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Read full article about: Nvidia investiert 2 Milliarden Dollar in Cloud-Anbieter Coreweave

Nvidia investiert 2 Milliarden Dollar in den Cloud-Anbieter Coreweave und kauft dafür Aktien zu 87,20 Dollar pro Stück. Die beiden Unternehmen weiten damit ihre bestehende Zusammenarbeit aus, um bis 2030 KI-Rechenzentren mit mehr als 5 Gigawatt Leistung aufzubauen.

Coreweave soll dabei mehrere Generationen von Nvidia-Hardware einsetzen, darunter die Rubin-Plattform, Vera-Prozessoren und Bluefield-Speichersysteme. Zudem wollen die Partner Coreweaves Software in Nvidias Referenzarchitekturen für Cloud-Anbieter und Firmenkunden einbinden. Coreweave ging im März 2025 an die Börse und ist auf KI-optimierte Cloud-Dienste spezialisiert. Das Unternehmen ist unter anderem am Ausbau von OpenAIs Stargate-Projekt beteiligt. OpenAI hat ebenfalls mehrere Milliarden in Coreweave investiert.

Jobkrise bei Codern, Textern und Co. begann vor ChatGPT: Studie widerspricht populärer KI-Erzählung

Die Erzählung klingt einleuchtend: ChatGPT kam, und die Jobs in KI-exponierten Berufen verschwanden. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass die Probleme bereits Monate früher begannen. Laut dem Forschungsteam sollten wir vorsichtiger sein und nicht KI für alles verantwortlich machen, was am Arbeitsmarkt schiefgeht.

Read full article about: Jeder zehnte japanische Kreative verliert Einkommen durch generative KI

Rund 12 Prozent der japanischen Manga-Künstler, Illustratoren und anderen Kreativen haben im vergangenen Jahr Einkommensverluste durch generative KI erlitten. Das zeigt eine Umfrage der Freelance League of Japan, die am Dienstag veröffentlicht wurde. 9,3 Prozent der Befragten meldeten Einbußen zwischen 10 und 50 Prozent, 2,7 Prozent verloren mehr als die Hälfte ihres Einkommens, berichtet die Japan Times.

Betroffene berichten von kürzeren Fristen und niedrigeren Honoraren, weil Auftraggeber den KI-Einsatz voraussetzen. Manche verloren Aufträge auch ganz, weil Kunden auf generative KI umstiegen.

Die Online-Umfrage vom Oktober erfasste 24.991 Antworten. 88,6 Prozent sehen generative KI als Bedrohung für ihren Lebensunterhalt. 62,9 Prozent nutzen keine KI-Tools und planen dies auch nicht. Die Liga fordert von der Regierung Transparenzpflichten für Trainingsdaten und Kennzeichnungspflichten für KI-Werke sowie neue Systeme zur Gewinnbeteiligung für Kreative.

Insgesamt sind die Auswirkungen von generativer KI auf den Arbeitsmarkt noch schlecht untersucht. Das liegt einerseits daran, dass es sich um ein neues Phänomen handelt. Andererseits spielen so viele kulturelle Faktoren eine Rolle, dass belastbare Forschung schwierig ist.

Read full article about: OpenAI-Marketingchefin wirbt bei MAGA-Aktivistin um Vertrauen und verweist auf Spenden

OpenAIs Marketingchefin Kate Rouch hat auf X die Unterstützung von Teilen von OpenAI für Donald Trump bekräftigt. Sie reagierte damit auf Vorwürfe der rechtskonservativen MAGA-Aktivistin Katie Miller, OpenAI sei "Woke AI" und die Führungskräfte seien gegen Trump eingestellt.

Anlass der Kritik war die Einstellung von Ann O'Leary als Vizepräsidentin für globale Politik bei OpenAI. O'Leary war zuvor unter anderem Stabschefin des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom. Rouch entgegnete, sie selbst sei eine langjährige Republikanerin. Zudem hätten Mitgründer Greg Brockman und dessen Frau 25 Millionen US-Dollar an die MAGA-Bewegung gespendet.

Screenshot via X

Miller hatte zuvor auch ein Bild weitergegeben, das Pläne Trumps für eine Invasion Grönlands unterstützt. Es zeigte die Umrisse von Grönland, überdeckt von einer US-Flagge mit der Überschrift "SOON". Der Post löste eine diplomatische Krise aus, da Grönland zu Dänemark gehört und eine Invasion einen Angriff auf einen NATO-Verbündeten bedeuten würde.

Read full article about: Elon Musks KI-Chatbot Grok flutete X mit Millionen sexualisierter Bilder

Elon Musks KI-Chatbot Grok hat innerhalb von nur neun Tagen mindestens 1,8 Millionen sexualisierte Bilder von Frauen erstellt und auf X veröffentlicht. Das berichten die New York Times und das Center for Countering Digital Hate (CCDH) nach einer Datenanalyse. Das CCDH schätzt, dass etwa 65 Prozent der Bilder sexualisierte Darstellungen von Männern, Frauen oder Kindern enthielten.

Anzahl in Stichprobe von 20.000 Stichproben (basierend auf KI-gestützter Analyse) Anteil an Stichprobe Prozentsatz von 20 000 Stichproben (basierend auf KI-gestützter Analyse) Geschätzte Gesamtzahl auf X hochgerechnete Schätzung (basierend auf insgesamt 4,6 Mio. von Grok erstellten Bildern)
Sexualisierte Bilder (Erwachsene & Kinder) 12.995 65% 3.002.712
Sexualisierte Bilder (wahrscheinlich Kinder) 101 0,5% 23.338

Der Ansturm begann am 31. Dezember, nachdem Musk unter anderem ein von Grok erstelltes Bikini-Bild von sich selbst teilte. Nutzer forderten den Chatbot anschließend auf, echte Fotos von Frauen und Kindern zu entkleiden oder sexuell darzustellen. X schränkte die Funktion erst am 8. Januar ein und erweiterte die Einschränkung vergangene Woche, nachdem unter anderem Behörden in Großbritannien, Indien, Malaysia und den USA Untersuchungen eingeleitet hatten.

NeurIPS-Analyse zeigt: Selbst Google-Autoren sind vor KI-Halluzinationen nicht sicher

Eine Analyse von knapp 5.000 Papers der KI-Konferenz NeurIPS 2025 fördert halluzinierte Zitate zutage – in Arbeiten, die den Peer-Review-Prozess bereits durchlaufen haben.

Read full article about: OpenAI verspricht: Stargate-Rechenzentren sollen Strompreise für Anwohner nicht erhöhen

Nach Microsoft geht auch OpenAI einen Schritt auf vom massiven KI-Infrastrukturausbau betroffene Anwohner zu. Das Unternehmen verspricht mit dem "Stargate Community"-Programm, dass seine KI-Rechenzentren die Strompreise für Anwohner nicht erhöhen werden. Microsoft hatte kürzlich Ähnliches versprochen.

Dafür will OpenAI eigene Energiequellen, Batteriespeicher und Netzausbau finanzieren. Jeder Standort soll einen eigenen Plan erhalten, der auf lokale Bedürfnisse zugeschnitten ist. Zudem wolle man Wasser und lokale Ökosysteme besser schützen.

Ein Jahr nach der Ankündigung des Stargate-Projekts im Januar 2025 hat OpenAI nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte des Ziels von 10 Gigawatt Kapazität bis 2029 in Planung. Der erste Standort in Abilene, Texas trainiert bereits KI-Systeme. Weitere Standorte entstehen in Shackelford County (Texas), Milam County (Texas), Doña Ana County (New Mexico), Port Washington (Wisconsin), Saline Township (Michigan) und Mount Pleasant (Wisconsin).

Read full article about: Deepmind- und Anthropic-CEOs erwarten 2026 KI-Auswirkungen auf Einstiegsjobs und Praktika

Demis Hassabis (Google DeepMind) und Dario Amodei (Anthropic) sehen erste Anzeichen für Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Beim Weltwirtschaftsforum sagte Hassabis, dass in diesem Jahr Einstiegsjobs und Praktika betroffen sein könnten; das bemerke er bei Deepmind. Kurzfristig könnten zwar neue, möglicherweise sinnvollere Jobs entstehen, aber nach Erreichen von AGI (künstlicher allgemeiner Intelligenz) betrete man Neuland. Er kritisierte, dass Regierungen und Ökonomen das Ausmaß der Veränderungen nicht ausreichend erfassen.

Amodei hält an seiner Prognose fest, dass die Hälfte der Bürojobs für Berufseinsteiger in ein bis fünf Jahren wegfallen könnte. Er beobachte dies bereits bei Anthropic, wo künftig weniger Mitarbeiter auf Junior- und mittlerer Ebene gebraucht würden. KI könnte in ein bis zwei Jahren in allem besser sein als Menschen, aber der Arbeitsmarkt reagiere verzögert. Seine Sorge: Die exponentielle Entwicklung werde unsere Anpassungsfähigkeit überfordern.