Anzeige
Skip to content
Read full article about: Nvidia-CEO Jensen Huang: Wer 500.000 Dollar verdient, muss 250.000 für KI-Tokens verbrauchen

Nvidia-CEO Jensen Huang erwartet, dass Entwickler mindestens die Hälfte ihres Jahresgehalts an Token-Kosten verursachen. Im All-In-Podcast auf Nvidias GTC-Messe stellte Huang folgendes Gedankenexperiment auf: Wenn ein Entwickler oder KI-Forscher 500.000 Dollar im Jahr verdiene und am Jahresende nur 5.000 Dollar an Tokens verbraucht habe, würde er "komplett ausrasten".

Verbrauche der Entwickler nicht mindestens 250.000 Dollar an Tokens, sei er "zutiefst alarmiert". Das sei nicht anders als ein Chipdesigner, der sage, er brauche keine CAD-Tools und arbeite nur mit Papier und Bleistift. Die Aussage hat mindestens so viel Meme-Potenzial wie Huangs legendäres "The more you buy, the more you save" auf der GTC 2018.

Zum Umsatzpotenzial der KI-Branche sagt Huang, dass Anthropic-CEO Dario Amodei mit seiner Prognose von hunderten Milliarden Dollar KI-Nutzungs-Umsatz bis 2027/28 und einer Billion Dollar bis 2030 "sehr konservativ" sei. Seine Logik: Huang glaubt, dass jedes Enterprise-Software-Unternehmen künftig auch als Wiederverkäufer von Tokens etwa von Anthropic oder OpenAI agieren werde, was den Markt enorm vergrößern würde.

Read full article about: Astral-Übernahme: OpenAI integriert beliebte Python-Werkzeuge in Coding-Tool Codex

OpenAI kauft Astral, das Unternehmen hinter den beliebten Python-Werkzeugen Ruff, uv und ty. Astral-Gründer Charlie Marsh gab am 19. März 2026 bekannt, dass sein Team dem Codex-Team von OpenAI beitritt. Codex ist OpenAIs Werkzeug für agentisches KI-Coding.

Die Astral-Tools verzeichnen laut Marsh hunderte Millionen Downloads pro Monat und sind fester Bestandteil moderner Python-Entwicklung. Marsh sieht in der Verbindung von Astrals Werkzeugen mit Codex die größte Hebelwirkung, um Softwareentwicklung produktiver zu machen. Astral wurde unter anderem von Accel und Andreessen Horowitz finanziert.

Unser Ziel mit Codex ist es, über KI hinauszugehen, die einfach nur Code erzeugt. Wir wollen Systeme bauen, die am gesamten Entwicklungsprozess teilnehmen - beim Planen von Änderungen helfen, Codebasen anpassen, Werkzeuge ausführen, Ergebnisse überprüfen und Software langfristig pflegen. Astrals Entwicklerwerkzeuge sitzen genau in diesem Arbeitsablauf.

OpenAI

OpenAI kündigt an, die Open-Source-Werkzeuge auch nach Abschluss der Übernahme weiterzuführen. Astrals Douglas Creager schreibt auf Hacker News, dass die Werkzeuge unter einer freizügigen Lizenz stehen. Im schlimmsten Fall könne die Community die Software forken und eigenständig weiterführen.

Anzeige
Read full article about: Neuer US-Rahmenplan für KI: Bundesgesetze sollen Landesrecht überschreiben

Das Weiße Haus hat einen nationalen KI-Rahmenplan mit Gesetzesempfehlungen an den US-Kongress veröffentlicht. Das Dokument umfasst sieben Schwerpunkte. Beim Kinderschutz soll der Kongress Eltern mehr Kontrolle über KI-Plattformen geben und Alterskontrollen einführen. Stromkunden sollen nicht für neue KI-Rechenzentren zahlen müssen, während Genehmigungen für KI-Infrastruktur beschleunigt werden sollen.

Beim Urheberrecht will die Regierung die Frage, ob KI-Training mit geschütztem Material erlaubt ist, den Gerichten überlassen. Statt einer neuen KI-Regulierungsbehörde setzt die Regierung auf bestehende Aufsichtsbehörden und Branchenstandards. Zudem sollen Bildungsprogramme und Arbeitskräfte auf KI vorbereitet werden.

KI-Zensur politischer Meinungen durch staatliche Akteure soll verboten werden. Diese Maßgabe dürfte Trumps Vorgehen gegen angeblich "woke KI" adressieren, also KI-Systeme, die nicht seiner politischen Linie entsprechen; also Zensur.

Die wohl kritischste Frage: Bundesweite KI-Regeln sollen Landesgesetze überschreiben. Kritiker warnen hier vor einem Angriff auf Verbraucherschutz und föderale Rechte, da einzelne Bundesstaaten nicht mehr mitreden dürften. Google, OpenAI und andere Tech-Konzerne hatten sich für einheitliche Bundesregeln ausgesprochen, da sie diese als förderlich für Innovation wahrnehmen. Trump versucht seit seinem Amtsantritt, das Gesetz durchzubringen, scheiterte aber bislang.

Read full article about: Claude Code kann mit neuem "Channels"-Update auf Telegram- und Discord-Nachrichten antworten

Claude Code bekommt Channels. Die neue Funktion erlaubt es, Nachrichten, Benachrichtigungen und Webhooks direkt in eine laufende Claude-Code-Sitzung zu senden. So kann Claude auf Ereignisse reagieren, auch wenn der Nutzer nicht am Terminal sitzt – etwa auf CI-Ergebnisse, Chat-Nachrichten oder Monitoring-Alerts.

Channels funktionieren über MCP-Server und können auch bidirektional arbeiten: Claude liest eine Nachricht und antwortet über denselben Kanal. In der aktuellen Forschungsvorschau werden Telegram und Discord unterstützt. Entwickler können auch eigene Channels bauen. Damit rückt Anthropic die Funktionalität näher an den KI-Agenten-Hype OpenClaw heran.

Die Funktion erfordert Claude Code ab Version 2.1.80 und einen claude.ai-Login. API-Keys werden nicht unterstützt. Team- und Enterprise-Organisationen müssen Channels explizit aktivieren. Mehr Informationen gibt es in der offiziellen Dokumentation.

Read full article about: Google baut Browser-Agenten-Team um und setzt auf Coding-Agenten

Browser-Agenten verlieren den Kampf gegen Coding-Agenten – und Google zieht daraus Konsequenzen. Das Unternehmen strukturiert laut Wired das Team hinter Project Mariner um, seinem KI-Agenten für den Chrome-Browser. Einige Mitarbeiter wurden auf Projekte mit höherer Priorität versetzt. Google bestätigte die Änderungen, betonte aber, dass die entwickelten Fähigkeiten in andere Produkte wie den letztes Jahr angekündigten Gemini Agent einfließen.

Die gesamte Branche setzt zunehmend auf Agentensysteme wie OpenClaw und Kommandozeilen-Tools wie Claude Code. Die Nutzerzahlen von Browser-Agenten bleiben schwach: Auch OpenAI gibt seinen Browser-basierten "ChatGPT Agent" praktisch auf. Das Produkt startete mit vier Millionen wöchentlich aktiven zahlenden Nutzern, fiel aber innerhalb weniger Monate auf unter eine Million. Stattdessen setzt OpenAI nun auf spezialisierte Lösungen wie einen Shopping-Agenten. Auch Anthropic baut seine Coding-Agenten bereits zu künftigen Allzweck-Assistenten aus.

Anzeige
Read full article about: Google gibt KI-Agenten neue Werkzeuge zum Einkaufen

Google hat das Universal Commerce Protocol (UCP) um Warenkorb-, Katalog- und Identitätsfunktionen erweitert, die KI-Agenten das Einkaufen im Netz erleichtern sollen. Neu ist eine Warenkorb-Option, mit der KI-Agenten mehrere Artikel auf einmal in den Warenkorb eines Shops legen können. Eine Katalog-Funktion erlaubt es Agenten, ausgewählte Echtzeit-Produktdaten wie Preise, Varianten und Verfügbarkeit direkt beim Händler abzurufen. Über eine Identitätsverknüpfung können eingeloggte Käufer auf UCP-Plattformen dieselben Treue- und Mitgliedsvorteile nutzen wie direkt im Shop des Händlers.

Google will UCP in den AI Mode der Suche und die Gemini-App einbauen. Über das Merchant Center sollen künftig auch kleinere Händler leichter angebunden werden. Partner wie Commerce Inc, Salesforce und Stripe planen, UCP auf ihren Plattformen zu unterstützen. Google hatte UCP Anfang des Jahres gemeinsam mit Shopify, Etsy, Wayfair, Target, Walmart und über 20 weiteren Unternehmen wie Visa und Zalando als offenen Standard für KI-gestütztes Shopping vorgestellt.

Anzeige