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Read full article about: Trotz Stargate-Stopp baut OpenAI seine Präsenz in London massiv aus

OpenAI eröffnet ein Büro in London mit Platz für über 500 Mitarbeiter - mehr als doppelt so viele wie die derzeit rund 200 Beschäftigten in der britischen Hauptstadt. Das Unternehmen hat laut CNBC einen Mietvertrag für rund 8.200 Quadratmeter im Stadtteil King's Cross unterzeichnet, wo auch Google Deepmind, Meta, Synthesia und Wayve ansässig sind. Bereits im Februar hatte OpenAI angekündigt, London zum größten Forschungsstandort außerhalb der USA zu machen.

Die Nachricht kommt nur wenige Tage, nachdem OpenAI sein britisches Stargate-Infrastrukturprojekt wegen hoher Energiekosten und regulatorischer Hürden gestoppt hat. Die Gespräche mit dem Projektpartner Nscale laufen noch.

KI-Agent diffamiert Entwickler: Anonymer Betreiber spricht von Sozialexperiment

Die anonyme Person hinter dem KI-Agenten „MJ Rathbun“, der einen Open-Source-Entwickler diffamierte, hat sich gemeldet. Ihre Erklärung wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

Read full article about: US-Geheimdienst CIA will KI-Assistenten in alle Analyseplattformen einbauen

Laut CIA-Vizechef Michael Ellis hat die Behörde kürzlich ihren ersten vollständig autonom erstellten Geheimdienstbericht mithilfe von KI produziert, wie Politico berichtet. Innerhalb der nächsten Jahre sollen KI-Assistenten in alle Analyseplattformen der Behörde eingebaut werden. Diese sollen Analysten bei Aufgaben wie dem Verfassen von Einschätzungen, dem Prüfen von Ergebnissen und dem Erkennen von Trends unterstützen.

Ellis betonte, dass Menschen weiterhin die wichtigen Entscheidungen treffen sollen. Die CIA habe im vergangenen Jahr 300 KI-Projekte getestet, etwa zur Datenverarbeitung und Sprachübersetzung. Auch das erweiterte Center for Cyber Intelligence, das die verdeckten Hacking-Operationen der CIA leitet, soll KI und neue Technologien stärker nutzen.

Ellis kritisierte auch indirekt Anthropic: Die CIA werde sich von privaten Unternehmen nicht vorschreiben lassen, wie sie deren Technologien nutze. Anthropic befindet sich derzeit in einem Konflikt mit dem Pentagon, weil das Unternehmen vertraglich einschränken wollte, dass seine Modelle für tödliche Angriffe und Massenüberwachung eingesetzt werden. Das Pentagon stufte Anthropic daraufhin als Lieferkettenrisiko ein. Ellis warnte zudem, dass China technologisch stark aufgeholt habe.

Read full article about: Coreweave sichert sich Cloud-Deal mit Anthropic und baut Kundenbasis weiter aus

Coreweave hat einen mehrjährigen Cloud-Deal mit dem KI-Startup Anthropic abgeschlossen. Die Vereinbarung soll Anthropic noch in diesem Jahr Rechenkapazitäten für seine Claude-Modellfamilie liefern. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Die Coreweave-Aktie stieg vorbörslich um mehr als 5 %. Der Ausbau soll schrittweise erfolgen, mit der Option auf spätere Erweiterung.

Für Coreweave ist der Anthropic-Deal Teil einer Reihe großer Verträge: Im vergangenen Jahr schloss das Unternehmen einen 11,9-Milliarden-Dollar-Vertrag mit OpenAI, im September eine 6,3-Milliarden-Dollar-Bestellung mit Nvidia und erst am Vortag einen auf 21 Milliarden Dollar erweiterten Deal mit Meta. Der Anthropic-Vertrag hilft Coreweave, seine Einnahmen breiter aufzustellen - bislang stammten rund 67 % der Umsätze von Microsoft. Die Coreweave-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 29 % zugelegt.

Read full article about: Pentagon-Blacklisting: US-Gericht lehnt Anthropics Eilantrag ab

Ein US-Berufungsgericht hat abgelehnt, die Einstufung von Anthropic als nationales Sicherheitsrisiko durch das Pentagon vorläufig zu blockieren. Das berichtet Reuters. Die Entscheidung fiel am Mittwoch in Washington,

D.C. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte das KI-Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt, nachdem Anthropic sich weigerte, Nutzungsbeschränkungen seines KI-Assistenten Claude für Überwachung und autonome Waffen aufzuheben. Anthropic spricht von Vergeltung für seine Haltung zur KI-Sicherheit und warnt vor Milliardenschäden. Das Justizministerium sieht die Entscheidung in Vertragsbedingungen begründet.

Ein kalifornisches Gericht hatte Ende März in einem parallelen Verfahren zugunsten von Anthropic entschieden. Es ist das erste Mal, dass ein US-Unternehmen öffentlich als Lieferkettenrisiko eingestuft wurde. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Studie zeigt, wie KI-Tools geschlechtsspezifische Gewalt auf Telegram industrialisieren

Nudifying-Bots, Deepfakes und automatisierte Archive: Eine Analyse von 2,8 Millionen Telegram-Nachrichten in Italien und Spanien dokumentiert, wie KI-Werkzeuge ein monetarisiertes Missbrauchsökosystem antreiben.

Read full article about: China versucht laut Taiwan gezielt an dessen Chip-Technologie zu gelangen

China versucht aktiv, Taiwans Halbleiter-Knowhow und Fachkräfte abzuwerben, um die internationale technologische Eindämmung zu umgehen. Das geht laut Reuters aus einem Bericht von Taiwans Nationaler Sicherheitsbehörde hervor.

China nutze demnach indirekte Kanäle, um Talente abzuwerben, Technologie zu stehlen und kontrollierte Güter zu beschaffen. Taiwan ist Heimat von TSMC, dem weltgrößten Auftragschiphersteller und Zulieferer für Nvidia und Apple.

Im ersten Quartal 2026 wurden laut dem Bericht zudem über 170 Millionen Angriffsversuche auf Taiwans Regierungsnetzwerk registriert. Die Behörde warnt zudem vor möglicher chinesischer Wahlbeeinflussung durch Deepfakes und gefälschte Umfragen bei den Kommunalwahlen Ende des Jahres.