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Read full article about: 200-Dollar-Abo für 5000 Dollar Rechenkosten: Anthropic soll Claude Code stark subventionieren

Anthropic soll laut einer internen Analyse des Coding-KI-Start-ups Cursor seine Coding-Angebote stark subventionieren. Cursor schätzte 2025 laut Forbes, dass ein Claude-Code-Abo für 200 Dollar pro Monat bis zu 2.000 Dollar an Rechenkosten verursacht – inzwischen sogar rund 5.000 Dollar. Auch Cursor subventioniert Nutzer, aber weniger stark: Privatkunden-Abos laufen mit negativen Margen, Geschäftskundenverträge profitabel.

Der Fall zeigt das Dilemma von Unternehmen, die auf einem externen Modellanbieter aufbauen, der dieselbe Zielgruppe bedient. Es gibt kaum eine Marge abzugreifen. Zudem könnten die zunehmend agentischen Fähigkeiten von KI-Modellen Cursors Bedienoberfläche überflüssig machen.

Cursor will daher eigene Coding-Modelle stärken: Rund 20 KI-Forscher arbeiten an den Composer-Modellen, die auf Open-Source-Modellen wie DeepSeek, Kimi und Qwen basieren und mit eigenen Daten weitertrainiert werden. Mit Version 2.0 hat Cursor sein erstes eigenes Coding-Modell veröffentlicht. Trotz der Risiken wächst Cursor rasant: von 100 Millionen Dollar Jahresumsatz Anfang 2025 auf über zwei Milliarden – eine Verdopplung allein in den letzten drei Monaten.

Die Schätzungen zeigen in jedem Fall: Sobald generative KI fest in den Arbeitsalltag eingebunden ist, dürften die Preise schnell steigen, das gilt für Claude Code ebenso wie für ChatGPT, Copilot und Co.

Read full article about: OpenAI stoppt Erweiterung seines Rechenzentrums in Texas

OpenAI und Oracle werden ihren Rechenzentrum-Standort in Abilene, Texas, nicht über die geplanten 1,2 Gigawatt hinaus ausbauen. Oracle hat dort acht Gebäude für OpenAI angemietet, die Platz für rund 400.000 Nvidia-Blackwell-Chips bieten sollen, bislang sind aber nur zwei fertiggestellt.

Oracle hatte versucht, OpenAI für sechs weitere Gebäude zu gewinnen, doch beide Seiten haben sich dagegen entschieden. Der Grund: Die zusätzliche Stromversorgung wäre frühestens in einem Jahr verfügbar. Bis dahin will OpenAI lieber Nvidias nächste Chipgeneration Vera Rubin für ein anderes Rechenzentrum kaufen, statt die aktuelle Blackwell-Generation weiter auszubauen. Laut Bloomberg versucht Nvidia nun, Meta als Mieter für die freien Flächen zu gewinnen – die Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium.

OpenAs "Compute"-Manager Sachin Katti bezeichnete den Stargate-Standort als einen der größten KI-Rechenzentrums-Campus in den USA. Man habe eine Erweiterung erwogen, sich aber entschieden, die zusätzliche Kapazität an anderen Standorten aufzubauen. Derzeit entwickle OpenAI mehr als ein halbes Dutzend Standorte in mehreren US-Bundesstaaten.

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Read full article about: Neues Feature für Claude Code: KI erledigt Aufgaben nach Zeitplan

Claude Code Desktop bekommt ein weiteres Update: Anthropics Coding-Tool erhält mit dem neuen /loop-Befehl eine Funktion für lokale, geplante Aufgaben. Nutzer können damit Tasks einrichten, die automatisch in festgelegten Intervallen ausgeführt werden, etwa alle paar Minuten, Stunden oder Tage. Die Tasks laufen im Hintergrund, solange Claude Code aktiv ist, und löschen sich nach maximal drei Tagen automatisch. Die Scheduling-Funktion basiert auf Standard-Cron-Ausdrücken und nutzt die lokale Zeitzone.

Zusätzlich lassen sich einmalige Erinnerungen in natürlicher Sprache setzen, etwa "erinnere mich um 15 Uhr, den Release-Branch zu pushen". Pro Sitzung sind bis zu 50 geplante Aufgaben möglich. Eine detaillierte Anleitung gibt es hier.

Anthropic-Entwickler Thariq Shihipar nennt als Anwendungsbeispiel die regelmäßige Prüfung von Fehlerprotokollen alle paar Stunden, wobei Claude Code automatisch Pull Requests für behebbare Fehler erstellt. Die Funktion lasse sich besonders kreativ nutzen, wenn man sie mit weiteren Datenquellen verknüpfe. Claude-Code-Erfinder Boris Cherny nennt als Beispiele die automatische Überwachung von Pull Requests mit selbstständiger Fehlerbehebung oder morgendliche Zusammenfassungen aus Slack.

Zuletzt erhielt Claude Code Updates für automatisierte Desktop-Funktionen, eine Remote-Steuerung fürs Smartphone und Memory.

Read full article about: Trotz Pentagon-Bann: Google, AWS und Microsoft halten an Anthropics KI-Modellen fest

Google, Amazon und Microsoft versichern Kunden, dass Anthropics KI-Technologie weiterhin außerhalb von Verteidigungsprojekten verfügbar bleibt. CNBC beruft sich dabei auf Angaben von Unternehmenssprechern. Öffentliche Stellungnahmen der drei Unternehmen liegen nicht vor.

Microsoft teilte mit, die eigenen Anwälte hätten die Einstufung geprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass Anthropic-Produkte einschließlich Claude weiterhin über Plattformen wie M365, GitHub und Microsofts AI Foundry verfügbar bleiben können, ausgenommen das US-Kriegsministerium. Google bietet Claude weiterhin über Vertex AI an, Amazon über Bedrock und GovCloud.

Hintergrund ist der Streit zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, das Anthropic als Lieferkettenrisiko eingestuft hat. Anthropic-CEO Dario Amodei erklärte, sein Unternehmen halte die Einstufung für rechtlich nicht haltbar und werde dagegen klagen. Einige Rüstungsfirmen haben Mitarbeiter bereits angewiesen, auf Alternativen wie OpenAI umzusteigen.

Laut Washington Post wurde Claude trotz der Einstufung als Lieferkettenrisiko beim jüngsten US-Angriff auf den Iran eingesetzt. Die Umstellung auf andere KI-Modelle soll in den nächsten sechs Monaten erfolgen. Einer der neuen Partner: OpenAI.

Read full article about: Anthropic Marketplace: Claude.ai-Kunden können Drittanbieter-Apps ohne Zusatzgebühren nutzen

Anthropic startet einen neuen Marktplatz für Firmenkunden, über den sie Software von Drittanbietern kaufen können. Die Plattform namens Anthropic Marketplace bietet Anwendungen, die auf Anthropics KI-Modellen basieren, darunter Dienste von Snowflake, Harvey und Replit. Anthropic verzichtet auf eine Provision und erlaubt Kunden, einen Teil ihrer bestehenden Jahresausgaben für Anthropic-Dienste auch für Drittanbieter-Tools zu nutzen.

Erste Anbieter auf dem Anthropic Marketplace. | Bild: Eigener Screenshot

Strategisch ist das ein interessantes Manöver: Anthropic positioniert sich damit als Orchestrator eines wachsenden Software-Ökosystems, ähnlich wie Amazon mit dem AWS Marketplace oder Microsoft mit seinem Azure-Pendant.

Indem Anthropic auf Provisionen verzichtet und bestehende Budgets für Drittanbieter öffnet, senkt es die Hürde für Kunden, im eigenen Ökosystem zu bleiben. Der Verzicht auf Provisionen ist dabei weniger großzügig, als er klingt: Jede App im Marketplace basiert auf Anthropics Modellen, die Partner zahlen also ohnehin für die genutzten Modellkapazitäten. Anthropic verdient nicht am Marktplatz selbst, sondern an der steigenden Nachfrage nach seinen Modellen, die er erzeugt.

Kurz: Anthropic verfolgt eine klare Plattformstrategie. Interessierte Partner können sich hier auf eine Warteliste setzen.

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Read full article about: OpenAI startet Codex Security zur Erkennung von Sicherheitslücken in Software-Projekten

OpenAI startet "Codex Security", einen KI-gestützten Sicherheitsagenten, der Schwachstellen in Software-Projekten aufspüren soll. Das Tool, früher unter dem Namen "Aardvark" bekannt, ist ab sofort als Forschungsvorschau für ChatGPT-Enterprise-, Business- und Edu-Kunden verfügbar – im ersten Monat kostenlos. Codex Security analysiert Code-Repositories, erstellt ein projektspezifisches Bedrohungsmodell und prüft gefundene Schwachstellen in isolierten Testumgebungen.

Laut OpenAI konnte das System in der Betaphase Fehlalarme um über 50 Prozent und überflüssige Meldungen in einem Fall um 84 Prozent reduzieren. In den vergangenen 30 Tagen scannte es über 1,2 Millionen Commits und fand dabei 792 kritische Schwachstellen. OpenAI hat zudem Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie OpenSSH, GnuTLS, GOGS, Thorium sowie Chromium gemeldet; 14 CVEs wurden bisher vergeben. Ein Programm für Open-Source-Maintainer soll ausgebaut werden. Weitere Informationen zur Einrichtung finden sich in der Dokumentation.

Auch Anthropic startete kürzlich ein eigenes Tool für Cybersecurity, und beförderte damit Cybersecurity-Aktien ins Minus.

Read full article about: Softbank will Rekordkredit von bis zu 40 Milliarden Dollar für OpenAI-Beteiligung aufnehmen

Wer eine KI-Bubble befürchtet, der darf noch etwas mehr fürchten: Softbank will laut Bloomberg einen Kredit von bis zu 40 Milliarden Dollar aufnehmen, um vor allem seine Beteiligung an OpenAI zu finanzieren. Es wäre die größte reine Dollar-Kreditaufnahme in der Geschichte des japanischen Konzerns. Der Überbrückungskredit soll eine Laufzeit von etwa zwölf Monaten haben, vier Banken, darunter JPMorgan Chase, sollen ihn zeichnen. Die Verhandlungen laufen noch.

SoftBank-Gründer Masayoshi Son setzt massiv auf KI: Neben den 30 Milliarden Dollar für OpenAI hat der Konzern bereits über 30 Milliarden in das Startup gesteckt und hielt Ende Dezember rund elf Prozent der Anteile. Dafür wurden unter anderem Nvidia-Aktien verkauft.

Insgesamt haben OpenAI-Partner laut Financial Times rund 96 Milliarden Dollar Schulden angehäuft. Die fünf großen Tech-Konzerne nahmen laut Bank of America 121 Milliarden Dollar an neuen Schulden auf – das Vierfache des Üblichen. Die Bank of England warnte Ende 2025 vor wachsenden Risiken, da bisher nur drei Prozent der Verbraucher für KI-Dienste zahlen.

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Read full article about: Anthropic offiziell als Lieferkettenrisiko eingestuft, CEO Amodei kündigt Klage an

Das Pentagon hat Anthropic am Mittwoch offiziell mitgeteilt, dass das Unternehmen und seine Produkte als Risiko für die US-Lieferkette eingestuft werden. Anthropic-CEO Dario Amodei kündigte darauf hin nun an, die Einstufung vor Gericht anzufechten. Laut Amodei betrifft die Maßnahme nur die Nutzung von Claude im Rahmen direkter Verträge mit dem Verteidigungsministerium, nicht alle Kunden.

Der Streit eskalierte, nachdem Anthropic Zusicherungen verlangt hatte, dass seine KI nicht für Massenüberwachung von US-Bürgern oder autonome Waffen eingesetzt wird. Claude ist derzeit das einzige KI-System, das in der geheimen Cloud des Pentagons läuft, und wird aktiv im Iran-Einsatz genutzt.

Amodei entschuldigte sich in der Ankündigung auch für einen internen Beitrag, der an die Presse weitergegeben wurde. Der Beitrag "spiegelt nicht meine sorgfältig abgewogenen Ansichten wider", so Amodei. Dieser sei unter dem Eindruck des Trump-Posts auf Truth Social, der Ankündigung von Kriegsminister Hegseth auf X und eines OpenAI-Deals mit dem Pentagon innerhalb weniger Stunden entstanden.

Anthropic bietet an, seine Modelle dem Militär weiterhin zu minimalen Kosten bereitzustellen, bis ein Übergang abgeschlossen ist. Das Unternehmen wird aktuell mit 380 Milliarden Dollar bewertet und nähert sich einem Jahresumsatz von 20 Milliarden Dollar.