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OpenAI lehnte Rolle als exklusiver KI-Lieferant für Apple angeblich bewusst ab

OpenAI wollte angeblich nie Apples KI-Partner werden und konzentriert sich stattdessen auf eigene Hardware. Die ChatGPT-Integration auf dem iPhone wurde angeblich kaum genutzt.

Read full article about: Konter gegen China: OpenAI will US-Lieferketten für KI-Infrastruktur stärken

Was China kann, kann die USA auch: OpenAI will die heimische Produktion von KI-Hardware stärken und hat dazu eine Ausschreibung veröffentlicht. Das Unternehmen sucht Hersteller und Zulieferer für Rechenzentrumskomponenten wie Kühlung, Stromversorgung und Netzwerktechnik sowie für Unterhaltungselektronik und Robotik. KI hängt laut OpenAI nicht nur von Chips ab, sondern von einem breiten Ökosystem physischer Komponenten. Bewerbungen werden bis Juni 2026 angenommen.

Die Ankündigung folgt auf Gerüchte, dass China die Einfuhr von Nvidia-H200-Chips stark einschränkt und heimische Hersteller zwingt, Hardware mehrheitlich aus inländischer Produktion zu beziehen. Sollte China mit dieser Abkopplung erfolgreich sein, muss die USA mit Gegenmaßnahmen rechnen. Wenn einer unabhängig sein will, müssen es letztlich beide sein.

Freilich ist die Ankündigung auch eine Anbiederung an Trumps "America First"-Politik. OpenAI spricht von einer "Reindustrialisierung des Landes". OpenAI-Präsident Greg Brockman spendete 25 Millionen US-Dollar für Trumps Wahlkampf.

Read full article about: OpenAI investiert in Gehirn-Computer-Schnittstellen Start-up Merge Labs

OpenAI beteiligt sich an der Seed-Finanzierungsrunde von Merge Labs, einem Forschungslabor für Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCIs). Das Unternehmen will biologische und künstliche Intelligenz verbinden, um menschliche Fähigkeiten zu erweitern.

Die Firma entwickelt laut OpenAI neue Ansätze für sichere BCIs mit höherer Bandbreite durch die Kombination von Biologie, Geräten und KI. OpenAI sieht BCIs als wichtige Schnittstelle, damit Menschen natürlicher mit KI interagieren können.

Die Zusammenarbeit umfasst wissenschaftliche Grundlagenmodelle und andere Werkzeuge, um die Forschung zu beschleunigen. KI soll dabei helfen, Absichten zu interpretieren und zuverlässig mit begrenzten Signalen zu arbeiten. Merge Labs setzt auf Ultraschall-Technologie statt Elektroden wie Neuralink. Das Ziel: weniger invasive BCIs, die mit mehr Neuronen interagieren können.

Damit bestätigen sich die Gerüchte aus dem Sommer. Der Umfang von OpenAIs Beteiligung ist nicht bekannt; insgesamt sammelte das Start-up laut Bloomberg 252 Millionen US-Dollar ein. OpenAI-CEO Sam Altman ist Mitgründer von Merge Labs.

Die Investition reiht sich in OpenAIs Strategie ein, in Hardware- und Schnittstellentechnologien zu investieren. Mit der Investition tritt OpenAI in direkte Konkurrenz zu Elon Musks Neuralink, das bereits 2016 gegründet wurde.

Read full article about: OpenAI veröffentlicht mit "ChatGPT Translate" ein eigenes Übersetzungstool

OpenAI launcht ein Standalone-Übersetzungstool basierend auf ChatGPT. Das neue Tool namens "ChatGPT Translate" unterstützt mehr als 25 Sprachen. Die Oberfläche ähnelt Google Translate oder DeepL mit zwei Textfeldern für Ein- und Ausgabe sowie automatischer Spracherkennung.

Screenshot THE DECODER

Nach der Übersetzung können Nutzer mit einem weiterführenden Prompt den Text bearbeiten, etwa in einen geschäftlichen Ton umschreiben oder für Kinder vereinfachen. Diese Prompts leiten zur ChatGPT-Hauptoberfläche weiter. Letztlich dürfte ChatGPT Translate daher als zusätzlicher Einstiegspunkt für ChatGPT gedacht sein. Offiziell angekündigt wurde das Tool bislang nicht.

Anders als ChatGPT funktioniert die Übersetzung derzeit nur bei Text, auch die Textmenge scheint begrenzt zu sein. In Tests kam anstelle einer Übersetzung teilweise eine typische Chatbot-Antwort zurück, bei der das System nach Übersetzungszielen fragte – eine Reaktion darauf war jedoch nicht möglich. Das deutet darauf hin, dass hier nur ein Prompt in einem neuen Interface liegt, kein speziell optimiertes Übersetzungsmodell. ChatGPT selbst ist das mächtigere Übersetzungstool.

Read full article about: OpenAI holt drei Top-Forscher von Mira Muratis Startup Thinking Machines zurück

Die US-KI-Branche kann nicht ohne Drama: OpenAI hat drei ehemalige Mitarbeiter von Mira Muratis KI-Startup Thinking Machines zurückgeholt, darunter Mitgründer Barret Zoph, der kurz zuvor als CTO entlassen wurde. Thinking Machines hatte Zoph wegen "unethischen Verhaltens" gefeuert, wie Journalistin Kylie Robison unter Berufung auf zwei Quellen berichtet.

Laut einer Quelle von Wired soll Zoph vertrauliche Unternehmensinformationen an Konkurrenten weitergegeben haben. Naheliegend wäre hier vermutlich OpenAI, dem Ex-Arbeitgeber, zu dem er jetzt zurückkehrt. OpenAIs Produkt-CEO Fidji Simo verkündete Zophs Rückkehr in einem internen Memo und bei X. OpenAI teile die Bedenken von Murati nicht, so Simo. Seine Rückkehr sei "mehrere Wochen" in Arbeit gewesen.

Zoph und Metz arbeiteten ursprünglich bei OpenAI, bevor sie Thinking Machines mitgründeten, das Start-up von Murati, die selbst früher als CTO bei OpenAI tätig war. Neben Zoph und Metz kehrt auch Sam Schoenholz zu OpenAI zurück. Zoph wird direkt an Simo berichten. Soumith Chintala übernimmt den CTO-Posten bei Thinking Machines.

Read full article about: OpenAI macht GPT-5.2-Codex über Responses-API für Entwickler verfügbar

OpenAI hat GPT-5.2-Codex jetzt über die Responses-API für Entwickler zugänglich gemacht. Das Modell war bisher nur in der Codex-Umgebung verfügbar und ist laut OpenAI Developers besonders stark bei komplexen, langwierigen Aufgaben wie dem Entwickeln neuer Funktionen, dem Überarbeiten von Code und dem Finden von Fehlern. Zudem soll es das bisher beste Modell für Cybersicherheit sein und helfen, Schwachstellen in Codebasen zu erkennen.

Das Modell verarbeitet Text und Bilder als Eingabe und bietet vier Stufen für den Denkaufwand: niedrig, mittel, hoch und sehr hoch. Die Kosten liegen bei 1,75 Dollar pro Million Input-Tokens und 14 Dollar pro Million Output-Tokens – etwas teurer als das Vorgängermodell GPT-5-Codex.

OpenAI stellt einen Prompting-Guide im Cookbook bereit. Die Coding-Plattformen Cursor und Windsurf haben das Modell bereits integriert. Windsurf bietet es zeitlich begrenzt zum halben Preis an.