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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
Read full article about: Anthropic erweitert Claude Code um automatisierte Desktop-Funktionen für Entwickler

Anthropic erweitert Claude Code auf dem Desktop um Funktionen, die den Entwicklungsprozess stärker automatisieren. Die KI kann nun Entwicklungsserver starten und laufende Web-Apps direkt in der Oberfläche anzeigen, Fehler erkennen und selbstständig beheben.

Neu ist auch eine Code-Review-Funktion, die Änderungen prüft und Kommentare direkt in der Diff-Ansicht hinterlässt. Für GitHub-Projekte überwacht Claude Code Pull Requests im Hintergrund, behebt CI-Fehler automatisch und kann PRs nach bestandenen Tests eigenständig zusammenführen. So können Entwickler an neuen Aufgaben arbeiten, während Claude Code offene PRs im Hintergrund fertigstellt. Sitzungen lassen sich zwischen CLI, Desktop, Web und Mobilgerät fortsetzen. Die Updates sind ab sofort verfügbar.

OpenAI meldete Amokläuferin in Kanada trotz Warnsignalen in ChatGPT nicht der Polizei

Jesse Van Rootselaar hinterließ vor ihrem Amoklauf in Tumbler Ridge zahlreiche digitale Warnsignale, auch bei ChatGPT. Rund ein Dutzend OpenAI-Angestellte diskutierten intern darüber, die kanadische Polizei zu informieren. Die Führungsebene entschied sich dagegen. Der Fall offenbart ein Dilemma, das die gesamte Online- und speziell die KI-Chatbot-Branche betrifft.

Read full article about: OpenAIs erster smarter Lautsprecher soll 200 bis 300 Dollar kosten

OpenAIs erster smarter Lautsprecher soll 200 bis 300 Dollar kosten. Laut The Information bietet das Gerät eine Kamera und Gesichtserkennung für Einkäufe. Es erfasst die Umgebung per Video für proaktive Vorschläge, etwa vor wichtigen Meetings rechtzeitig schlafen zu gehen. Laut einer Gerichtsakte von Vizepräsident Peter Welinder startet die Auslieferung frühestens im Februar 2027.

Das über 200-köpfige Hardware-Team entwickelt zudem eine smarte Brille (Massenproduktion frühestens ab 2028), Prototypen einer smarten Lampe mit ungewissem Marktstart und das Audio-Wearable "Sweetpea" als AirPods-Konkurrent. Außerdem soll der Stift "Gumdrop" in Arbeit sein. Produktionspartner soll Foxconn sein.

CEO Sam Altman stellte zumindest die Vorstellung eines Geräts für 2026 in Aussicht. Auch Konkurrenten wie Meta und Apple arbeiten an eigener KI-Hardware.

Größte Seed-Finanzierung eines europäischen Start-ups: Langjähriger Deepmind-Forscher David Silver gründet KI-Start-up

Der langjährige Deepmind-Forscher David Silver sammelt eine Milliarde Dollar für sein Londoner KI-Start-up Ineffable Intelligence ein. Er setzt auf Reinforcement Learning in Simulationen und will eine „endlos lernende Superintelligenz“ bauen. Die Seed-Runde wäre die größte in der Geschichte europäischer Start-ups.

Read full article about: Fei-Fei Lis Startup World Labs sammelt eine Milliarde Dollar für räumliche Intelligenz ein

World Labs, das KI-Startup der KI-Pionierin Fei-Fei Li, hat eine Milliarde Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde eingesammelt. Zu den Geldgebern gehören Autodesk (200 Millionen Dollar), Andreessen Horowitz, Nvidia und AMD, wie World Labs in einem Blogpost mitteilte. Das Unternehmen arbeitet an sogenannten Weltmodellen, KI-Systemen, die die dreidimensionale Welt verstehen und darin Entscheidungen treffen können sollen.

Wir wollen unsere Mission beschleunigen, räumliche Intelligenz voranzutreiben, indem wir Weltmodelle entwickeln, die Geschichtenerzählen, Kreativität, Robotik, wissenschaftliche Forschung und weitere Bereiche grundlegend verändern.

Ende letzten Jahres brachte World Labs sein erstes Produkt "Marble" heraus, das aus Bildern oder Text 3D-Welten erzeugen kann. Mit dem neuen Kapital will das Startup Anwendungen in Robotik und Wissenschaft vorantreiben. Eine Bewertung wurde nicht genannt, Bloomberg berichtete jedoch zuvor von Gesprächen bei rund 5 Milliarden Dollar. Li ist bekannt für ihre Arbeit am ImageNet-Projekt, das die moderne Bilderkennung maßgeblich vorangebracht hat.

Read full article about: Manus Agents: Neue Funktion ermöglicht komplexe KI-Aufgaben per Chat-App

Das KI-Startup Manus hat eine neue Funktion namens "Manus Agents" vorgestellt, mit der Nutzer den KI-Agenten direkt in Messenger-Apps verwenden können. Telegram ist die erste unterstützte Plattform, weitere sollen folgen. Der Agent lässt sich per QR-Code verbinden und steht allen Nutzern unabhängig vom Abo-Modell zur Verfügung.

Manus Agents bietet die gleichen Funktionen wie die Web-Version: mehrstufige Aufgaben, Recherche, Datenverarbeitung und Dokumentenerstellung – alles direkt im Chat. Nutzer können Sprachnachrichten, Bilder und Dateien senden. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: Manus 1.6 Max für komplexe Aufgaben und Manus 1.6 Lite für schnelle Anfragen. Der Agent hat laut Manus keinen Zugriff auf andere Telegram-Chats. Weitere Details auf der Manus-Website.

Interessant ist, dass Manus Agents zuerst bei Telegram startet, obwohl Meta das Start-up Ende 2025 übernommen hat. Womöglich steht der Deal, der von chinesischen Behörden geprüft wird, doch noch auf der Kippe. Oder Meta will Manus die Funktion in einem Umfeld testen lassen, das bei Problemen erst einmal nicht mit Meta assoziiert wird. Agenten-Technologie ist gerade bei der Cybersecurity noch anfällig, wie zuletzt die gehypte KI-Agenten-Software OpenClawd zeigte.