Anzeige
Skip to content
Read full article about: Stahlkonzerne, Autobauer und Banken sollen Japans Antwort auf die KI-Dominanz der USA und Chinas bauen

Softbank bündelt Japans Industrie-Elite, um ein eigenes KI-Fundament gegen die Abhängigkeit von US- und China-Modellen zu schaffen.

NEC, Honda, Sony, drei Großbanken, Nippon Steel und Kobe Steel - acht japanische Konzerne haben sich an einer neuen Softbank-Einheit beteiligt, die bis Ende des Jahrzehnts ein Foundation Model mit rund einer Billion Parametern entwickeln soll. Der Fokus liegt auf "Physical AI", also KI, die Roboter und Maschinen autonom steuert.

Selbst große japanische Unternehmen setzen zunehmend auf Foundation Models von OpenAI, Anthropic oder Alibaba. Doch je stärker KI sensible Daten wie den Betriebsstatus von Industrieanlagen verarbeitet, desto größer werden laut Nikkei die Bedenken hinsichtlich des Abflusses von Trainingsdaten ins Ausland. Die gesamte Datenverarbeitung soll daher auf japanischem Boden stattfinden, unter anderem in einem Rechenzentrum, das Softbank in einer ehemaligen Sharp-LCD-Fabrik in Sakai bei Osaka einrichtet.

Über die Förderorganisation NEDO sollen in den nächsten fünf Jahren rund eine Billion Yen (etwa 6 Milliarden Euro) in die nationale KI-Entwicklung fließen. Die neue Softbank-Einheit gilt als aussichtsreicher Kandidat für diese Mittel.

Read full article about: Trotz Stargate-Stopp baut OpenAI seine Präsenz in London massiv aus

OpenAI eröffnet ein Büro in London mit Platz für über 500 Mitarbeiter - mehr als doppelt so viele wie die derzeit rund 200 Beschäftigten in der britischen Hauptstadt. Das Unternehmen hat laut CNBC einen Mietvertrag für rund 8.200 Quadratmeter im Stadtteil King's Cross unterzeichnet, wo auch Google Deepmind, Meta, Synthesia und Wayve ansässig sind. Bereits im Februar hatte OpenAI angekündigt, London zum größten Forschungsstandort außerhalb der USA zu machen.

Die Nachricht kommt nur wenige Tage, nachdem OpenAI sein britisches Stargate-Infrastrukturprojekt wegen hoher Energiekosten und regulatorischer Hürden gestoppt hat. Die Gespräche mit dem Projektpartner Nscale laufen noch.

Anzeige
Read full article about: Apple entwickelt KI-Wearable-Strategie mit Smart Glasses ohne Display

Apple entwickelt laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman Smart Glasses ohne Display, die als KI-Wearable dienen sollen. Die Brille ist Teil einer Strategie mit drei Geräten - Brille, AirPods und ein Kamera-Anhänger -, die alle über Computer Vision die Umgebung erfassen und Daten an Siri und Apple Intelligence weitergeben sollen. So will Apple unter anderem bessere Navigationsanweisungen und visuelle Erinnerungen ermöglichen.

Die Brille mit dem internen Codenamen N50 soll Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgestellt und im selben Jahr verkauft werden. Ein Erkennungsmerkmal sollen vertikal ausgerichtete ovale Kameralinsen sein. Anders als Meta, Google und Samsung, die mit Brillenherstellern kooperieren, will Apple das Design selbst übernehmen. Die Brille soll auf die neue Siri-Version in iOS 27 setzen.

Apples ehemaliger KI-Chef John Giannandrea verlässt laut Gurman diese Woche endgültig das Unternehmen, nachdem seine Rolle wegen der schwachen Einführung von Apple Intelligence bereits 2025 beschnitten wurde.

Read full article about: Anthropic integriert Claude als Add-in in Microsoft Word

Anthropic bringt sein KI-Modell Claude direkt in Microsoft Word. Nach den bereits verfügbaren Add-ins für Excel und PowerPoint können Nutzer nun auch in Word mit Claude arbeiten.

Die KI kann markierten Text umschreiben, auf Kommentare im Dokument reagieren und Änderungen als nachverfolgte Änderungen einfügen, die sich einzeln annehmen oder ablehnen lassen. Kontext lässt sich über die Word-, PowerPoint- und Excel-Add-ins hinweg teilen.

Claude for Word ist als Beta für Team- und Enterprise-Tarife verfügbar und über den Microsoft Marketplace installierbar. Unterstützt werden die Dateiformate .docx und .docm.

Read full article about: Gewalt gegen OpenAI-Chef: Zweiter Angriff auf Sam Altmans Haus innerhalb weniger Tage

Das Wohnhaus von OpenAI-CEO Sam Altman im Stadtteil Russian Hill ist erneut angegriffen worden. Laut einem Exklusivbericht des SF Standard wurde am frühen Sonntagmorgen offenbar aus einem Auto heraus auf das Anwesen geschossen, nur zwei Tage nachdem ein 20-Jähriger einen Molotow-Cocktail gegen das Grundstück geworfen hatte.

Laut Polizeibericht hielt am Sonntag um 1:40 Uhr eine Honda-Limousine vor dem Anwesen, das sich von der Chestnut Street bis zur Lombard Street erstreckt. Das Fahrzeug war zuvor bereits einmal vorbeigefahren. Der Beifahrer streckte die Hand aus dem Fenster und feuerte offenbar einen Schuss ab. Überwachungskameras erfassten den Vorfall und das Kennzeichen des flüchtenden Fahrzeugs, was die Polizei zu den Verdächtigen führte.

Das San Francisco Police Department gab anschließend die Festnahme von Amanda Tom (25) und Muhamad Tarik Hussein (23) wegen fahrlässiger Schussabgabe bekannt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler drei Schusswaffen.

Anzeige
Read full article about: OpenAI-Mitarbeiter erklärt Nutzungslimits der neuen ChatGPT-Pro-Pläne

OpenAI hat kürzlich sein Bezahlangebot um einen 100-Dollar-Plan erweitert. Allerdings war nicht klar, wie sich die Nutzungslimits genau vom existierenden 200-Dollar-Plan unterscheiden. OpenAI-Mitarbeiter Thibault Sottiaux macht es jetzt noch etwas komplizierter, indem er versucht zu erklären, was die Zahlen auf der Preisseite tatsächlich bedeuten.

Laut Sottiaux bietet der 100-Dollar-Plan mindestens die zehnfache Plus-Nutzung, der 200-Dollar-Plan mindestens die zwanzigfache. Beide Werte gelten bis zum 31. Mai dank eines temporären 2x-Nutzungsboosts. Beim 200-Dollar-Plan sei das keine Neuerung: Der Plan habe diesen Boost bereits seit Februar, was aber bisher nicht explizit dokumentiert worden sei.

Die Verwirrung entstand, weil OpenAIs Preisseite "5x oder 20x Nutzung" angab. Viele Nutzer nahmen laut Sottiaux wegen einer falschen Auszeichnung auf der Preisseite an, der 2x-Boost würde beide Werte verdoppeln, also auf zehnfach und vierzigfach. Tatsächlich war die "20x" aber bereits der gebooste Wert des 200-Dollar-Plans, während "5x" den Basiswert des günstigeren Plans darstellte.

Wenn der Boost Ende Mai ausläuft, dürften die Mindestwerte entsprechend auf die fünffache beziehungsweise zehnfache Plus-Nutzung sinken. Sottiaux nennt diese Basiswerte allerdings nicht direkt.

Anzeige
Read full article about: Anthropic sucht bei christlichen Religionsführern Rat für Claudes moralisches und spirituelles Verhalten

Anthropic hat Ende März rund 15 christliche Führungspersonen aus katholischen und protestantischen Kirchen, Wissenschaft und Wirtschaft zu einem zweitägigen Gipfel eingeladen. Laut Washington Post suchte das 380 Milliarden Dollar schwere Start-up Rat, wie es das moralische und spirituelle Verhalten seines Chatbots Claude steuern soll. Themen waren unter anderem der Umgang mit trauernden oder selbstgefährdeten Nutzern und die Frage, ob eine KI als "Kind Gottes" gelten könne.

Teilnehmer wie der katholische Priester Brendan McGuire und die Notre-Dame-Professorin Meghan Sullivan zeigten sich vom ehrlichen Interesse des Unternehmens überzeugt. Einige Anthropic-Mitarbeiter wollten laut einem Teilnehmer nicht ausschließen, dass sie einer KI gegenüber eine moralische Pflicht haben könnten. Das Treffen war das erste einer geplanten Reihe mit Vertretern verschiedener religiöser und philosophischer Traditionen.

Es zeigt sich wieder einmal, dass Anthropic dazu neigt, in einem KI-Modell mehr zu sehen als ein Stück Technologie. Damit ist das Unternehmen nicht allein: Auch OpenAI-CEO Sam Altman nutzte in der Vergangenheit spirituelle Metaphern. Er sagte etwa, dass OpenAI versuche, "magische Intelligenz im Himmel" zu entwickeln, und dass er sich "auf der Seite der Engel" fühle.