OpenAI stockt seine Finanzierungsrunde um weitere 10 Milliarden Dollar auf über 120 Milliarden Dollar auf, wie CFO Sarah Friar CNBC mitteilt. Die Erhöhung war bereits bei der Ankündigung der 110-Milliarden-Runde in Aussicht gestellt worden. Die Runde gilt als möglicherweise letzte private Finanzierung vor einem Börsengang noch dieses Jahr.
Neue Investoren sind Andreessen Horowitz, D.E. Shaw Ventures, MGX, TPG und T. Rowe Price. Auch Microsoft beteiligt sich, das Friar als "großartigen Partner" bezeichnet. In einem geleakten Investorendokument nennt OpenAI Microsoft aber auch als größtes Risiko – logisch, denn OpenAI bleibt bei Finanzierung und Compute stark abhängig von Microsoft.
Hinzu kommt: Die Partnerschaft hat über die Jahre gelitten. Aktuell zeigt sich das an zwei Manövern: Microsoft will wieder verstärkt eigene Modelle bis zur "Superintelligenz" trainieren und integriert Anthropics Cowork-Technologie in Copilot, ausgerechnet von OpenAIs größtem B2B-Widersacher. Microsofts Rolle als verlässlicher Distributionspartner für OpenAI-Modelle scheint aufzuweichen.
