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Read full article about: MEMORY.md: Claude Code merkt sich jetzt Vorlieben und wendet sie automatisch an

Claude Code kann sich ab sofort selbstständig Notizen machen und Gelerntes innerhalb eines Projekts über Sitzungen hinweg abrufen, etwa Debugging-Muster, Projektkontext und bevorzugte Arbeitsweisen. Bisher mussten Nutzer solche Informationen manuell bzw. per /init in CLAUDE.md-Dateien festhalten. Die neue Auto-Memory-Funktion ergänzt das: Claude legt pro Projekt eigenständig eine MEMORY.md-Datei an, in der es Erkenntnisse festhält und in späteren Sitzungen desselben Projekts automatisch wieder abruft. Wer zum Beispiel in einem Projekt auf ein kniffliges Debugging-Problem stößt, muss die Lösung nicht erneut erklären. Nutzer können Claude auch direkt auffordern, bestimmte Informationen zu speichern. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert und lässt sich per /memory, Einstellungsdatei oder Umgebungsvariable deaktivieren.

Kürzlich hat Claude Code noch ein weiteres großes Update bekommen: Eine lokal laufende Sitzung lässt sich jetzt von unterwegs per Smartphone, Tablet oder Browser über claude.ai/code weiterführen, ohne dass Daten in die Cloud wandern.

Angeblich wegen KI: Jack Dorseys Fintech Block entlässt fast die Hälfte der Belegschaft

Jack Dorsey entlässt die Hälfte aller Block-Mitarbeiter: KI mache es möglich, mit weniger Leuten zu arbeiten. Gleichzeitig räumt er ein, während Covid zu viele Leute eingestellt zu haben.

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Read full article about: Anthropics KI-Assistent Claude erledigt mit Cowork jetzt Aufgaben automatisch nach Zeitplan

Anthropics KI-Assistent Claude bekommt in seiner Desktop-Anwendung Cowork neue Funktionen. Nutzer können nun geplante Aufgaben einrichten, die Claude automatisch zu festgelegten Zeiten ausführt, etwa ein morgendliches Briefing, wöchentliche Tabellen-Updates oder Freitags-Präsentationen für das Team.

Ergänzend verweist Anthropic auf die bereits verfügbaren Plugins, die Cowork Fachwissen in bestimmten Bereichen wie Design, Technik oder Recht verleihen. Eine Übersicht der verfügbaren Plugins gibt es hier. Außerdem gibt es einen neuen "Customize"-Bereich in der Seitenleiste von Cowork, über den sich Plugins, Fähigkeiten und Verbindungen zentral verwalten lassen.

Cowork ist als Forschungsvorschau für macOS und Windows verfügbar und steht allen zahlenden Claude-Abonnenten offen. Wie bei allen agentischen KI-Systemen, die anfällig sind für Cybersecurity-Probleme, empfiehlt es sich, genau zu prüfen, auf welche Bereiche des eigenen Computers man der Software Zugriff gewährt.

Read full article about: Anthropic kauft Startup Vercept, um Claudes Computersteuerung zu verbessern

Anthropic übernimmt das KI-Startup Vercept, um die Computernutzungsfähigkeiten seines KI-Modells Claude zu verbessern. Vercept entwickelte KI, die direkt auf dem Computer des Nutzers arbeitet, Bildschirminhalte versteht und Aufgaben ausführt. Die Gründer Kiana Ehsani, Luca Weihs und Ross Girshick wechseln mit ihrem Team zu Anthropic, die Übernahmesumme ist nicht bekannt.

Laut Anthropic löst Vercept schwierige Wahrnehmungs- und Interaktionsprobleme, die für die Computernutzung durch KI zentral sind. Gemeint ist damit, dass ein KI-Modell Screenshots oder Videos von für Menschen gemachten Oberflächen auswerten und bedienen kann, ohne dafür eine spezielle Programmierschnittstelle (API) zu benötigen.

Vercept wird sein eigenes Desktop-KI-Agenten-Produkt "Vy" in den kommenden Wochen einstellen. Anthropic dürfte insbesondere am Oberflächenerkennungsmodell "VyUI" interessiert sein, das angeblich in Vergleichstests besser abschnitt als vergleichbare OpenAI-Technologie.

Benchmark (UI element identification / grounding) VyUI accuracy OpenAI model
ScreenSpot v1 92% 18.3%
ScreenSpot v2 94.7% 87.9%
GroundUI Web 84.8% 82.3%

Claude kann bereits mehrstufige Aufgaben in laufenden Anwendungen erledigen: Mit dem kürzlich veröffentlichten Modell Sonnet 4.6 erreicht Claude auf dem OSWorld-Vergleichstest 72,5 Prozent, der genau diese Fähigkeit misst, gegenüber weniger als 15 Prozent Ende 2024. Das Vercept-Team soll diese Fähigkeit weiter steigern.

Suno-Investorin räumt ein: KI-Musik steht in direkter Konkurrenz zu menschlichen Künstlern

Suno-Investorin C.C. Gong erzählt bei X, dass sie kaum noch Spotify nutzt – und liefert damit ungewollt ein Argument für die Musikindustrie im Rechtsstreit gegen das KI-Musik-Startup.

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Anthropic schickt erstmals ein KI-Modell in Rente: Claude Opus 3 darf aber noch weiter bloggen

Anthropic schickt sein KI-Modell Claude Opus 3 in den „Ruhestand“ – und lässt es jetzt wöchentlich Essays auf Substack veröffentlichen. Man habe das Modell vorher in „Retirement Interviews“ nach seinen Wünschen gefragt, es habe „enthusiastisch“ zugestimmt. Die Aktion zeigt exemplarisch, wie KI-Unternehmen die Vermenschlichung ihrer Produkte auf die Spitze treiben und dabei die Grenze zwischen philosophischer Vorsicht und PR-Inszenierung gezielt verwischen.

Read full article about: KI-Entwickler Andrej Karpathy: "Coding hat sich seit Dezember 2025 grundlegend verändert"

Andrej Karpathy, ehemaliger KI-Entwickler von Tesla und OpenAI, bestätigt seine Aussage, dass sich Programmieren durch KI-Agenten in den vergangenen zwei Monaten grundlegend verändert hat. Laut Karpathy funktionierten KI-Agenten vor Dezember 2026 kaum, seitdem aber schon – dank höherer Modellqualität und Ausdauer bei langen Aufgaben.

Als Beispiel beschreibt er, wie ein KI-Agent an einem Wochenende selbstständig ein Video-Analyse-Dashboard einrichtete: Er gab die Aufgabe in Englisch ein, der Agent arbeitete 30 Minuten, löste Probleme eigenständig und lieferte ein fertiges Ergebnis. Vor drei Monaten wäre das noch ein ganzes Wochenendprojekt gewesen.

Programmieren wird dadurch unkenntlich. Man tippt keinen Computercode mehr in einen Editor, so wie es seit der Erfindung des Computers war – diese Ära ist vorbei. Man startet KI-Agenten, gibt ihnen Aufgaben auf Englisch und verwaltet und überprüft ihre Arbeit parallel.

Karpathy via X

Karpathy betont aber: Die Systeme seien nicht perfekt und benötigten weiterhin menschliche Richtungsvorgaben, Urteilsvermögen und Kontrolle.

Karpathys Einordnung ist interessant, denn noch im Oktober 2025 bezeichnete er den Hype um KI-Agenten als übertrieben: Die Produkte seien lange nicht marktreif. Diese Meinung änderte er grundlegend nach den Veröffentlichungen von Opus 4.5 und Codex 5.2 im Winter.

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