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Read full article about: Larry Summers verlässt OpenAI-Aufsichtsrat nach Enthüllung seiner E-Mails mit Jeffrey Epstein

Larry Summers ist nach der Veröffentlichung seiner E-Mails mit Jeffrey Epstein aus dem Aufsichtsrat von OpenAI zurückgetreten. Der frühere US-Finanzminister und Harvard-Professor hatte bereits am Montag angekündigt, sich von allen öffentlichen Aufgaben zurückzuziehen. Ob das auch seine Rolle bei OpenAI betrifft, war zunächst unklar.

Summers erklärte, er sei dankbar für seine Zeit im Gremium und wolle die Arbeit des Unternehmens weiter verfolgen. OpenAI teilte CNBC mit, man respektiere seine Entscheidung und schätze seine Beiträge. Als Mitglied des Aufsichtsrats wäre er eine der wenigen Personen gewesen, die maßgeblich an AGI-Entscheidungen bei OpenAI mitwirken.

Der Rücktritt folgt auf die Offenlegung von über 20.000 Dokumenten des US-Kongresses, die seine Kontakte zu Epstein zeigen.

Read full article about: Agent 365: Microsoft startet Verwaltungsplattform für KI-Agenten

Microsoft hat Agent 365 vorgestellt, eine Plattform zur Verwaltung von KI-Agenten in Unternehmen. Das System soll laut Microsoft-Manager Charles Lamanna Firmen helfen, KI-Agenten ähnlich wie Mitarbeiter zu organisieren und zu kontrollieren.

Agent 365 bietet fünf Hauptfunktionen: ein Register für alle Agenten im Unternehmen über Microsoft Entra, Zugriffskontrolle mit eindeutigen Agent-IDs, Übersichtsdashboards zur Leistungsmessung, Verbindung zu Microsoft-365-Apps und Unternehmensdaten sowie Sicherheitsfunktionen durch Microsoft Defender und Microsoft Purview.

Die Plattform funktioniert mit Microsoft-eigenen Tools wie Copilot Studio, aber auch mit Open-Source-Frameworks und Drittanbieter-Lösungen von Unternehmen wie Adobe, Nvidia, ServiceNow und Workday. Agent 365 ist im Microsoft 365 Admin Center verfügbar und wird zunächst über Microsofts Frontier-Programm getestet.

Read full article about: Microsoft, Nvidia und Anthropic schließen 45-Milliarden-Dollar-Deal

Microsoft, Nvidia und Anthropic haben neue strategische Partnerschaften im Wert von 45 Milliarden Dollar angekündigt. Anthropic skaliert sein Claude-KI-Modell auf Microsoft Azure und verpflichtet sich zum Kauf von Azure-Rechenkapazitäten im Wert von 30 Milliarden Dollar sowie zusätzlicher Kapazitäten von bis zu einem Gigawatt. Nvidia und Anthropic arbeiten erstmals eng bei Design und Engineering zusammen, um Anthropics Modelle für Nvidia-Architekturen zu optimieren. Die Rechenkapazitäten umfassen Nvidias Grace-Blackwell- und Vera-Rubin-Systeme. Nvidia investiert bis zu 10 Milliarden Dollar in Anthropic, Microsoft bis zu 5 Milliarden Dollar.

Microsoft-Foundry-Kunden erhalten Zugang zu Claude-Modellen wie Claude Sonnet 4.5, Claude Opus 4.1 und Claude Haiku 4.5. Claude wird damit als einziges Spitzenmodell auf allen drei großen Cloud-Diensten verfügbar sein. Microsoft setzt Claude weiterhin in seiner Copilot-Familie ein, einschließlich GitHub Copilot und Microsoft 365 Copilot.  Die CEOs Dario Amodei, Satya Nadella und Jensen Huang stellten die Partnerschaften in einem zehnminütigen Video gemeinsam vor.

Read full article about: Ex-OpenAI-CTO Mira Murati plant fünf Milliarden Dollar Kapitalrunde für Thinking Machines Lab

Thinking Machines Lab, gegründet von der früheren OpenAI-Technikchefin Mira Murati, will laut The Information bis zu fünf Milliarden US-Dollar neues Kapital aufnehmen. Damit würde sich das bisher beschaffte Kapital der neun Monate alten Firma mindestens verdreifachen. Laut einer weiteren Quelle peilt das Start-up eine Bewertung von mindestens 50 Milliarden Dollar an.

Thinking Machines hatte zuvor zwei Milliarden Dollar bei einer Zehn-Milliarden-Bewertung von Investoren wie Andreessen Horowitz erhalten. Das Geld soll für Forschung, die Anstellung neuer Fachkräfte und Rechenkapazitäten genutzt werden. Im Oktober startete das Unternehmen Tinker, ein Werkzeug, mit dem Entwickler offene KI-Modelle anpassen können. Thinking Machines plant zudem ein Endkundenprodukt wie einen sprachbasierten KI-Assistenten.

Read full article about: Arm und Nvidia schließen Partnerschaft für KI-Chips mit NVLink Fusion

Arm und Nvidia arbeiten künftig enger zusammen. Arm-CPUs sollen mit Nvidias NVLink Fusion-Technologie direkt mit KI-Chips kommunizieren können, teilte Arm am Montag mit. So können Kunden Neoverse-CPUs einfacher mit Nvidias GPUs kombinieren. Nvidia öffnet damit seine NVLink-Plattform auch für andere Prozessoren, statt nur eigene Modelle einzusetzen.

Die Kooperation richtet sich an Cloud-Anbieter wie Amazon, Google und Microsoft, die zunehmend eigene Arm-Chips verwenden, um Kosten zu senken und Systeme individuell zu gestalten. Arm lizenziert nur Chipdesigns und verkauft keine eigenen Prozessoren. Mit dem neuen Protokoll können Daten zwischen CPU und GPU schneller übertragen werden. Nvidia hatte 2020 versucht, Arm für 40 Milliarden Dollar zu kaufen, scheiterte aber an Auflagen in den USA und Großbritannien.

Read full article about: Cloudflare übernimmt Replicate mit deren 50.000 KI-Modellen

Cloudflare übernimmt Replicate und erweitert damit seinen KI-Modellkatalog auf über 50.000 Modelle. Die Übernahme stärkt Cloudflares bereits bestehende Inferenz-Plattform Workers AI erheblich. Replicate-Nutzer können ihre APIs weiterhin verwenden, während Workers-AI-Nutzer Zugang zu deutlich mehr Modellen und Fine-Tuning-Funktionen erhalten. Die Unternehmen planen, den gesamten Replicate-Katalog in Workers AI zu integrieren und Entwicklern zu ermöglichen, eigene Modelle auf dem Netzwerk auszuführen.

Replicate ermöglicht Entwicklern den einfachen Zugang zu KI-Modellen über eine API und hat sich zu einem wichtigen Hub für die KI-Entwicklergemeinschaft entwickelt. Cloudflare bringt sein globales Netzwerk und die serverlose Inferenz-Technologie ein. "Zusammen werden wir zum Standard für die Entwicklung von KI-Apps", sagt Replicate-Mitgründer Ben Firshman. Dessen Unternehmen soll als eigenständige Marke weiterbestehen und von Cloudflares Ressourcen profitieren.

Cloudflare ist vor allem als DNS-Anbieter bekannt und hat kürzlich ein System eingeführt, das KI-Crawler standardmäßig blockiert und Website-Betreibern mehr Kontrolle über den Zugriff auf ihre Inhalte gibt.

Read full article about: Google Deepmind präsentiert Wetter-KI der nächsten Generation

Google Deepmind hat WeatherNext 2 vorgestellt, das laut Unternehmen bei 99,9 Prozent aller meteorologischen Variablen und Vorhersagezeiträume besser abschneidet als das Vorgängermodell. Das KI-System übertrifft die erste WeatherNext-Generation bei Messgrößen wie Temperatur, Wind und Luftfeuchtigkeit über Zeiträume von null bis 15 Tagen. Es generiert laut Google Vorhersagen achtmal schneller und mit einer Auflösung von bis zu einer Stunde. Dafür berechnet das Modell hunderte mögliche Wetterszenarien in weniger als einer Minute auf einer einzelnen TPU – eine Aufgabe, für die herkömmliche physikbasierte Systeme auf Supercomputern Stunden benötigen würden.

Das Modell nutzt eine neue Technik namens Functional Generative Network, die Störsignale in die Architektur einbaut, um physikalisch realistische Vorhersagen zu gewährleisten. WeatherNext ist bereits in die Google-Suche, Gemini, Pixel Weather und die Weather-API integriert, Google Maps  soll folgen.

Deepmind forscht bereits seit Jahren intensiv daran, durch Künstliche Intelligenz genauere Wettervorhersagen zu erzielen. Im Dezember 2024 stellte das Forschungslabor dazu GenCast vor, ein KI-Modell auf Basis von Diffusionstechnologie.

Read full article about: Microsoft-CEO Satya Nadella verspricht ein komplett neues Microsoft

Microsoft-CEO Satya Nadella hat angekündigt, dass Microsoft ab sofort ein komplett neues Unternehmen wird. Denn nur so könnte der Konzern den PR-Versprechen aus Nadellas neuestem Beitrag gerecht werden. Ausgerechnet das Unternehmen, das seit Jahrzehnten als Quasi-Monopol vor Gericht steht, ganze Branchen an Windows, Office, Azure, GitHub & Co. kettet und dessen B2B-Netzwerk LinkedIn dafür bekannt ist, externe Links abzuwerten, um Nutzer stärker an die Plattform zu binden – selbst wenn das dazu führt, dass Quellen verschwiegen werden –, warnt jetzt vor „extraktiven“ Tech-Partnerschaften, predigt Unternehmenssouveränität im KI-Zeitalter und fordert ein Denken jenseits von „Winner takes all“.

Nadella übernimmt zudem einige der absurdesten Heilsversprechen der KI-Bros, etwa, KI werde neue Medikamente in einem Jahr statt in zwölf auf den Markt bringen, als wären klinische Studien und Zulassungsverfahren nur lästiges bürokratisches Beiwerk. Wer Nadella bisher als vergleichsweise nüchterne Stimme im KI-Hype wahrgenommen hat, sollte dieses Bild überdenken.

Read full article about: KI-Pionier Yann LeCun: Anthropic schürt KI-Ängste für eigene Zwecke

Der KI-Forscher Yann LeCun wirft Anthropic politische Manipulation vor. Anlass ist ein von Anthropic gemeldeter KI-gesteuerter Cyberangriff, der laut dem Unternehmen ohne nennenswerte menschliche Steuerung ablief und ein Risiko für die Cybersicherheit darstelle. Der US-Senator Chris Murphy forderte daraufhin strengere KI-Regulierungen.

via X

LeCun, der noch bei Meta arbeitet, kritisiert diese Reaktion und wirft Akteuren wie Anthropic vor, mit zweifelhaften Studien Angst zu schüren, um strengere Regeln durchzusetzen, die offene KI-Modelle benachteiligen. Seiner Ansicht nach diene das dem Ziel, Konkurrenz durch Open Source zu verhindern. Auch Trumps KI-Berater David Sacks warf Anthropic bereits vor, mit Angstmacherei Regulierungsbehörden beeinflussen zu wollen.

Read full article about: Anthropic bringt Chatbot Claude mehr konservative Sichtweisen bei

Anthropic hat ein Werkzeug veröffentlicht, um politische Ausgewogenheit im KI-Chatbot Claude zu messen. Claude soll keine unbegründeten politischen Meinungen äußern und so gestaltet sein, dass Nutzer ihn weder als liberal noch als konservativ einordnen können. Gesteuert werden die Antworten über System-Prompts und Verstärkungslernen, das vermeintlich neutrale Reaktionen belohnt. Teil dieser Reaktionen ist etwa, traditionelle Werte und Institutionen zu respektieren. Bias wird hier also nicht aufgelöst, nur verschoben, passend zum aktuellen US-Zeitgeist.

Angeblich schneiden Claude-Modelle Opus 4.1 und Sonnet 4.5 mit 95 bzw. 94 Prozent in der Bewertungsdimension „Ausgewogenheit“ besser ab als GPT-5 (89 %), Gemini 2.5 Pro (97 %), Grok 4 (96 %) und Llama 4 (66 %). | via Anthropic

Anthropic erwähnt das zwar nicht explizit im eigenen Blog, aber die Messung dürfte eine Reaktion auf eine Anordnung der Trump-Regierung sein, dass Chatbots nicht mehr "woke" sein dürfen. Auch OpenAI steuert GPT-5 in diese Richtung, und entspricht damit Vorgaben der US-Regierung. Anthropics Bewertungsmethode ist Open Source.