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Read full article about: Thinking Machines: Meta wirbt KI-Start-up-Mitgründer ab

Mark Zuckerberg ist weiter auf KI-Shopping-Tour. Andrew Tulloch, Mitgründer von Mira Muratis KI-Startup Thinking Machines Lab, wechselt zu Meta, wie das Wall Street Journal berichtet. Tulloch informierte am Freitag intern über seinen Abschied. Ein Sprecher von Thinking Machines bestätigte den Schritt mit Verweis auf persönliche Gründe.

Zuckerberg hatte zuvor versucht, Thinking Machines zu übernehmen – nach der Absage kontaktierte er laut WSJ gezielt Mitarbeitende wie Tulloch. Dem Bericht zufolge wurde Tulloch damals ein Paket im Wert von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar über sechs Jahre angeboten. Meta kommentierte den aktuellen Bericht nicht, hatte die Summe aber zuvor als "falsch und lächerlich" bezeichnet.

Mira Murati ist die Ex-CTO von OpenAI; ihr im Herbst 2024 gegründetes Startup hat gerade das erste Produkt gelauncht, eine Finetuning-Plattform für offene KI-Modelle.

Read full article about: OpenAI droht Milliardenstrafe wegen raubkopierter Trainingsdatensätze

OpenAI könnte eine Milliardenstrafe bevorstehen. Autor:innen und Verlage, die OpenAI wegen Urheberrechtsverletzung verklagt haben, erhielten interne Nachrichten und E-Mails zur Löschung eines Datensatzes mit raubkopierten Büchern. Nun fordern sie auch Einsicht in die Kommunikation zwischen OpenAI und dessen Anwält:innen. Diese könnte Hinweise auf vorsätzliches Handeln liefern – mit bis zu 150.000 US-Dollar Strafe pro Werk. Das Gericht in New York prüft, ob OpenAI durch eigene Aussagen das Anwaltsgeheimnis selbst aufgehoben hat. Zudem steht der Vorwurf im Raum, dass Beweise absichtlich gelöscht wurden.

Ein ähnlicher Fall gegen Anthropic endete im August mit einem Vergleich über 1,5 Milliarden US-Dollar – wegen des Einsatzes raubkopierter Bücher als Trainingsmaterial.

Read full article about: Google stellt KI-Unternehmensplattform "Gemini Enterprise" vor

Google hat Gemini Enterprise vorgestellt, eine Art Antwort auf Microsoft Copilot, ChatGPT Enterprise und ähnliche Produktivitäts-Chat-Plattformen. Die Plattform bietet Unternehmen eine zentrale Oberfläche, um KI-Agenten zu erstellen, zu steuern und in bestehende Arbeitsabläufe zu integrieren – angeblich ohne Programmierkenntnisse. Mitarbeitende können mit Gemini chatten, um Informationen zu suchen, Daten zu analysieren oder Aufgaben zu automatisieren. Google liefert dafür eigene Agenten wie Deep Research oder Code Assist, erlaubt aber auch den Einsatz eigener oder externer Agenten.

Gemini Enterprise kann auf Daten aus Google Workspace, Microsoft 365, Salesforce, SAP oder BigQuery zugreifen. Angeboten werden zwei Varianten: „Gemini Business“ ab 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat für kleine Teams, sowie „Gemini Enterprise Standard/Plus“ ab 30 Dollar mit erweiterten Funktionen für große Unternehmen.

Read full article about: Google bringt KI-Suchmodus nach Europa

Google erweitert den KI-Modus in der Suche auf über 35 neue Sprachen und mehr als 40 weitere Länder und Regionen, darunter viele in Europa inklusive Deutschland. Der weltweite Rollout soll innerhalb der nächsten Woche abgeschlossen sein. Damit ist die Funktion nun in über 200 Ländern verfügbar. Nutzer stellen im KI-Modus deutlich längere und komplexere Fragen als bei klassischen Suchanfragen, die Erfahrung ähnelt eher ChatGPT als der klassischen Google Suche.

Neben den bekannten Risiken wie möglichen Halluzinationen bietet der neue Modus den Nutzern vor allem ein deutlich verbessertes Sucherlebnis mit präziseren Antworten und weniger SEO-Müll. Für das Internet als Ökosystem ist das jedoch ein problematischer Trend: Google entwickelt sich zunehmend zum Omni-Publisher, der Nutzer in seinem eigenen Angebot hält. Links werden immer seltener angeklickt, und Publisher geraten unter Druck, weil ihre Reichweiten und Werbeeinnahmen weiter sinken.

Read full article about: Elevenlabs veröffentlicht Open-Source-Bibliothek für Sprach- und Audiooberflächen

Elevenlabs hat „ElevenLabs UI“ veröffentlicht – eine Open-Source-Bibliothek mit 22 Komponenten für Sprach- und Audioanwendungen. Laut dem Unternehmen lassen sich damit schnell Benutzeroberflächen für Chatbots, Transkription, Musik oder Sprachagenten aufbauen. Die Module sind vollständig anpassbar und unter MIT-Lizenz verfügbar. Grundlage ist das Framework shadcn/ui.

Beispiele sind „transcriber-01“, ein in Web-Apps einsetzbares Diktatmodul, und „voice-chat-03“, eine Chatoberfläche mit integriertem Zustandsmanagement. Weitere Bausteine wie Audio-Player, Konversationsleisten und interaktive Visualisierungen stehen auf ui.elevenlabs.io bereit.

Entwickler können den Quellcode frei nutzen, anpassen und in eigene Projekte einbinden.