Anthropic schaltet Excel-Integration von Claude für alle Pro-Abonnenten frei
Update –
- Claude in Excel jetzt für alle Pro-Abonnenten verfügbar
Update vom 24. Januar 2026:
Die Excel-Integration von Anthropics KI-Assistent Claude war bislang nur ausgewählten Nutzern vorbehalten. Jetzt hat das Unternehmen die Funktion für alle Pro-Abonnenten freigeschaltet.
Neben der breiteren Verfügbarkeit gibt es auch funktionale Verbesserungen: Claude akzeptiert nun mehrere Dateien per Drag-and-Drop, vermeidet das Überschreiben bestehender Zellen und unterstützt dank automatischer Komprimierung auch längere Arbeitssitzungen.
Allerdings ist bei der automatischen Komprimierung Vorsicht geboten: Nutzer von Claude Code wissen, dass dieser Ansatz das Fehlerrisiko erhöhen kann. Anthropic selbst empfiehlt, auf sorgfältiges Context Engineering zu achten, also die bewusste Steuerung, welche Informationen dem KI-Modell zur Verfügung gestellt werden.
Die Integration ermöglicht es, Claude direkt in Microsoft Excel für Analyse- und Aufbereitungsaufgaben zu nutzen. Das Add-in ist über den Microsoft Marketplace erhältlich.
Artikel vom 27. Oktober 2025:
Anthropic bringt neue Finanzfunktionen in Claude
Anthropic erweitert Claude für die Finanzbranche um neue Funktionen: Eine Excel-Erweiterung, zusätzliche Datenanbindungen und vordefinierte KI-Fertigkeiten sollen Analysten bei Aufgaben wie Cashflow-Modellen und Bewertungsvergleichen unterstützen. Claude for Excel, basierend auf Sonnet 4.5, ist als Beta-Version für bestimmte Geschäftskunden verfügbar und kann Tabellen analysieren, bearbeiten und kommentieren.
Neue Datenverbindungen bieten Zugriff auf Echtzeitinformationen von Anbietern wie Moody’s, LSEG und Aiera. Sechs neue Agenten-Funktionen ermöglichen unter anderem Due-Diligence-Auswertungen und Unternehmensanalysen.
Damit geht Anthropic in Konkurrenz zu ähnlichen Funktionen von Microsoft mit Copilot oder ChatGPT. Bei all diesen Systemen sind keine eindeutigen Fehlerraten im Kontext alltäglicher Büroarbeit bekannt. Zwar haben Reasoning-Modelle zuletzt Fortschritte bei mathematischen Aufgaben gemacht, sie sind aber nach wie vor wahrscheinlichkeitsbasierte Systeme und können (und werden) Fehler machen.
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