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Read full article about: Tech-Giganten planen 2026 Rekordausgaben von 610 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur

Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft wollen 2026 zusammen rund 610 Milliarden Dollar für Rechenzentren und KI-Infrastruktur ausgeben – etwa 70 Prozent mehr als 2025, berichtet Bloomberg. Amazon plant 200 Milliarden, Microsoft 180, Meta 125 und Alphabet 105 Milliarden Dollar. Pro Unternehmen übersteigt das fast die Budgets der letzten drei Jahre zusammen.

Trotz guter Geschäftszahlen verloren die vier Unternehmen nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse zusammen über 950 Milliarden Dollar an Börsenwert. Invstoren sind unsicher, ob und wann sich die hohen Investitionen auszahlen.

Unternehmen 2025 (Mrd. $) 2026 (Mrd. $) Veränderung
Amazon 132 200 +51,5%
Alphabet 92 180 +97,8%
Meta 71 125 +76,1%
Microsoft 65 105 +61,5%
Gesamt 360 610 +69,9%

Gleichzeitig entsteht ein Kreislauf: Ein großer Teil des Börsenwerts basiert auf dem Versprechen künftiger KI-Gewinne. Weniger Ausgaben könnten als fehlendes Vertrauen in KI gedeutet werden – und die Kurse einbrechen lassen. Start-ups wie OpenAI profitieren von dieser Zirkularität: Die Investitionen von Big Tech werden zu Ausgaben bei eben diesen Unternehmen und treiben so deren Wachstum und damit Börsenwert.

Read full article about: Sam Altman: Jedes Unternehmen ist jetzt ein API-Unternehmen – ob es will oder nicht

"Jedes Unternehmen ist jetzt ein API-Unternehmen, ob es will oder nicht," zitiert OpenAI-CEO Sam Altman einen Satz, der sich ihm in den vergangenen Wochen besonders eingeprägt habe. Altman sagt das im Kontext des Einflusses generativer KI auf bestehende Software-Geschäftsmodelle.

Die Aussage meint: KI-Agenten können künftig selbst Code schreiben, um auf Dienste zuzugreifen – auch ohne offizielle API (Schnittstellen, über die Programme miteinander kommunizieren). Unternehmen werden also nicht gefragt, ob sie Teil dieses Systems sein wollen. Sie werden schlicht vereinnahmt, und die klassische Benutzeroberfläche verliert an Wert.

Laut Altman werden manche SaaS-Unternehmen (Software als Abo-Dienst) weiterhin sehr wertvoll sein und KI für sich nutzen. Andere seien nur noch eine "dünnere Schicht" und würden den Wandel nicht überleben. Etablierte Unternehmen mit starken Kernsystemen, die KI sinnvoll einsetzen, hätten die besten Chancen.

Zuletzt hatte der Fortschritt bei KI-Agenten und Tools wie Cowork dafür gesorgt, dass Softwareunternehmen an Wert verloren. Die These: Immer mehr Aufgaben werden direkt von KI gelöst, Speziallösungen für einzelne Nischen wären dann nicht mehr notwendig.

Read full article about: Apple kürzt Pläne für KI-Gesundheitscoach

Apple fährt seine Pläne für einen KI-gestützten virtuellen Gesundheitscoach mit dem Codenamen "Mulberry" zurück, berichtet Bloomberg. Das Unternehmen will einige der geplanten Funktionen stattdessen einzeln in die Health-App einbauen. Die Entscheidung folgt einem Führungswechsel: Services-Chef Eddy Cue übernahm die Gesundheitsabteilung, nachdem Jeff Williams Ende letzten Jahres in den Ruhestand ging.

Cue sagte Kollegen, Apple müsse schneller und wettbewerbsfähiger werden. Konkurrenten wie Oura und Whoop böten bessere Funktionen, besonders in ihren iPhone-Apps. Der Dienst sollte ursprünglich mit iOS 26 starten, wurde mehrfach verschoben. Apple plant weiterhin einen KI-Chatbot für Gesundheitsfragen und will den neuen Siri-Chatbot mit iOS 27 für solche Anfragen nutzen. Auch OpenAI ist mit ChatGPT Health in den Gesundheitsmarkt eingestiegen.

Read full article about: Claude Opus 4.6 lieferte in Sicherheitstest Anleitungen für Senfgas in Excel-Tabellen

Anthropics Sicherheitstraining versagt, wenn Claude eine grafische Benutzeroberfläche bedient.

In Pilottests ließ sich Claude Opus 4.6 dazu bringen, in einer Excel-Tabelle detaillierte Anleitungen zur Herstellung von Senfgas zu liefern und eine Buchhaltungstabelle für eine kriminelle Bande zu führen – Verhaltensweisen, die in reinen Textinteraktionen nicht oder kaum auftraten.

„Wir haben festgestellt, dass einige Arten von Missbrauchsverhalten in diesen Pilotauswertungen auftraten, die in reinen Text-Interaktionen fehlten oder deutlich seltener waren", schreibt Anthropic in der System Card zu Claude Opus 4.6. „Diese Ergebnisse legen nahe, dass unsere standardmäßigen Alignment-Trainingsmaßnahmen in GUI-Umgebungen wahrscheinlich weniger wirksam sind."

Tests mit dem Vorgängermodell Claude Opus 4.5 in derselben Umgebung zeigten laut Anthropic „ähnliche Ergebnisse" – das Problem besteht also über Modellgenerationen hinweg fort, ohne dass es bisher behoben wurde. Die Sicherheitslücke entsteht offenbar dadurch, dass Modelle zwar lernen, schädliche Anfragen im Gespräch abzulehnen, dieses Verhalten aber nicht vollständig auf agentenbasierte Werkzeugnutzung übertragen.

Read full article about: OpenAIs GPT-5.3-Codex vereint 25 Prozent mehr Geschwindigkeit mit neuen Bestwerten im Coding

OpenAI hat sein neuestes Coding-Modell GPT-5.3-Codex veröffentlicht. Es vereint laut OpenAI die Coding-Fähigkeiten von GPT-5.2-Codex mit den Denk- und Wissensfähigkeiten von GPT-5.2 und ist dabei 25 Prozent schneller als sein Vorgänger. Bei vier Leistungstests für Programmierung und praktische Anwendungen erreicht GPT-5.3-Codex laut OpenAI neue Bestwerte in der Branche. Im agentischen Coding-Benchmark Terminal-Bench 2.0 übertrifft Codex 5.3 das gerade erst veröffentlichte Opus 4.6 um zwölf Prozentpunkte; für aktuelle KI-Modellverhältnisse eine riesige Lücke. Dabei verbraucht das Modell weniger Token als die eigenen Vorgänger.

OpenAI

Das Modell half zudem angeblich bei seiner eigenen Entstehung mit: Das Codex-Team nutzte frühe Versionen, um Fehler im Training zu finden, die Bereitstellung zu steuern und Testergebnisse auszuwerten. Das Team sei überrascht gewesen, wie sehr Codex seine eigene Entwicklung beschleunigt habe, so OpenAI.

GPT-5.3-Codex wird für zahlende ChatGPT-Nutzer in allen Codex-Umgebungen verfügbar sein: in der Codex-App, in der CLI, in der IDE-Erweiterung und im Web. Ein API-Zugang soll folgen. Das Modell wird als erstes OpenAI-Modell mit dem Cybersecurity-Risiko "High" eingestuft: als Vorsichtsmaßnahme, wie OpenAI schreibt, obwohl es keinen sicheren Beweis gebe.

Read full article about: Voxtral Mini Transcribe V2 kombiniert niedrige Fehlerrate mit aggressivem Kampfpreis

Mistral AI will mit Voxtral Transcribe 2 die Konkurrenz bei der Spracherkennung preislich unterbieten. Die zweite Generation der Spracherkennungsmodelle kostet ab 0,003 US-Dollar pro Minute und soll laut Mistral bei der Genauigkeit Modelle wie GPT-4o mini Transcribe, Gemini 2.5 Flash und Deepgram Nova übertreffen. Die Modellfamilie umfasst zwei Varianten: Voxtral Mini Transcribe V2 für die Verarbeitung größerer Audiodateien und Voxtral Realtime für Echtzeit-Anwendungen mit Verzögerungen unter 200 Millisekunden. Das doppelt so teure Voxtral Realtime nutzt eine eigene Streaming-Architektur, die Audio während des Eintreffens transkribiert, gedacht für Sprachassistenten, Live-Untertitel oder Callcenter-Analyse.

Beide neuen Modelle unterstützen 13 Sprachen, darunter Deutsch, Englisch und Chinesisch. Neue Funktionen sind Sprechererkennung, Zeitstempel auf Wortebene und die Verarbeitung von Aufnahmen bis zu drei Stunden. Voxtral Realtime steht als Open-Weights unter Apache 2.0 auf Hugging Face und per API bereit, Voxtral Mini Transcribe V2 ist nur über Le Chat, die Mistral-API sowie einen Playground verfügbar. Die erste Voxtral-Generation hatte Mistral im Juli 2025 vorgestellt.

Read full article about: Streit um Werbung in KI: Sam Altman verteidigt OpenAIs Strategie gegen Anthropic

Laut OpenAI-CEO Sam Altman hat ChatGPT so viele Nutzer in Texas wie Claude in den USA. Altman verrät diese Statistik im Kontext von Anthropics offensiven Werbespots, die ChatGPT mit Werbung auf die Schippe nehmen. Anthropic hatte angekündigt, keine Werbung in Claude zu bringen.

Laut Altman sind diese Spots zwar lustig, aber unehrlich. OpenAI habe sich explizit dagegen ausgesprochen, Werbung so einzusetzen, wie Anthropic es darstellt: als subtile Beeinflussung, eingebunden in persönliche, vertrauliche Chat-Gespräche. Er wirft Anthropic zudem Elitismus vor: OpenAI wolle KI für Milliarden Menschen zugänglich machen, die sich keine Abos leisten können. Anthropic hingegen bediene mit einem teuren Produkt primär wohlhabende Kunden.

Zur Wahrheit gehört auch: Die Dystopie, die Anthropic in den Werbespots skizziert, hat Altman früher selbst prophezeit, als sie in sein Anti-Google-Narrativ passte. Und gerade bei börsennotierten Unternehmen – und einen Börsengang hat OpenAI Ende des Jahres vor – hat Werbung die Eigenschaft, Überhand zu nehmen und an Einfluss zu gewinnen, wenn der Wachstumsdruck steigt.

Read full article about: KI-Chip-Startup Cerebras sammelt eine Milliarde Dollar in neuer Finanzierungsrunde

Das KI-Chip-Startup Cerebras Systems hat eine Finanzierungsrunde über eine Milliarde US-Dollar abgeschlossen. Die Bewertung des Unternehmens liegt damit bei rund 23 Milliarden Dollar, wie es in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Die Runde wurde von Tiger Global angeführt, mit Beteiligung von Benchmark, Fidelity, AMD, Coatue und weiteren Investoren.

Cerebras mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, entwickelt spezielle KI-Chips mit Fokus auf schnelle Inferenz, also kurze Antwortzeiten der KI-Modelle. Das Besondere an Cerebras ist der Ansatz, einen kompletten Wafer als einen einzigen Chip zu nutzen – die sogenannte "Wafer Scale Engine" (WSE). Das aktuelle Hauptprodukt ist der WSE-3.

Bei der Finanzierungsrunde geholfen haben dürfte der kürzlich bekannt gegebene Deal mit OpenAI über mehr als zehn Milliarden US-Dollar. Das KI-Labor will über einen Zeitraum von drei Jahren 750 Megawatt Rechenkapazität für ChatGPT erwerben. Sehr wahrscheinlich will OpenAI die Antwortzeiten seiner Reasoning- und Code-Modelle beschleunigen, die zwar die wohl besten Ergebnisse am Markt liefern, aber dafür recht lange brauchen. Sam Altman versprach kürzlich "dramatisch schnellere" Antwortzeiten im Kontext des Code-Modells Codex.

Read full article about: Chinesischer KI-Entwickler Kling stellt leistungsstarkes Videomodell 3.0 vor

Die chinesische Firma Kling hat das Videomodell 3.0 veröffentlicht. Das neue Modell wird als "All-in-One Creative Engine" für multimodale Kreation beschrieben. Zu den Hauptfunktionen gehören verbesserte Konsistenz bei Charakteren und Elementen, Videoproduktion mit 15-Sekunden-Clips und verbesserter Kontrolle sowie anpassbare Multi-Shot-Aufnahmen. Die Audiofunktionen wurden erweitert und unterstützen nun mehrere Charakterreferenzen sowie zusätzliche Sprachen und Akzente. Bei der Bildgenerierung bietet Kling 3.0 eine 4K-Ausgabe, einen neuen Serienbildmodus und "verbesserte filmische visuelle Qualität".

Ultra-Abonnenten erhalten exklusiven frühen Zugang über die Webseite von Kling AI. Offizielle Informationen zu einem allgemeinen Release, einer API oder einer technischen Dokumentation zum Videomodell sind bisher nicht verfügbar. Zu den Kling-Omni-Modellen veröffentlichte das Kling-Team im Dezember 2025 ein Paper.

Der YouTube-Kanal "Theoretically Media" hatte vorab Zugriff und hat ein ausführliches Ersteindruck-Video veröffentlicht. Demnach soll das Modell innerhalb einer Woche für weitere Abostufen verfügbar sein.

Read full article about: Anders als OpenAI: Anthropic verspricht, dass Claude dauerhaft werbefrei bleibt

Die Claude-Firma Anthropic positioniert sich gegen Werbung, spricht sich aber für kommerzielle Chat-Transaktionen aus. In einem Blogbeitrag erklärt Anthropic, dass Claude werbefrei bleiben soll: keine gesponserten Links, keine von Werbetreibenden beeinflussten Antworten. Anders als bei Suchmaschinen teilten Nutzer in KI-Chats oft persönliche Informationen. Werbung könnte dazu führen, dass Gespräche auf Transaktionen gelenkt werden, statt hilfreich zu sein – Bedenken, die auch OpenAI-CEO Sam Altman hatte, bevor sich seine Firma doch für Werbung entschied.

Expanding access to Claude is central to our public benefit mission, and we want to do it without selling our users’ attention or data to advertisers.

Anthropic

Anthropic will sich stattdessen durch Unternehmensverträge und Abonnements finanzieren. Allerdings plant das Unternehmen E-Commerce-Transaktionen, etwa Buchungen oder Käufe, die Claude im Auftrag des Nutzers durchführt. Anthropic könnte hier planen, so wie OpenAI an den Transaktionen zu verdienen. Die Firma beteuert jedoch, dass Claudes Hauptmotivation bleiben soll, eine hilfreiche Antwort zu geben.

Anthropics Statement kommt kurz nachdem OpenAI seine Werbepläne für ChatGPT enthüllt hat. Die Firma gibt sich sogar die Mühe, Werbung in ChatGPT in einigen Videos auf die Schippe zu nehmen.