Google schließt Milliarden-Deal mit Meta über KI-Chips und greift Nvidia an
Meta hat einen mehrjährigen Vertrag über mehrere Milliarden Dollar mit Google abgeschlossen, um dessen KI-Chips – Tensor Processing Units (TPUs) – für die Entwicklung neuer KI-Modelle zu mieten. Das berichtet The Information. Meta prüfe zudem, ab nächstem Jahr TPUs direkt für eigene Rechenzentren zu kaufen.
Der Deal fordert Nvidia heraus, das den KI-Chip-Markt dominiert und Meta bisher mit GPUs für das KI-Training beliefert. Erst wenige Tage zuvor hatte Meta angekündigt, Millionen GPUs von Nvidia und von AMD zu kaufen. Google-Cloud-Führungskräfte hätten intern angedeutet, mit TPUs bis zu zehn Prozent von Nvidias Jahresumsatz – rund 200 Milliarden Dollar – erobern zu wollen. Zusätzlich hat Google ein Joint Venture mit einer Investmentfirma gegründet, um TPUs an weitere Kunden zu vermieten.
Der Balanceakt: Google ist selbst einer der größten Nvidia-Kunden, da Cloud-Kunden weiterhin GPU-Server verlangen. Google muss also Nvidias neueste Chips einkaufen, um im Cloud-Markt wettbewerbsfähig zu bleiben – während es Nvidia mit eigenen Chips Marktanteile abnehmen will. OpenAI konnte angeblich allein wegen der Existenz von TPUs die Preise von Nvidia drücken.
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