla Chan getragenen gemeinnützigen Forschungsorganisation, die bereits im April 500 Millionen Dollar für die auf fünf Jahre angelegte "Virtual Biology Initiative" zugesagt hatte.

Meta, Google Deepmind und das Google-Deepmind-Spinoff Isomorphic Labs steuern zusammen 300 Millionen Dollar bei. Das US-Energieministerium investiert über fünf Jahre mehr als 500 Millionen Dollar in Labormessungen und Rechenleistung. Die National Institutes of Health koordinieren Datensätze, die mit über 500 Millionen Dollar früherer staatlicher Förderung aufgebaut wurden. Biohub wird sie für KI-Training standardisieren.

Kommerzielle Geldgeber erhalten laut Biohub-Forschungsleiter Alex Rives ein Jahr exklusiven Zugang zu den von ihnen finanzierten Daten, bevor diese öffentlich werden. Parallel staatlich finanzierte Arbeiten sollen ohne solche Einschränkungen zugänglich sein. Ein erster Datensatz soll in etwa einem Jahr fertig sein.

Auch andere KI-Labore verfolgen biologische Projekte: Anthropic hat ein eigenes Biologielabor aufgebaut und die OpenAI Foundation fördert biologische und medizinische Datensätze mit mehr als 125 Millionen Dollar.

Read full article about: Meta und Microsoft kürzen Claude-Nutzung drastisch und setzen auf eigene KI-Tools

Meta und Microsoft, zwei der größten Firmenkunden von Anthropic, reduzieren die interne Nutzung des KI-Assistenten Claude. Bei Microsoft waren die Ausgaben für Claude laut The Information auf über eine Milliarde Dollar jährlich hochgerechnet worden. Führungskräfte wie Scott Guthrie und Jay Parikh wiesen Mitarbeiter jedoch an, stattdessen hauseigene Tools wie GitHub Copilot und Modelle von OpenAI zu nutzen. Die Ausgaben wurden um mehr als ein Drittel gesenkt, das monatliche Budget pro Mitarbeiter in der Cloud-Sparte von 100.000 auf rund 10.000 Dollar gekürzt.

Bei Meta sank die Zahl der Claude-Code-Nutzer von etwa 60.000 auf 30.000 – teils durch Entlassungen, teils weil Meta eigene KI-Coding-Tools wie Muse Code und MetaCode vorantreibt. Allein in einem 28-Tage-Zeitraum gab Meta mehr als 105 Millionen Dollar für Claude Code aus. Meta hatte schon zuvor im Juni KI-Sparmaßnahmen ergriffen.

Die Interessenlage ist vielfältig: Zum einen dürfte es um reine Kosteneffizienz gehen, wie auch bei anderen Unternehmen. Zum anderen dürfte gerade Meta kein Interesse daran haben, Anthropic weiter zu stärken, wenn es eigene Produkte in diesem Segment platzieren will. Zudem ist Anthropic extrem schnell gewachsen und dürfte dem ein oder anderen etablierten Unternehmen mittlerweile Kopfzerbrechen machen, sogar Microsoft, da Tools wie Claude Cowork und ChatGPT Work mehr und mehr zum Office-Ersatz werden.

Read full article about: "Muse Gadgets": Meta macht KI-Hardware zum Open-Source-Bastelprojekt für alle

Meta kündigt Muse Gadgets an, ein Open-Source-Projekt, mit dem Bastler eigene KI-Hardware bauen können. Bes besteht aus einer Firmware für ESP32-Boards und ein Linux-SDK, mit denen selbstgebaute Geräte an Metas KI-Agenten Muse angebunden werden. Der Code steht unter der Apache-2.0-Lizenz, eine Discord-Community begleitet das Projekt.

Zusätzlich hat das Meta-Team ein eigenes Gerät gebaut: Der "Muse Home Link" ist ein kleines USB-C-Gerät, das Muse mit dem Heimnetzwerk verbindet und so Smart-Home-Geräte wie Fernseher, Lautsprecher und alles andere mit HTTPS-Schnittstelle steuern kann. Laut Meta wurden 5.000 Stück produziert, die in wenigen Wochen versandbereit sein sollen und für Muse-Abonnenten kostenlos sind, solange der Vorrat reicht.

Muse Home Link soll den Meta-Agenten mit dem Smarthome verbinden. | Bild: Meta

Der Open-Source-Ansatz dürfte auch dazu dienen, über die Community herauszufinden, welche Formfaktoren für KI-Gadgets tatsächlich gefragt sind, denn wie KI-Hardware letztlich aussehen soll, ist bisher nicht klar. Apple und OpenAI arbeiten ebenfalls an eigenen Geräten, während Meta mit seinen Ray-Ban-Brillen wohl das bislang erfolgreichste KI-Gadget am Markt hat.

Meta umgeht Milliarden an US-Steuern, indem es KI-Rechenzentren als Experimente deklariert

Meta stuft seine KI-Rechenzentren steuerlich als „Pilotmodelle“ und Nvidia-Chips als Versuchsmaterialien ein, um Milliarden an US-Bundessteuern zu sparen. Allein 2025 waren es 3,9 Milliarden Dollar. Die genutzte Steuergutschrift stammt von 1981, und selbst Metas eigene Buchhalter sehen die Strategie als rechtlich riskant, berichtet die New York Times. Zuckerberg selbst sagte im Januar 2025, dass genau diese Rechenzentren „unsere Kernprodukte und unser Geschäft antreiben“ würden.

Read full article about: Muse für Unternehmen: Meta will mit KI-Diensten für Geschäftskunden Geld verdienen

Meta startet mit der Meta Enterprise Platform einen eigenen Geschäftsbereich, der KI-Werkzeuge an Unternehmen verkauft. Zum Angebot gehören laut Meta zunächst der Agent Muse, der Meta Business Agent, die Muse API und Muse Code. Den Bereich soll Chirantan Desai leiten, zuvor CEO der Datenbankfirma MongoDB, der direkt an Mark Zuckerberg berichtet.

Zuckerberg sagt, Meta habe Stärken, über die nur wenige andere Firmen verfügten, etwa fortgeschrittene Modelle, führende Agenten und große Infrastruktur. Laut Wall Street Journal investiert Meta allein in diesem Jahr mehr als 100 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur, und Investoren wollen Erträge sehen.

Im Geschäftskundenmarkt konkurriert Meta mit Coding-Tools wie Claude Code, Codex und Cursor sowie mit günstigen chinesischen Open-Weight-Modellen. Wie das Geschäft genau funktioniert und was die Dienste kosten, ließ Meta vorerst offen.

Read full article about: Goldman Sachs erwartet bei Tech-Giganten 2027 Investitionen von 1,2 Billionen Dollar in KI-Infrastruktur

Goldman Sachs erwartet, dass die Hyperscaler Amazon, Alphabet, Microsoft, Oracle und Meta im Jahr 2027 insgesamt 1,2 Billionen Dollar in KI-Infrastruktur investieren. Über 50 Prozent mehr als die rund 800 Milliarden Dollar in diesem Jahr und über dem Wall-Street-Konsens von 1,1 Billionen Dollar, so Stratege Ryan Hammond laut Bloomberg. Gemessen am BIP wäre es der größte Investitionszyklus seit dem Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert.

Das Wachstumstempo soll sich jedoch verlangsamen: von fast 100 Prozent 2026 auf 54 Prozent 2027 und 12 Prozent 2028. Um die Ausgaben zu refinanzieren, bräuchten die Konzerne jährlich rund 300 Milliarden Dollar KI-Umsatz – aktuell liegen die Erlöse noch darunter, steigen aber schnell: Das Cloud-Umsatzwachstum beschleunigte sich von 25 Prozent 2024 auf 48 Prozent im zweiten Quartal 2026, auch wegen KI.

Die Investitionen übersteigen jedoch laut Goldman inzwischen die Einnahmen aus dem laufenden Geschäft, was den Bedarf an Fremdfinanzierung erhöht. Engpässe bei Strom, Arbeitskräften und Speicherchips könnten zusätzlich bremsen. Bereits im Juni hatte Goldman darauf hingewiesen, dass der Konsens die Ausgaben deutlich unterschätze. Eine offene Frage ist auch, ob das Umsatzwachstum der KI-Labore OpenAI und Anthropic schnell genug ist, um diese Investitionen zu stützen. Sie sind maßgeblich in die Finanzinstrumente involviert.

Read full article about: Meta erweitert KI-Agent Muse und stellt Charm, Audio Glasses und VR-Brille vor

Meta hat auf der Meta Connect 2026 seinen KI-Agenten Muse erweitert und mehrere neue Geräte vorgestellt. Muse bekommt Echtzeit-Video-Chats mit anpassbaren Avataren, eigene E-Mail-Adressen und die Fähigkeit, Mac-Apps zu steuern. In den kommenden Monaten soll Muse auch auf Metas Smart Glasses laufen und dort etwa Gespräche in Aktionen umwandeln, etwa Artikel zu Einkaufslisten hinzufügen oder Treffen vereinbaren.

Mark Zuckerberg zeigte zudem den Muse Charm - ein Tamagotchi-ähnliches Gerät mit 2-Zoll-Display, 5G und eigenem Betriebssystem, das bis Dezember erscheinen soll. CTO Andrew Bosworth nannte das Gerät eine "Exploration" und betonte, es sei nicht der Kern von Metas KI-Hardware-Strategie.

Dazu kommen neue Ray-Ban Meta Audio Glasses ab 349 Euro ohne Kamera, die dritte Generation der Ray-Ban Meta ab 449 Euro und eine VR-Brille für 1.299 Dollar (Frühjahr 2027). Beim Datenschutz will Meta sein "Private Processing"-System auf die Brillen bringen, das Daten auch vor Meta selbst schützen soll, ein konkreter Zeitplan fehlt allerdings.

Metas neuer KI-Agent Muse zieht in einer Woche 500.000 Nutzer und Plagiatsvorwürfe an

Metas KI-Agent Muse hat in der ersten Woche über 500.000 Nutzer gewonnen und Platz eins im Apple App Store erreicht. Doch Meta räumt ein, dass das Produkt „stark inspiriert“ vom Open-Source-Projekt OpenClaw ist – Dateinamen und Inhalte sind teils nahezu identisch. OpenAI diskutiert bereits eine eigene Antwort.