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Read full article about: Anthropics KI-Modell Claude findet mehr als 100 Sicherheitslücken in Firefox

Mozilla und Anthropic haben gemeinsam über 100 Fehler in Firefox gefunden. Anthropic setzte sein KI-Modell Claude ein, um Schwachstellen im Browser-Code zu identifizieren. Das Ergebnis: 14 schwerwiegende Sicherheitslücken, 22 offizielle Sicherheitsmeldungen (CVEs) und 90 weitere Fehler. Alle schweren Lücken sind in Firefox 148 behoben.

Gestapeltes Balkendiagramm zeigt Firefox-Sicherheitslücken pro Monat von Januar 2025 bis Februar 2026, aufgeschlüsselt nach Schweregrad (Critical, High, Moderate, Low). Februar 2026 sticht mit 52 CVEs heraus, davon 22 durch Anthropics Opus 4.6 entdeckt. Die übrigen Monate liegen zwischen 9 und 20 CVEs.
Die Zahl der entdeckten Firefox-Sicherheitslücken im Februar 2026 ist fast dreimal so hoch wie in den Vormonaten. 22 der 52 CVEs gehen auf Anthropics KI-Modell Opus 4.6 zurück. | Bild: Anthropic

Claude fand dabei Fehlerklassen, die klassische automatisierte Testverfahren wie Fuzzing trotz jahrzehntelangem Einsatz übersehen hatten. Laut Mozilla lieferte Anthropic reproduzierbare Testfälle, was die Überprüfung erleichterte. Mozilla will KI-gestützte Codeanalyse künftig in seine internen Sicherheitsprozesse einbauen.

Firefox wurde laut Anthropic als Testfeld gewählt, weil es eines der am intensivsten geprüften Open-Source-Projekte ist. Die Firma hat einen detaillierten technischen Bericht zu den Ergebnissen auf seiner Website veröffentlicht. Für das hauseigene KI-Tool Claude Code erschien kürzlich eine Funktion speziell für Cybersecurity-Prüfungen.

Read full article about: OpenAI bietet Open-Source-Entwicklern kostenlosen Zugang zu ChatGPT Pro und mehr

OpenAI bietet Open-Source-Entwicklern ein neues Unterstützungsprogramm an. Kernbetreuer öffentlicher Softwareprojekte können sich um sechs Monate kostenlosen Zugang zu ChatGPT Pro mit Codex, API-Guthaben und Codex Security bewerben. Codex Security, ein neues KI-Werkzeug für Sicherheitsprüfungen von Code, wird laut OpenAI angesichts der Fähigkeiten von GPT-5.4 einzeln geprüft und nur gezielt freigegeben.

Auch Entwickler, die andere Programmier-Tools wie OpenCode, Cline oder OpenClaw bevorzugen, können sich bewerben. Projekte, die nicht alle Kriterien erfüllen, aber eine wichtige Rolle im Software-Ökosystem spielen, sind ebenfalls eingeladen, sich zu bewerben. Das Programm baut auf dem bestehenden Codex Open Source Fund auf, den OpenAI mit einer Million Dollar ausgestattet hat.

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Read full article about: 200-Dollar-Abo für 5000 Dollar Rechenkosten: Anthropic soll Claude Code stark subventionieren

Anthropic soll laut einer internen Analyse des Coding-KI-Start-ups Cursor seine Coding-Angebote stark subventionieren. Cursor schätzte 2025 laut Forbes, dass ein Claude-Code-Abo für 200 Dollar pro Monat bis zu 2.000 Dollar an Rechenkosten verursacht – inzwischen sogar rund 5.000 Dollar. Auch Cursor subventioniert Nutzer, aber weniger stark: Privatkunden-Abos laufen mit negativen Margen, Geschäftskundenverträge profitabel.

Der Fall zeigt das Dilemma von Unternehmen, die auf einem externen Modellanbieter aufbauen, der dieselbe Zielgruppe bedient. Es gibt kaum eine Marge abzugreifen. Zudem könnten die zunehmend agentischen Fähigkeiten von KI-Modellen Cursors Bedienoberfläche überflüssig machen.

Cursor will daher eigene Coding-Modelle stärken: Rund 20 KI-Forscher arbeiten an den Composer-Modellen, die auf Open-Source-Modellen wie DeepSeek, Kimi und Qwen basieren und mit eigenen Daten weitertrainiert werden. Mit Version 2.0 hat Cursor sein erstes eigenes Coding-Modell veröffentlicht. Trotz der Risiken wächst Cursor rasant: von 100 Millionen Dollar Jahresumsatz Anfang 2025 auf über zwei Milliarden – eine Verdopplung allein in den letzten drei Monaten.

Die Schätzungen zeigen in jedem Fall: Sobald generative KI fest in den Arbeitsalltag eingebunden ist, dürften die Preise schnell steigen, das gilt für Claude Code ebenso wie für ChatGPT, Copilot und Co.

Read full article about: OpenAI stoppt Erweiterung seines Rechenzentrums in Texas

OpenAI und Oracle werden ihren Rechenzentrum-Standort in Abilene, Texas, nicht über die geplanten 1,2 Gigawatt hinaus ausbauen. Oracle hat dort acht Gebäude für OpenAI angemietet, die Platz für rund 400.000 Nvidia-Blackwell-Chips bieten sollen, bislang sind aber nur zwei fertiggestellt.

Oracle hatte versucht, OpenAI für sechs weitere Gebäude zu gewinnen, doch beide Seiten haben sich dagegen entschieden. Der Grund: Die zusätzliche Stromversorgung wäre frühestens in einem Jahr verfügbar. Bis dahin will OpenAI lieber Nvidias nächste Chipgeneration Vera Rubin für ein anderes Rechenzentrum kaufen, statt die aktuelle Blackwell-Generation weiter auszubauen. Laut Bloomberg versucht Nvidia nun, Meta als Mieter für die freien Flächen zu gewinnen – die Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium.

OpenAs "Compute"-Manager Sachin Katti bezeichnete den Stargate-Standort als einen der größten KI-Rechenzentrums-Campus in den USA. Man habe eine Erweiterung erwogen, sich aber entschieden, die zusätzliche Kapazität an anderen Standorten aufzubauen. Derzeit entwickle OpenAI mehr als ein halbes Dutzend Standorte in mehreren US-Bundesstaaten.

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Read full article about: Neues Feature für Claude Code: KI erledigt Aufgaben nach Zeitplan

Claude Code Desktop bekommt ein weiteres Update: Anthropics Coding-Tool erhält mit dem neuen /loop-Befehl eine Funktion für lokale, geplante Aufgaben. Nutzer können damit Tasks einrichten, die automatisch in festgelegten Intervallen ausgeführt werden, etwa alle paar Minuten, Stunden oder Tage. Die Tasks laufen im Hintergrund, solange Claude Code aktiv ist, und löschen sich nach maximal drei Tagen automatisch. Die Scheduling-Funktion basiert auf Standard-Cron-Ausdrücken und nutzt die lokale Zeitzone.

Zusätzlich lassen sich einmalige Erinnerungen in natürlicher Sprache setzen, etwa "erinnere mich um 15 Uhr, den Release-Branch zu pushen". Pro Sitzung sind bis zu 50 geplante Aufgaben möglich. Eine detaillierte Anleitung gibt es hier.

Anthropic-Entwickler Thariq Shihipar nennt als Anwendungsbeispiel die regelmäßige Prüfung von Fehlerprotokollen alle paar Stunden, wobei Claude Code automatisch Pull Requests für behebbare Fehler erstellt. Die Funktion lasse sich besonders kreativ nutzen, wenn man sie mit weiteren Datenquellen verknüpfe. Claude-Code-Erfinder Boris Cherny nennt als Beispiele die automatische Überwachung von Pull Requests mit selbstständiger Fehlerbehebung oder morgendliche Zusammenfassungen aus Slack.

Zuletzt erhielt Claude Code Updates für automatisierte Desktop-Funktionen, eine Remote-Steuerung fürs Smartphone und Memory.

Read full article about: Trotz Pentagon-Bann: Google, AWS und Microsoft halten an Anthropics KI-Modellen fest

Google, Amazon und Microsoft versichern Kunden, dass Anthropics KI-Technologie weiterhin außerhalb von Verteidigungsprojekten verfügbar bleibt. CNBC beruft sich dabei auf Angaben von Unternehmenssprechern. Öffentliche Stellungnahmen der drei Unternehmen liegen nicht vor.

Microsoft teilte mit, die eigenen Anwälte hätten die Einstufung geprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass Anthropic-Produkte einschließlich Claude weiterhin über Plattformen wie M365, GitHub und Microsofts AI Foundry verfügbar bleiben können, ausgenommen das US-Kriegsministerium. Google bietet Claude weiterhin über Vertex AI an, Amazon über Bedrock und GovCloud.

Hintergrund ist der Streit zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, das Anthropic als Lieferkettenrisiko eingestuft hat. Anthropic-CEO Dario Amodei erklärte, sein Unternehmen halte die Einstufung für rechtlich nicht haltbar und werde dagegen klagen. Einige Rüstungsfirmen haben Mitarbeiter bereits angewiesen, auf Alternativen wie OpenAI umzusteigen.

Laut Washington Post wurde Claude trotz der Einstufung als Lieferkettenrisiko beim jüngsten US-Angriff auf den Iran eingesetzt. Die Umstellung auf andere KI-Modelle soll in den nächsten sechs Monaten erfolgen. Einer der neuen Partner: OpenAI.

Read full article about: Anthropic Marketplace: Claude.ai-Kunden können Drittanbieter-Apps ohne Zusatzgebühren nutzen

Anthropic startet einen neuen Marktplatz für Firmenkunden, über den sie Software von Drittanbietern kaufen können. Die Plattform namens Anthropic Marketplace bietet Anwendungen, die auf Anthropics KI-Modellen basieren, darunter Dienste von Snowflake, Harvey und Replit. Anthropic verzichtet auf eine Provision und erlaubt Kunden, einen Teil ihrer bestehenden Jahresausgaben für Anthropic-Dienste auch für Drittanbieter-Tools zu nutzen.

Erste Anbieter auf dem Anthropic Marketplace. | Bild: Eigener Screenshot

Strategisch ist das ein interessantes Manöver: Anthropic positioniert sich damit als Orchestrator eines wachsenden Software-Ökosystems, ähnlich wie Amazon mit dem AWS Marketplace oder Microsoft mit seinem Azure-Pendant.

Indem Anthropic auf Provisionen verzichtet und bestehende Budgets für Drittanbieter öffnet, senkt es die Hürde für Kunden, im eigenen Ökosystem zu bleiben. Der Verzicht auf Provisionen ist dabei weniger großzügig, als er klingt: Jede App im Marketplace basiert auf Anthropics Modellen, die Partner zahlen also ohnehin für die genutzten Modellkapazitäten. Anthropic verdient nicht am Marktplatz selbst, sondern an der steigenden Nachfrage nach seinen Modellen, die er erzeugt.

Kurz: Anthropic verfolgt eine klare Plattformstrategie. Interessierte Partner können sich hier auf eine Warteliste setzen.

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