Anzeige
Skip to content

Zu wenig Nutzen, zu viele Probleme: OpenAIs "ChatGPT Agent" könnte ein schnelles Ende haben

OpenAI gibt wohl den vor einem halben Jahr eingeführten "ChatGPT Agent" auf, der ohnehin nie richtig Sinn ergeben hat. Das Produkt erreichte zum Start seinen Höhepunkt mit vier Millionen wöchentlich aktiven zahlenden Nutzern, etwa elf Prozent der damals 35 Millionen zahlenden Nutzer, berichtet The Information. Wenige Monate später fiel die Zahl unter eine Million. Nutzer wussten offenbar nicht, was sie mit dem Produkt anfangen sollten, oder fanden es gar nicht. Hinzu kamen Probleme bei Geschwindigkeit, Verlässlichkeit und Cybersecurity.

OpenAI setzt nun laut The Information auf spezialisierte Agenten wie den Shopping-Agenten für Produktempfehlungen: Nutzer verstehen den Zweck besser und das Produktteam muss weniger Funktionen einbauen, sodass das Produkt besser funktioniert.

Die generische Bezeichnung "ChatGPT Agent" ist ohnehin verwirrend. Alle Reasoning-Modelle von OpenAI agieren längst agentisch: Sie schreiben Code, suchen autonom im Internet oder werten Bilder aus. Der "ChatGPT Agent" hatte lediglich die zusätzliche Option, einen virtuellen Browser zu nutzen. Der Name suggerierte jedoch, nur dieser ChatGPT-Modus sei agentisch, obwohl OpenAI selbst zuvor etwa "Deep Research" als KI-Agenten bezeichnete.

Anzeige
DEC_D_Incontent-1

KI-News ohne Hype – von Menschen kuratiert

Mit dem THE‑DECODER‑Abo liest du werbefrei und wirst Teil unserer Community: Diskutiere im Kommentarsystem, erhalte unseren wöchentlichen KI‑Newsletter, 6× im Jahr den „KI Radar"‑Frontier‑Newsletter mit den neuesten Entwicklungen aus der Spitze der KI‑Forschung, bis zu 25 % Rabatt auf KI Pro‑Events und Zugriff auf das komplette Archiv der letzten zehn Jahre.

Quelle: The Information