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Elon Musk will mehr KI-Regeln, auch für Tesla - Carmack widerspricht

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KI-Warner Elon Musk fordert mal wieder klarere Regeln für Künstliche Intelligenz - auch für Tesla. Gegenwind bekommt er vom Oculus-Technikberater und Gaming-Guru John Carmack.

Ein kritischer Bericht über die Entwicklungen bei OpenAI, das früher rein als Non-Profit-Organisation aufgestellt war und mittlerweile deutlich stärker wirtschaftlich agiert, aktiviert Elon Musks KI-Angst: Bei Twitter fordert er politische Vorgaben "für alle Organisationen, die an fortschrittlicher KI arbeiten - inklusive Tesla".

Laut des Berichts arbeitet OpenAI an einem noch geheimen Projekt, das den Weg weisen soll zu einer künstlichen Superintelligenz - dem großen Endziel vieler KI-Forscher. Musk fordert daher mehr Offenheit von OpenAI.

Diese Forderung hat eine besondere Bedeutung, denn Musk und OpenAI haben eine gemeinsame Vergangenheit: Musk war 2015 Mitgründer von OpenAI und maßgeblich daran beiligt, die Non-Profit-Organisation auf der "guten Seite" zu positionieren, der Seite, die KI zum Wohle der Menschheit entwickelt statt nur für den eigenen Profit.

Im Februar 2018 stieg Musk bei OpenAI aus aufgrund möglicher Interessenkonflikte, da in seinem Unternehmen Tesla fortschrittliche KI für selbstfahrende Autos entwickelt wird.

Oculus-Techniker John Carmack widerspricht Musk

Gegenwind bekommt Musk unter anderem vom früheren Oculus-Technikchef und Gaming-Guru John Carmack (u.a. "Doom"). Carmack berät Facebook zwar noch zu VR, macht aber neuerdings lieber in KI, mit dem erklärten Ziel, eine Super-KI zu entwickeln - oder zumindest zu deren Entwicklung beizutragen.

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Carmack weist Musk auf seine Situation als Einzelkämpfer hin, der an einer Super-KI arbeitet, und fragt, wie die geforderten Regularien aussehen sollen. Er unterstütze kein Szenario, bei dem größere KI-Rechenleistung in der Cloud erst nach einer Prüfung durch die Regierung freigegeben werden dürfe.

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