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Read full article about: Google startet Private AI Compute für sichere Verarbeitung von Nutzerdaten in der Cloud

Google führt mit Private AI Compute eine Cloud-Technik ein, die Nutzerdaten bei der Arbeit mit KI-Anwendungen schützen soll. Laut Jay Yagnik, Vice President für KI-Innovation, werden dabei Aufgaben in einer abgeschotteten Umgebung verarbeitet, auf die niemand – auch Google nicht – zugreifen könne.

Das System nutzt firmeneigene Chips (TPUs) und sogenannte Titanium Intelligence Enclaves für verschlüsselte Datenverarbeitung. Es basiert auf Googles bestehenden Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien.

Erste Anwendungen sind auf Pixel-Geräten zu finden, etwa bei Magic Cue oder der Recorder-App, die nun mehr Sprachen unterstützt. Der Ansatz soll laut Google die Leistung der Gemini-Modelle nutzbar machen, ohne persönliche Daten offenzulegen. Das Unternehmen veröffentlicht begleitend ein technisches Dokument, das die Architektur und Schutzmechanismen beschreibt.

Neue Prüfpflicht: UK plant Tests gegen KI-generierte Missbrauchsdarstellungen

Das Vereinigte Königreich will Unternehmen und Kinderschutzorganisationen erlauben, KI-Modelle vor ihrer Veröffentlichung darauf zu prüfen, ob sie Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs (CSAM) erzeugen können.

Read full article about: Google kündigt Milliarden-Investition in Deutschland an

Google will bis 2029 rund 5,5 Milliarden Euro in Deutschland investieren, primär in Rechenzentren und Büroflächen. Geplant sind ein neues Rechenzentrum in Dietzenbach und weitere Ausbauten am Standort Hanau. In München entsteht mit dem Umbau der Arnulfpost ein Entwicklungszentrum mit Platz für bis zu 2000 Mitarbeitende. Frankfurt erhält neue Büroflächen im Global Tower, Berlin erweitert bestehende Räume.

Laut Google sollen die Investitionen jährlich etwa 9000 Arbeitsplätze unterstützen und im Schnitt über eine Milliarde Euro zur deutschen Wirtschaftsleistung beitragen. Finanzminister Lars Klingbeil sagte dazu: „Das sind Investitionen in künftige Arbeitsplätze in Deutschland. Genau das brauchen wir jetzt. Neben unseren öffentlichen Investitionen wollen wir deutlich mehr privates Kapital mobilisieren.“ Die Maßnahmen sind laut Google Teil der langfristigen Standortstrategie für Europa.

Das KI-Copyright-Dilemma geht weiter: Zwei Gerichte, zwei völlig gegensätzliche Urteile

KI und Copyright, es bleibt kompliziert. Nur wenige Tage nach einem britischen Urteil zieht das Landgericht München den entgegengesetzten Schluss: Während der High Court in London KI-Modelle wie Stable Diffusion von Urheberrechtsverletzungen freispricht, stuft München die Modellparameter von OpenAI als Vervielfältigung geschützter Werke ein.

Yann LeCun verlässt Meta: KI-Vordenker plant eigenes Start-up

Es ist vollbracht: Yann LeCun verlässt Meta. Der Schritt kommt nicht überraschend – er hatte sich seit Monaten angedeutet. Der zunehmend Trump‑nahe Zuckerberg‑Konzern, der dem LLM‑Hype hinterherläuft, und der wissenschaftsorientierte, demokratisch gesinnte LeCun passten zuletzt kaum noch zusammen. Verstärkt wurde die Entfremdung durch die wissenschaftsfeindliche Politik der USA.

Read full article about: KI für Präsentationen: Gamma erhält 70 Millionen US-Dollar

Gamma, ein KI-Startup für automatisierte Präsentationen, hat 68 Millionen Dollar eingesammelt und wird nun mit 2,1 Milliarden Dollar bewertet. Die Runde führt der Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz an. Gamma wandelt Texte automatisch in Präsentationen und Webseiten um.

Das 2020 gegründete Unternehmen zählt laut eigenen Angaben 70 Millionen Nutzer, davon 600 000 zahlend, und erwirtschaftet 100 Millionen Dollar Jahresumsatz. Seit 2023 ist Gamma profitabel. Das neue Kapital soll in Angebote für Firmenkunden, internationale Expansion und die Einstellung teurer KI-Fachkräfte fließen. Ursprünglich als Tool zur Verbesserung klassischer Präsentationen gestartet, setzt Gamma seit März 2023 auf generative KI.

Read full article about: Wikipedia fordert faire Lizenzierung ihrer Inhalte von KI-Unternehmen

Die Wikipedia positioniert sich im KI-Zeitalter als unverzichtbare Grundlage für verlässliches Wissen im Netz. Die Wikimedia Foundation warnt im eigenen Blog: Ohne menschlich gepflegte Inhalte wie auf Wikipedia drohen KI-Systeme an Qualität zu verlieren. Generative KI könne Wissen nur zusammenfassen, nicht jedoch recherchieren, prüfen oder diskutieren.

Die Stiftung ruft KI-Entwickler daher auf, Inhalte korrekt zu kennzeichnen und über Wikimedia Enterprise via API fair zu lizenzieren. Fehlende Anerkennung und finanzielle Beiträge gefährdeten sonst das offene Wissensmodell.

Der Beitrag erscheint wenige Tage, nachdem Elon Musk mit der „Grokipedia“ einen tendenziösen, stark an Wikipedia angelehnten Wissensdienst für konservative Nutzer veröffentlicht hat, der umfangreich bei der Wikipedia klaut. Bereits Ende Oktober beklagte die Wikipedia einen Besucherschwund durch KI-Systeme, die zwar ihre Inhalte ausspielen, aber keine Personen mehr auf die Webseite bringen. Das passiert auch Verlagen.