US-Senat verabschiedet Gesetz gegen sexuelle KI-Deepfakes nach Grok-Skandal
Der US-Senat reagiert auf die Flut sexualisierter KI-Bilder auf Elon Musks Plattform X mit einem neuen Gesetz. Opfer sollen künftig die Urheber verklagen können.
Der US-Senat reagiert auf die Flut sexualisierter KI-Bilder auf Elon Musks Plattform X mit einem neuen Gesetz. Opfer sollen künftig die Urheber verklagen können.
Der neue Apple-Google-Deal degradiert ChatGPT zur bloßen Notfall-Option auf dem iPhone.
Im Gespräch mit The Information betonte ein Apple-Sprecher, dass die tiefe Integration von Gemini "die Vereinbarung mit OpenAI nicht beeinträchtigen würde, ChatGPT für komplexere Anfragen zu nutzen".
Doch für OpenAI ist die Gemini-Integration in Siri das endgültige Signal einer gescheiterten Kooperation: CEO Sam Altman und sein Team hofften ursprünglich, die Apple-Partnerschaft könnte Milliarden von Dollar an zusätzlichen Einnahmen generieren und Googles Dominanz auf Apple-Geräten brechen.
Stattdessen verschaffte der Deal OpenAI laut einer Quelle von The Information kaum zusätzlichen Traffic und nun übernimmt Googles Modell die alltägliche Nutzerinteraktion, während ChatGPT nur noch als optionale Ausweichlösung dient.
Die Musikplattform Bandcamp untersagt ab sofort Musik, die vollständig oder zu wesentlichen Teilen durch generative Künstliche Intelligenz erstellt wurde. Mit dieser neuen Richtlinie will das Unternehmen nach eigener Aussage die menschliche Kreativität und die direkte Verbindung zwischen Künstlern und Fans schützen. Auch der Einsatz von KI-Tools zur Imitation bestimmter Künstler oder Stile ist laut den neuen Regeln strikt verboten.
Anders als bei vielen Streaming-Diensten steht bei Bandcamp der direkte Kauf von Musik und Merchandise im Vordergrund, wodurch Fans die Urheber direkt finanziell unterstützen können.
Nutzer sind aufgefordert, Inhalte zu melden, die stark nach KI klingen. Bandcamp behält sich das Recht vor, Musik bereits bei bloßem Verdacht auf einen KI-Ursprung von der Plattform zu entfernen.
Google veröffentlicht MedGemma 1.5, ein Open-Source-Modell, das erstmals dreidimensionale CT- und MRT-Aufnahmen interpretieren kann. Dazu kommt ein neues Spracherkennungsmodell für medizinische Diktate.
Ein weiterer Schritt zur KI-Idiokratie: In St. Louis sind mehrere Affen entlaufen, und KI-generierte Bilder erschweren die Suche nach den Tieren. Die Vervet-Affen wurden erstmals am Donnerstag in der Nähe eines Parks im Norden der Stadt gesichtet, berichtet AP.
Seitdem kursieren zahlreiche Gerüchte: Menschen behaupten, die Affen gefangen zu haben, und posten KI-gefälschte Bilder als Beweis. Doch bis Montag waren die Tiere noch nicht eingefangen, sagte Willie Springer, Sprecher des städtischen Gesundheitsamtes.
Es war viel los in Bezug auf KI und was echt ist und was nicht. Die Leute haben einfach Spaß. Ich glaube nicht, dass jemand etwas Böses im Sinn hat.
Willie Springer
Es ist unklar, wem die Affen gehören, wie sie entkommen sind und wie viele es genau sind. Die Behörden warnen davor, sich den Tieren zu nähern, da sie unter Stress aggressiv reagieren können.
Google Deepmind hat Veo 3.1 mit neuen Funktionen für die Videogenerierung aus Referenzbildern aktualisiert. Das Update ermöglicht laut der Firma dynamischere und ausdrucksstärkere Videos, selbst mit einfachen Textanweisungen. Nutzer können nun Charaktere konsistent über mehrere Szenen hinweg darstellen und verschiedene Elemente wie Texturen, Objekte und Hintergründe nahtlos kombinieren.
Neu ist die native Unterstützung für vertikale Videos im 9:16-Format, optimiert für YouTube Shorts und die YouTube Create App sowie andere mobile Plattformen. Zudem bietet Veo 3.1 jetzt Hochskalierung auf 1080p und 4K-Auflösung für professionelle Produktionen. Die Flut an KI-generierten Inhalten auf YouTube, speziell bei Shorts, dürfte damit weiter zunehmen.
Die Updates sind ab sofort in der Gemini App, YouTube, Flow, Google Vids sowie über die Gemini API und Vertex AI verfügbar. Alle generierten Videos werden mit dem unsichtbaren SynthID-Wasserzeichen versehen, um KI-generierte Inhalte erkennbar zu machen. Nutzer können in der Gemini-App prüfen, ob ein Video mit Google-KI erstellt wurde.
Das KI-Wettrennen zwischen den USA und China geht in die nächste Runde: Die USA erlauben wieder mehr Nvidia-Exporte, doch China schränkt die Käufe offenbar auf Sonderfälle ein. Peking will die eigene Chipindustrie schützen.
Salesforce hat den neuen Slackbot veröffentlicht, der auf Anthropics KI-Modell Claude basiert. Das Unternehmen testet laut Mitgründer und Technikchef Parker Harris aber auch Alternativen. Der KI-Assistent ist direkt in Slack eingebaut und kann Daten in Slack, Salesforce, Google Drive, Box und Atlassians Confluence durchsuchen. Er nutzt den Kontext aus Gesprächen, Dateien und Kanälen, um Fragen zu beantworten, Inhalte zu erstellen und Meetings vorzubereiten. Dabei respektiert er Zugriffsrechte und Berechtigungen.

Slackbot ist ab sofort für Business+- und Enterprise+-Kunden verfügbar und wird bis Februar schrittweise ausgerollt. Künftig soll Slackbot auch mit Agentforce und anderen KI-Agenten zusammenarbeiten können.
Es gibt neue Gerüchte zu OpenAIs geplanter Hardware, die in erster Linie wohl Konkurrenz zu Apples Airpods werden soll. Laut dem X- und Weibo-Leaker "Smart Pikachu" arbeitet OpenAI an einem Audio-Gerät mit dem Codenamen "Sweetpea". Das Projekt hat Priorität, da Designer Jony Ive beteiligt ist. Der Marktstart ist für September geplant, mit 40 bis 50 Millionen Einheiten im ersten Jahr.
Das ovale Metallgehäuse enthält zwei kapselförmige Teile, die hinter dem Ohr getragen werden. Als Prozessor ist ein 2nm-Chip vorgesehen, wobei Samsung Exynos favorisiert wird. Ein weiterer Chip soll die iPhone-Steuerung via Siri ermöglichen. Die Materialkosten liegen angeblich nahe Smartphone-Niveau.

Foxconn soll bis 2028 insgesamt fünf OpenAI-Geräte produzieren, darunter auch einen Stift mit dem Codenamen Gumdrop. Der Auftragsfertiger sieht darin eine Chance, nachdem er alle Airpods-Programme an Luxshare verloren hat. OpenAI soll zuvor Luxshare bevorzugt haben, wechselte aber zu Foxconn, um eine Produktion außerhalb Chinas zu ermöglichen.
Microsoft kündigt eine neue Initiative für KI-Rechenzentren an, mit der der Konzern auf den wachsenden Widerstand in US-Gemeinden reagieren will. Das Unternehmen verpflichtet sich, die vollen Stromkosten seiner Rechenzentren selbst zu tragen, damit Anwohner keine höheren Stromrechnungen zahlen müssen. Microsoft will außerdem keine lokalen Steuervergünstigungen mehr beantragen, den Wasserverbrauch bis 2030 um 40 Prozent senken und mehr Wasser zurückführen als es nutzt.
Präsident Brad Smith sagte gegenüber GeekWire, die Branche habe früher anders gearbeitet und müsse sich nun ändern. Trump hatte die Ankündigung vorab auf Truth Social erwähnt. In Rechenzentrumsgebieten wie Virginia, Illinois und Ohio stiegen die Strompreise zuletzt 12-16 Prozent schneller als im US-Durchschnitt. Microsoft will zudem lokale Arbeitskräfte ausbilden und in KI-Bildungsprogramme investieren.