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Read full article about: ByteDance schränkt KI-Videotool Seedance nach Drohungen von Disney und Hollywood-Studios ein

Bytedance hat angekündigt, sein KI-Videotool Seedance einzuschränken, nachdem Disney dem Unternehmen mit rechtlichen Schritten gedroht hat. Disney warf Bytedance in einem Unterlassungsschreiben vor, eine "Piratenbibliothek" geschützter Figuren aus Marvel, Star Wars und weiteren Franchises zu nutzen – ein "virtueller Raubzug" geistigen Eigentums, so Disneys Anwälte. Das Unternehmen hat einen bisher exklusiven Deal mit OpenAI.

Seit dem Start von Seedance 2.0 tauchten zahlreiche virale Videos mit geschützten Figuren auf. Auch Paramount Skydance schickte ein Unterlassungsschreiben. Die Motion Picture Association und die Schauspielgewerkschaft Sag-Aftra forderten ebenfalls ein sofortiges Ende der Verstöße. Japan leitete zudem eine Untersuchung wegen möglicher Urheberrechtsverletzungen bei Anime-Figuren ein.

Bytedance erklärte gegenüber der BBC, man respektiere geistiges Eigentum und arbeite an stärkeren Schutzmaßnahmen, nannte aber keine Details.

Read full article about: OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger wechselt zu OpenAI für neue KI-Agenten

Peter Steinberger, Entwickler des Open-Source-Projekts OpenClaw, wechselt zu OpenAI. Dort soll er die nächste Generation persönlicher KI-Agenten vorantreiben. OpenAI-CEO Sam Altman bezeichnete Steinberger als Ausnahmetalent mit vielen Ideen zur Zukunft intelligenter Agenten, die miteinander interagieren und Menschen nützliche Dinge erledigen. Altman erwartet, dass diese Arbeit schnell zum Kern des OpenAI-Produktangebots wird.

OpenClaw, Steinbergers ursprüngliches Hobbyprojekt, wird in eine Stiftung überführt und bleibt als Open-Source-Projekt erhalten. OpenAI unterstützte das Projekt bereits finanziell. Die Zukunft sei "extrem multi-agentisch", so Altman.

Steinberger schreibt in seinem Blog, er habe in San Francisco mit mehreren großen KI-Laboren gesprochen, sich aber letztlich für OpenAI entschieden, weil beide die gleiche Vision teilten.

Ich will die Welt verändern, nicht ein großes Unternehmen aufbauen – und die Zusammenarbeit mit OpenAI ist der schnellste Weg, das zu allen zu bringen.

Peter Steinberger

Steinbergers erklärtes Ziel: einen Agenten bauen, den selbst seine Mutter nutzen kann – dafür brauche es grundlegende Veränderungen, mehr Sicherheitsforschung und Zugang zu den neuesten Modellen.

Anthropic will seine KI-Modelle nicht für autonome Waffen und Massenüberwachung hergeben

Das US-Verteidigungsministerium will KI-Technologie ohne Einschränkungen nutzen. Anthropic fordert Garantien gegen autonome Waffensteuerung und Inlandsüberwachung. Ein 200-Millionen-Dollar-Vertrag hängt in der Schwebe.

Rufmord per KI-Agent: "MJ Rathbun" bleibt auf GitHub aktiv – und niemand ist verantwortlich

Ein KI-Agent veröffentlicht einen Schmähartikel gegen einen Entwickler, der seinen Code ablehnt. Tage später ist der Agent noch immer aktiv, ein Viertel der Kommentatoren glaubt ihm, und niemand weiß, wer dahintersteckt. Der Fall zeigt, wie autonome Agenten Rufmord skalierbar machen.

Neues Bytedance-Videomodell ist so gut, dass Disney es einen "virtuellen Raubüberfall" nennt

Bytedances Seedance 2.0 kann Disney-Figuren erzeugen, Stimmen von Schauspielern nachbilden und ganze fiktive Welten mit verblüffendem Realismus nachbauen. Hollywood wehrt sich mit Unterlassungsaufforderungen und Forderungen nach rechtlichen Schritten. Doch der Fall zeigt ein wachsendes Problem: Das Urheberrecht wurde für eine Welt geschaffen, in der Kopieren noch Aufwand erforderte.

Read full article about: Selbstversuch scheitert: Reporter verdient bei Arbeit für KI-Bots keinen einzigen Cent

WIRED-Reporter Reece Rogers hat seinen Körper an KIs vermietet. Er testete RentAHuman, eine Plattform, auf der KI-Agenten Menschen für reale Aufgaben bezahlen sollen. Trotz eines Stundensatzes von nur 5 Dollar meldete sich zunächst kein Bot bei ihm.

Also bewarb er sich selbst auf Aufträge. Für 10 Dollar sollte er einen Podcast hören und darüber twittern – er bekam keine Antwort. Ein KI-Agent namens Adi bot ihm 110 Dollar an, für ein KI-Start-up Blumen samt Werbung an Anthropic zu liefern. Als Rogers zögerte, schickte der Bot zehn Nachrichten in 24 Stunden und kontaktierte ihn sogar per E-Mail.

Ich wurde schon früher von Vorgesetzten kontrolliert, aber diese ständigen Nachrichten von einem KI-Arbeitgeber waren einfach nur unangenehm.

Beim dritten Versuch sollte Rogers für 50 Cent pro Stück Flyer aufhängen. Rogers bestellte ein Taxi zur Abholadresse, doch unterwegs änderte die Kontaktperson den Treffpunkt. Am neuen Ort angekommen, hieß es dann, die Flyer seien gerade nicht verfügbar und er solle nachmittags wiederkommen. Nach zwei Tagen hatte Rogers keinen Cent verdient. Alle Aufgaben entpuppten sich als Werbung für KI-Startups.

Read full article about: Google und OpenAI beklagen KI-Datendiebstahl durch Modell-Destillation

Google und OpenAI beschweren sich über Datendiebstahl (ja, richtig gelesen). Laut Google wurde Gemini massiv von Angreifern attackiert, die das Modell durch sogenannte Destillation kopieren wollten. Eine Kampagne habe Gemini über 100.000 Mal mit Anfragen bombardiert, berichtet NBC News. Google nennt das Diebstahl geistigen Eigentums. Die Angreifer seien vor allem Firmen und Forscher auf der Suche nach einem Wettbewerbsvorteil.

Parallel hat OpenAI dem US-Kongress ein Memo vorgelegt, in dem es Deepseek vorwirft, mit neuen, verschleierten Methoden US-Modelle zu kopieren. OpenAI warnt zudem vor Chinas massivem Energieausbau: 2025 habe China zehnmal so viel neue Stromkapazität zugebaut wie die USA. In dem Memo bestätigt OpenAI zudem, dass ChatGPT derzeit mit rund zehn Prozent monatlich wächst.

Bei der Destillation wird ein KI-Modell mit Tausenden gezielten Anfragen dazu gebracht, insbesondere seine innere Logik, die sogenannten "Reasoning-Schritte", preiszugeben. Daraus lässt sich ein günstigeres Modell mit ähnlichen Fähigkeiten bauen – ohne selbst Milliarden zu investieren. Googles Sicherheitschef John Hultquist warnt, dass künftig auch kleinere Firmen mit eigenen KI-Modellen gefährdet seien, besonders wenn diese mit sensiblen Geschäftsdaten trainiert wurden.