Einige Robotik-Experten bezweifeln den Sinn humanoider Designs: "Es gibt eine großartige Erfindung namens Räder."
"Humanoide Designs machen nur Sinn, wenn es so wichtig ist, den Kompromiss und das Opfer anderer Eigenschaften zu rechtfertigen", sagt Leo Ma, CEO von RoboForce, über zweibeinige Roboter in einem Gespräch mit der Washington Post. Sein Titan-Roboter nutzt vier Räder statt Beine und kann dadurch mehr Gewicht heben als humanoide Modelle. Auch Scott LaValley von Cartwheel Robotics warnt: "Die Geschicklichkeit dieser Roboter ist nicht fantastisch. Es gibt Hardware-Limitierungen, Software-Limitierungen."
Das Hauptproblem: Humanoide müssen ständig Energie aufwenden, um das Gleichgewicht zu halten - fällt der Strom aus, stürzen sie unkontrolliert zu Boden. "Außer diesem Fall gibt es eine großartige Erfindung namens Räder", so Ma.
Alibaba hat mit Qwen3-Max-Preview ein neues Sprachmodell mit erstmals mehr als einer Billion Parametern vorgestellt. Es ist über Qwen-Chat und die Alibaba-Cloud-API nutzbar. Laut Alibaba übertrifft das Modell den bisherigen Spitzenreiter Qwen3-235B-A22B-2507 in internen Tests und bei ersten Nutzern. Die Verbesserungen zeigen sich demnach bei Wissen, Konversationen, Aufgabenbearbeitung und Befolgung von Anweisungen. Auch Modellwissen-bedingte Halluzinationen seien reduziert. Eine finale Version ist laut Alibaba in Planung.
Bild: Qwen
Der maximale Input beträgt 258.048 Tokens, der maximale Output liegt bei 32.768 Tokens. Die Preise sind gestaffelt: bis zu $2,151 pro Million Eingangstokens und bis zu $8,602 pro Million Ausgangstokens. Das Modell unterstützt keine Bildverarbeitung.
OpenAI beginnt nächstes Jahr mit der Massenproduktion eigener KI-Chips in Zusammenarbeit mit dem US-Halbleiterunternehmen Broadcom, berichtet die Financial Times. Der ChatGPT-Hersteller will damit seine Abhängigkeit von Nvidia verringern und den großen Bedarf an Rechenleistung decken. Broadcom-Chef Hock Tan erwähnte am Donnerstag einen neuen Kunden, der Bestellungen im Wert von zehn Milliarden Dollar zugesagt hat. Mehrere Personen bestätigten, dass OpenAI dieser neue Kunde ist. OpenAI plant, die Chips nur intern zu nutzen und nicht an externe Kunden zu verkaufen. Das Unternehmen folgt damit der Strategie von Google, Amazon und Meta, die bereits eigene spezialisierte Chips für KI-Anwendungen entwickelt haben. OpenAI-Chef Sam Altman hatte zuletzt betont, dass das Unternehmen mehr Rechenleistung für sein neues GPT-5-Modell benötigt und plant, seine Rechenkapazität in den nächsten fünf Monaten zu verdoppeln.
Anthropic hat in einer Series-F-Finanzierungsrunde 13 Milliarden US-Dollar eingesammelt und wird nun mit 183 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Runde wurde von ICONIQ angeführt, mit Unterstützung unter anderem von Fidelity, Lightspeed, BlackRock, TPG und dem Staatsfonds Katar. CFO Krishna Rao nennt das wachsende Vertrauen der Investoren einen Beleg für die starke Geschäftsentwicklung. Seit dem Start von Claude im März 2023 stieg der Umsatz auf über fünf Milliarden Dollar im Jahr 2025. Die Zahl der Großkunden wuchs innerhalb eines Jahres um das Siebenfache. Besonders erfolgreich ist Claude Code, das seit Mai 2025 über 500 Millionen Dollar Jahresumsatz generiert. Das neue Kapital soll das internationale Wachstum, die Sicherheitsforschung und den Ausbau der KI-Plattform vorantreiben.
WordPress hat auf der WordCamp US 2025 in Portland das KI-Tool Telex vorgestellt. Das experimentelle Werkzeug soll mithilfe von Texteingaben automatisch sogenannte Gutenberg-Blöcke für WordPress-Websites erzeugen. CEO Matt Mullenweg demonstrierte, wie ein Nutzer damit eine einfache Marketing-Animation erstellte. Telex ist unter telex.automattic.ai verfügbar und liefert die Ergebnisse als .zip-Datei zur Installation. Erste Tests zeigen, dass das Tool noch Fehler aufweist. Mullenweg betonte, Telex sei ein Prototyp und Teil der langfristigen KI-Strategie von WordPress. Außerdem stellte er ein einfaches Hilfstool vor, das direkt im Browser Fragen zu WordPress beantwortet, und erwähnte den KI-Browser Comet von Perplexity, über den sich WordPress perspektivisch steuern lassen könnte.