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Read full article about: Deepmind- und Anthropic-CEOs erwarten 2026 KI-Auswirkungen auf Einstiegsjobs und Praktika

Demis Hassabis (Google DeepMind) und Dario Amodei (Anthropic) sehen erste Anzeichen für Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Beim Weltwirtschaftsforum sagte Hassabis, dass in diesem Jahr Einstiegsjobs und Praktika betroffen sein könnten; das bemerke er bei Deepmind. Kurzfristig könnten zwar neue, möglicherweise sinnvollere Jobs entstehen, aber nach Erreichen von AGI (künstlicher allgemeiner Intelligenz) betrete man Neuland. Er kritisierte, dass Regierungen und Ökonomen das Ausmaß der Veränderungen nicht ausreichend erfassen.

Amodei hält an seiner Prognose fest, dass die Hälfte der Bürojobs für Berufseinsteiger in ein bis fünf Jahren wegfallen könnte. Er beobachte dies bereits bei Anthropic, wo künftig weniger Mitarbeiter auf Junior- und mittlerer Ebene gebraucht würden. KI könnte in ein bis zwei Jahren in allem besser sein als Menschen, aber der Arbeitsmarkt reagiere verzögert. Seine Sorge: Die exponentielle Entwicklung werde unsere Anpassungsfähigkeit überfordern.

Read full article about: Elon Musk wollte laut OpenAI Kontrolle über menschenähnliche KI an seine Kinder vererben

Elon Musks Machtfantasien waren schon vor rund zehn Jahren extrem. Laut OpenAI wollte Musk in der Gründungsphase der Firma 80 Milliarden Dollar anhäufen, um eine selbstversorgende Stadt auf dem Mars zu bauen. Das nutzte er als Begründung, warum er die Mehrheitsbeteiligung an OpenAI benötige.

Bei Gesprächen über die Nachfolge habe Musk die Beteiligten zudem mit der Aussage überrascht, dass seine Kinder die Kontrolle über AGI übernehmen sollten. AGI bezeichnet KI-Systeme, die menschliche Intelligenz in allen Bereichen erreichen oder übertreffen können.

Musk hat Stand Januar 2026 mindestens 14 Kinder und vertritt öffentlich die Ansicht, dass sinkende Geburtenraten eine Gefahr für die Zivilisation darstellen. Musk glaubt, dass vor allem gebildete oder "kluge" Menschen mehr Kinder bekommen sollten, eine Haltung, die als eugenisch oder wissenschaftlicher Rassismus eingestuft werden kann. Dass er seinen Kindern die Kontrolle über menschenähnliche KI vererben wollte, passt in dieses Weltbild.

OpenAI gegen Elon Musk: Tausende Seiten Beweismaterial offengelegt

Tausende Seiten Beweismaterial im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI sind nun öffentlich – und werfen unbequeme Fragen auf: War die Non-Profit-Strategie nur Marketing? Und wollte Musk wirklich die Mission schützen, oder vor allem die Kontrolle übernehmen?

Read full article about: Matthew McConaughey sichert sich Markenrechte zum Schutz vor KI-Fälschungen

Der Schauspieler Matthew McConaughey hat acht Markenzeichen-Anträge beim US-Patent- und Markenamt genehmigt bekommen, um sich gegen unerlaubte KI-Fälschungen zu schützen. Die Markenzeichen umfassen unter anderem einen sieben Sekunden langen Clip, in dem er auf einer Veranda steht, sowie Audio von seinem berühmten Satz "Alright, alright, alright" aus dem Film "Dazed and Confused" von 1993, berichtet das Wall Street Journal.

McConaughey will sicherstellen, dass seine Stimme und sein Aussehen nur mit seiner Erlaubnis verwendet werden. "Wir wollen eine klare Grenze um das Eigentum ziehen, mit Zustimmung und Zuordnung als Norm in einer KI-Welt", schreibt er in einer E-Mail an das WSJ.

Seine Anwälte Jonathan Pollack und Kevin Yorn sehen die Markenzeichen als mögliches Werkzeug gegen KI-Missbrauch vor Bundesgerichten. Ob diese Strategie vor Gericht Bestand haben wird, bleibt allerdings abzuwarten. McConaughey hofft auf eine bundesweite Gesetzgebung zu diesem Thema; er ist als Elevenlabs-Investor und -Stimme KI keineswegs abgeneigt.

Read full article about: Bandcamp verbannt vollständig oder größtenteils KI-generierte Musik von der Plattform

Die Musikplattform Bandcamp untersagt ab sofort Musik, die vollständig oder zu wesentlichen Teilen durch generative Künstliche Intelligenz erstellt wurde. Mit dieser neuen Richtlinie will das Unternehmen nach eigener Aussage die menschliche Kreativität und die direkte Verbindung zwischen Künstlern und Fans schützen. Auch der Einsatz von KI-Tools zur Imitation bestimmter Künstler oder Stile ist laut den neuen Regeln strikt verboten.

Anders als bei vielen Streaming-Diensten steht bei Bandcamp der direkte Kauf von Musik und Merchandise im Vordergrund, wodurch Fans die Urheber direkt finanziell unterstützen können.

Nutzer sind aufgefordert, Inhalte zu melden, die stark nach KI klingen. Bandcamp behält sich das Recht vor, Musik bereits bei bloßem Verdacht auf einen KI-Ursprung von der Plattform zu entfernen.