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Read full article about: OpenAI startet Testphase für Werbung in ChatGPT

OpenAI startet in den USA mit ChatGPT-Werbung. Der Test gilt für eingeloggte erwachsene Nutzer der kostenlosen und der "Go"-Stufe. Plus, Pro, Business, Enterprise und Education bleiben werbefrei. Alternativ kann man auch im Free-Tarif auf Werbung verzichten, erhält dann aber weniger tägliche Nachrichten.

OpenAI begründet den Schritt mit hohen Infrastrukturkosten. Werbung beeinflusse die Antworten nicht, Gespräche blieben privat. Welche Anzeige erscheint, hängt vom Gesprächsthema, früheren Chats und Interaktionen ab.

Unter-18-Jährige sehen keine Werbung, ebenso wenig werden Anzeigen bei sensiblen Themen wie Gesundheit oder Politik angezeigt. Nutzer können Anzeigen ausblenden, Werbedaten löschen und Personalisierung anpassen. Werbetreibende erhalten zusammengefasste Statistiken zu ihrer Werbung, keinen Zugang zu Chats oder persönlichen Daten.

Was immer gelten wird: Die Antworten von ChatGPT bleiben unabhängig und unvoreingenommen, Gespräche bleiben privat und die Nutzer behalten die volle Kontrolle über ihr Erlebnis.

Werbung in Chatbots ist umstritten, da die Manipulationsgefahr höher ist als bei Suchmaschinen. OpenAI betont daher, Werbung klar getrennt vom Inhalt darzustellen. Langfristig plant das Unternehmen weitere Werbeformate.

Read full article about: Neues ChatGPT-Modell soll diese Woche erscheinen

OpenAI-Chef Sam Altman hat Mitarbeitern in einer internen Slack-Nachricht mitgeteilt, dass ChatGPT wieder mehr als zehn Prozent monatlich wächst, berichtet CNBC. Die letzte offizielle Angabe sind 800 Millionen wöchentliche Nutzer aus dem Januar 2026.

Außerdem soll diese Woche ein aktualisiertes Chat-Modell für ChatGPT veröffentlicht werden; womöglich handelt es sich um die Chat-Variante des GPT-5.3-Modells, das letzte Woche als Coding-Version Codex erschien. Das Modell schneidet in agentischen Coding-Benchmarks besonders gut ab und ist laut OpenAI 25 Prozent schneller.

Das Coding-Produkt Codex sei innerhalb einer Woche um rund 50 Prozent gewachsen, so Altman, der das Wachstum als "Wahnsinn" bezeichnet. Es konkurriert direkt mit Anthropics Erfolgsprodukt Claude Code. Speziell die neue Desktop-App von Codex dürfte von OpenAI Schritt für Schritt auch für Anwendungsfälle über Code hinaus ausgebaut werden, ähnlich wie Anthropics Cowork.

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Read full article about: Investoren glauben, dass KI Gehälter statt bloß Software ersetzt

Investoren wetten darauf, dass KI Gehälter statt Software-Budgets ersetzt.

"Wir haben die Ansicht vertreten, dass KI keine 'Unternehmenssoftware' im herkömmlichen Sinne ist, die auf IT-Budgets abzielt: Sie erfasst Arbeitsausgaben, und irgendwann übernimmt man menschliche Arbeitsabläufe von Ende zu Ende", erklärt Sebastian Duesterhoeft, Partner bei Lightspeed Venture Partners, gegenüber der Financial Times.

Diese Logik bildet den Hintergrund für die laufende Finanzierungsrunde, die Anthropic mit 350 Milliarden Dollar bewertet: Während klassische SaaS-Lösungen um begrenzte IT-Etats kämpfen, zielen "Agentic AI"-Systeme auf den weitaus größeren Pool der Lohnkosten.

Die Brisanz dieser Verschiebung zeigte sich bereits an den Märkten. Eine Serie von Entwicklungen – darunter neue Modelle, spezialisierte Industrie-Tools und die Nachricht, dass Goldman Sachs Bankrollen automatisieren will – löste gemeinsam einen Ausverkauf bei traditionellen Software-Aktien aus. Investoren realisieren laut der FT zunehmend, dass autonome KI-Agenten bestehende Geschäftsmodelle bedrohen könnten.

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KI-Modelle erkennen oft nicht, was sie sehen

Ein neuer Härtetest für multimodale KI-Modelle offenbart fundamentale Schwächen: Der Benchmark „WorldVQA“ prüft, ob KI-Modelle visuelle Objekte tatsächlich erkennen. Selbst Spitzenreiter wie Gemini 3 Pro scheitern an der 50-Prozent-Marke und neigen zu massiver Selbstüberschätzung, wenn sie mit spezifischen Details statt generischen Begriffen konfrontiert werden.

Read full article about: Benchmark-Analyse: Claude Opus 4.6 verdrängt die Konkurrenz von Platz eins

Claude Opus 4.6 ist das neue beste KI-Modell. Zumindest, bis Artificial Analysis auch OpenAIs Codex 5.3 gebenchmarkt hat, das im Coding vorn liegen dürfte. Für den Moment jedenfalls belegt Anthropics neues Modell Platz eins im Artificial Analysis Intelligence Index, der zehn Tests zu Coding, Agenten-Aufgaben und wissenschaftlichem Denken zusammenfasst. Opus 4.6 führt in drei Kategorien: agentenbasierte Arbeitsaufgaben, Terminal-Coding und Physik-Forschungsprobleme.

Artificial Analysis

Der komplette Testlauf kostete 2.486 Dollar, mehr als die 2.304 Dollar für GPT-5.2 mit maximaler Reasoning-Leistung. Opus 4.6 verbrauchte dabei rund 58 Millionen Ausgabe-Tokens, doppelt so viele wie Opus 4.5, aber deutlich weniger als die 130 Millionen von GPT-5.2. Der höhere Gesamtpreis ergibt sich aus Anthropics Token-Preisen von 5 bzw. 25 Dollar pro Million Input/Output-Tokens. Opus 4.6 ist in Claude.ai-Apps und über Anthropics API, Google Vertex, AWS Bedrock und Microsoft Azure verfügbar.

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