KI-Gipfel in Neu-Delhi: Indien drängt auf globale Mitsprache bei künstlicher Intelligenz
Indien will sich mit einem globalen KI-Gipfel als Vermittler positionieren. Gleichzeitig bauen OpenAI und Anthropic ihre Präsenz massiv aus.
Rufmord per KI-Agent: "MJ Rathbun" bleibt auf GitHub aktiv – und niemand ist verantwortlich
Ein KI-Agent veröffentlicht einen Schmähartikel gegen einen Entwickler, der seinen Code ablehnt. Tage später ist der Agent noch immer aktiv, ein Viertel der Kommentatoren glaubt ihm, und niemand weiß, wer dahintersteckt. Der Fall zeigt, wie autonome Agenten Rufmord skalierbar machen.
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WIRED-Reporter Reece Rogers hat seinen Körper an KIs vermietet. Er testete RentAHuman, eine Plattform, auf der KI-Agenten Menschen für reale Aufgaben bezahlen sollen. Trotz eines Stundensatzes von nur 5 Dollar meldete sich zunächst kein Bot bei ihm.
Also bewarb er sich selbst auf Aufträge. Für 10 Dollar sollte er einen Podcast hören und darüber twittern – er bekam keine Antwort. Ein KI-Agent namens Adi bot ihm 110 Dollar an, für ein KI-Start-up Blumen samt Werbung an Anthropic zu liefern. Als Rogers zögerte, schickte der Bot zehn Nachrichten in 24 Stunden und kontaktierte ihn sogar per E-Mail.
Ich wurde schon früher von Vorgesetzten kontrolliert, aber diese ständigen Nachrichten von einem KI-Arbeitgeber waren einfach nur unangenehm.
Beim dritten Versuch sollte Rogers für 50 Cent pro Stück Flyer aufhängen. Rogers bestellte ein Taxi zur Abholadresse, doch unterwegs änderte die Kontaktperson den Treffpunkt. Am neuen Ort angekommen, hieß es dann, die Flyer seien gerade nicht verfügbar und er solle nachmittags wiederkommen. Nach zwei Tagen hatte Rogers keinen Cent verdient. Alle Aufgaben entpuppten sich als Werbung für KI-Startups.
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Quelle: WIRED
Deutsches Gericht verneint Urheberrechtsschutz für KI-generierte Logos
Ein deutsches Amtsgericht verweigert drei KI-generierten Logos den Urheberrechtsschutz. Selbst aufwendiges Prompting reiche nicht aus, solange die kreative Gestaltung letztlich der KI überlassen werde.
Autonomer KI-Agent startet Rufmordkampagne gegen Open-Source-Entwickler
Ein autonomer KI-Agent hat nach einer Code-Zurückweisung eine Rufmordkampagne gegen einen Entwickler gestartet. Der Vorfall bei Matplotlib zeigt, wie theoretische Sicherheitsrisiken durch autonom agierende KI-Agenten in der Praxis ankommen.
Read full article about: Anthropic will Strompreissteigerungen durch eigene Rechenzentren selbst bezahlen
Anthropic verspricht, die Stromkosten für Verbraucher auszugleichen, die durch den Bau neuer Rechenzentren entstehen. Das Unternehmen will Netzausbaukosten vollständig übernehmen, in neue Stromerzeugung investieren und den Energieverbrauch seiner Rechenzentren in Spitzenzeiten begrenzen. Anthropic-CEO Dario Amodei sagte gegenüber NBC News, die Kosten für KI-Modelle sollten bei Anthropic liegen, nicht bei den Bürgern.
Microsoft und OpenAI hatten im Januar ähnliche Zusagen gemacht. Hintergrund ist auch wachsender politischer Druck: New Yorker Senatoren brachten einen Gesetzentwurf ein, der neue Rechenzentrum-Genehmigungen pausieren soll. Senator Van Hollen fordert per Gesetz, dass KI-Firmen Ausbaukosten selbst tragen.
Laut Politico bereitet außerdem die Trump-Regierung eine freiwillige Vereinbarung vor, die KI-Unternehmen zur Übernahme von Strompreissteigerungen verpflichten soll. Das Lawrence Berkeley National Lab schätzt, dass Rechenzentren bis 2028 rund 12 Prozent des US-Stroms verbrauchen könnten – nach 4,4 Prozent im Jahr 2024.
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Quelle: Anthropic | NBC
Werbung in ChatGPT: Ex-Forscherin fürchtet Missbrauch intimster Nutzerdaten
OpenAI testet Werbung in ChatGPT. Eine Forscherin kündigt deshalb, warnt vor Manipulation und erklärt, warum sie an Facebooks Fehler erinnert fühlt.
Französisches KI-Start-up Mistral wächst dank europäischem Souveränitätsdrang
Das französische KI-Start-up Mistral meldet eine annualisierte Umsatz-Run-Rate von über 400 Millionen Dollar. Europas wachsender Wunsch nach digitaler Souveränität treibt das Geschäft.