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Read full article about: Medizinisches Gedächtnis für KI: OpenAI übernimmt Startup Torch für personalisierte Gesundheit

OpenAI kauft die KI-Gesundheits-App Torch für rund 100 Millionen Dollar in Firmenanteilen. Der Deal umfasst 60 Millionen Dollar sofort und den Rest als Anteile zur Mitarbeiterbindung, berichtet The Information. Torch vereint verstreute Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen zu einem einheitlichen Bild – die Gründer nennen es ein "medizinisches Gedächtnis für KI". Nutzer können so Zusammenhänge erkennen und sicherstellen, dass keine wichtigen Informationen verloren gehen. Die App nutzt OpenAI-Modelle für personalisierte medizinische Einblicke. Alle vier Torch-Mitarbeiter, einschließlich CEO Ilya Abyzov, wechseln zu OpenAI.

Die Übernahme soll OpenAIs Pläne für einen personalisierten Gesundheitsassistenten in ChatGPT stärken. Vergangene Woche führte OpenAI einen ChatGPT-Health-Bereich ein sowie ein Angebot an Healthcare-Unternehmen. Auch Anthropic stellte kürzlich Gesundheitsfunktionen für seinen Chatbot Claude vor. Dahinter liegt die Vermutung eines Milliardenmarktes: Hunderte Millionen der wöchentlichen Konversationen mit Chatbots drehen sich um Gesundheitsthemen.

Read full article about: USA bleibt bei KI-Entwicklung vorerst führend, sagen chinesische Experten

Führende Köpfe der chinesischen KI-Branche dämpfen die Erwartungen: China werde die USA im KI-Wettlauf vorerst nicht überholen. Justin Lin, Leiter der Qwen-Modellreihe bei Alibaba, schätzt die Chance, dass ein chinesisches Unternehmen OpenAI oder Anthropic in den nächsten drei bis fünf Jahren übertrifft, auf unter 20 Prozent. Tang Jie von Zhipu AI warnte auf dem AGI-Next-Gipfel in Peking, dass der Abstand zu den USA möglicherweise sogar wachse, obwohl jüngste Open-Source-Veröffentlichungen anderes vermuten ließen.

Als Hürden nannten die Führungskräfte begrenzte Rechenkapazitäten und US-Exportkontrollen für fortschrittliche Chips. Die US-Infrastruktur sei ein bis zwei Größenordnungen umfangreicher, während chinesische Firmen ihre Ressourcen hauptsächlich für laufende Projekte aufwenden müssten.

Optimistischer zeigte sich Yao Shunyu, ehemaliger OpenAI-Forscher und neuer KI-Chefwissenschaftler bei Tencent: Er hält es für wahrscheinlich, dass China in drei bis fünf Jahren aufholt. Als größte technische Hürde nannte er fehlende fortschrittliche Chipmaschinen.

Die Warnung kommt nach einer erfolgreichen Börsenwoche: Die Startups Zhipu AI und MiniMax Group sammelten in Hongkong zusammen über eine Milliarde Dollar ein. MiniMax-Aktien verdoppelten sich am ersten Handelstag.

Read full article about: OpenAI kauft Convogo-Team, um die Lücke zur KI-Alltagsnutzung zu schließen

Das KI-Startup Convogo, das KI-Software für die Bewertung von Führungskräften entwickelt hat, schließt sich OpenAI an. Das gab Gründer Matt Cooper bei LinkedIn bekannt. Die Software analysiert Interviews, Umfragen und psychometrische Tests mithilfe von KI automatisch.

Laut OpenAI (via Techcrunch) geht es bei der Übernahme vor allem um das Team: Die drei Gründer Matt Cooper, Evan Cater und Mike Gillett sollen die KI-Cloud-Bemühungen von OpenAI vorantreiben. Der Deal wurde laut Techcrunch komplett über Aktien abgewickelt, die Summe ist nicht bekannt. Die Convogo-Software wird eingestellt.

Relevant dürfte der starke Produktfokus des Gründerteams sein. Der Schlüssel, um die Lücke zwischen dem Potenzial von KI und ihrer tatsächlichen Nutzung zu schließen, liege in durchdachten, zweckgebundenen Anwendungen, schreibt Cooper.

Das Narrativ einer solchen Nutzungslücke haben Microsoft und OpenAI schon zuvor bedient. Die Übernahme passt auch in OpenAIs Strategie, die gesamte Wertschöpfungskette kontrollieren zu wollen: von der Infrastruktur über die Modelle bis zum Produkt. Das dürfte auch eine Konsequenz daraus sein, dass die Differenzierung allein über die Fähigkeiten von KI-Modellen wegen deren Leistungsangleichung und Open-Source-Varianten zunehmend schwierig wird.

Read full article about: OpenAI reserviert angeblich 50 Milliarden Dollar für Mitarbeiter-Aktienprogramm

OpenAI hat im vergangenen Herbst einen Aktienpool für Mitarbeiter eingerichtet, der zehn Prozent des Unternehmens entspricht. Bei einer Bewertung von 500 Milliarden Dollar im Oktober 2025 entspricht das einem Wert von 50 Milliarden Dollar, berichtet The Information unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen.

Zusätzlich hat OpenAI bereits 80 Milliarden Dollar an zugeteilten Aktien ausgegeben. Zusammen mit dem neuen Aktienpool macht das etwa 26 Prozent des Unternehmens aus. OpenAI führt derzeit Vorgespräche mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde bei rund 750 Milliarden Dollar.

Schon zuvor zeigte eine Analyse, dass OpenAI seine Mitarbeiter so hoch entlohnt wie kein anderes Tech-Start-up je zuvor. Die aktienbasierte durchschnittliche Vergütung pro Mitarbeiter soll bei 1,5 Millionen US-Dollar liegen.

Den Weg zur Profitabilität erleichtert das nicht: Das Unternehmen peilt circa 20 Milliarden US-Dollar jährlichen Umsatz an. Dem gegenüber stehen neben den hohen Personalkosten und den Kosten für Entwicklung und Betrieb noch rund 1,4 Billionen US-Dollar an finanziellen Verpflichtungen für in Auftrag gegebene Rechenzentrumsprojekte in den nächsten acht Jahren.

Read full article about: 15 Millionen H100-Äquivalente: Epoch AI beziffert globale KI-Rechenleistung

Epoch AI hat eine umfassende Datenbank zu KI-Chip-Verkäufen veröffentlicht, laut der die globale Rechenkapazität nun 15 Millionen H100-Äquivalente übersteigt. Diese Maßeinheit vergleicht die Leistung verschiedener Chips mit Nvidias H100-Prozessor. Die am 8. Januar 2026 vorgestellten Daten zeigen, dass Nvidias neuer B300-Chip inzwischen den Großteil der KI-Einnahmen des Unternehmens generiert, während der ältere H100 auf unter zehn Prozent gefallen ist. Die Analyse umfasst Chips von Nvidia, Google, Amazon, AMD und Huawei.

Epoch AI schätzt, dass diese Hardware zusammen über 10 Gigawatt Strom benötigt – etwa doppelt so viel wie New York City. Die Zahlen basieren auf Finanzberichten und Analystenschätzungen, da genaue Verkaufszahlen oft nicht direkt ausgewiesen werden. Der Datensatz ist frei zugänglich und soll Transparenz über Rechenleistung und Energiebedarf schaffen.

Read full article about: Elon Musks Klage gegen OpenAI kommt wohl vor Gericht

Elon Musks Klage gegen OpenAI und CEO Sam Altman kommt vor Gericht. Eine kalifornische Bundesrichterin kündigte am Mittwoch an, die Versuche von Altmans Anwälten zurückweisen zu wollen, den Fall abzuweisen. "Es gibt reichlich Beweise", sagte Richterin Yvonne Gonzalez Rogers bei der Anhörung in Oakland.

Musk wirft OpenAI vor, ihn über den Wechsel von einer gemeinnützigen zu einer gewinnorientierten Struktur getäuscht zu haben. Er spendete nach eigenen Angaben 38 Millionen Dollar an das Unternehmen. Der Prozess soll im März stattfinden. OpenAI bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet die Klage als "haltlos" und Teil einer "andauernden Belästigung" durch Musk.

Das Unternehmen behauptet, Musk sei bereits 2018 über die Gewinnpläne informiert gewesen. Musk hatte OpenAI 2015 mitgegründet und verließ das Unternehmen 2018.

Read full article about: Erfolgreicher Börsengang: Chinesisches KI-Startup Minimax sammelt 620 Millionen Dollar ein

Die Aktien des chinesischen KI-Start-ups Minimax haben sich bei ihrem Debüt an der Hongkonger Börse im Wert verdoppelt. Der Kurs schloss mit einem Plus von 109 Prozent bei 345 Hongkong-Dollar, berichtet CNBC. Damit übertraf Minimax den lokalen Rivalen Zhipu AI deutlich, dessen Aktien am Vortag nur um 13 Prozent zulegten. Minimax sammelte beim Börsengang rund 620 Millionen US-Dollar ein.

Das von Alibaba und Tencent unterstützte Unternehmen entwickelt Sprachmodelle für Chatbots und Videogenerierung. Trotz über 200 Millionen Nutzern und einem Umsatzsprung auf 53,4 Millionen Dollar meldete Minimax für die ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Verlust von 512 Millionen Dollar. Die Einnahmen sollen laut Unternehmensangaben in die Forschung fließen. Gleichzeitig läuft seit September 2025 eine Klage von Disney, Universal und Warner Bros gegen das Unternehmen wegen Urheberrechtsverstößen.

Read full article about: Microsoft und Stripe bringen Shopping-Funktion direkt in den KI-Copilot

In einer glorreichen KI-Zukunft bestellt ihr Pizza direkt aus Excel. Microsoft und Stripe kündigen eine neue Einkaufsfunktion für den KI-Assistenten Copilot an: US-Nutzer können künftig Produkte direkt im Chat kaufen, ohne die Anwendung zu verlassen. Zum Start sind Etsy-Händler sowie Einzelhändler wie Urban Outfitters und Anthropologie dabei.

Die Funktion heißt "Copilot Checkout" und wird von Stripe betrieben. Technisch basiert sie auf dem "Agentic Commerce Protocol", einem offenen Standard für KI-gestützten Handel, den Stripe mitentwickelt hat. Auch ChatGPT nutzt das Protokoll samt Stripe-Checkout.

Parallel arbeitet Google an einem eigenen offenen Protokoll namens "Agent Payments Protocol" (AP2), das mehr als 60 Unternehmen wie Mastercard, PayPal, Coinbase und Adobe unterstützen. OpenAI und Google haben auch Kooperationen mit PayPal angekündigt, um Zahlungen direkt in KI-Chats zu ermöglichen.

Für die großen Chatbot-Anbieter ist das ein potenziell lukratives Geschäft: Wenn Käufe über ihre Chatbots gestartet und abgeschlossen werden, können sie am Umsatz mitverdienen. OpenAI launchte kürzlich einen eigenen Agenten für die Produktrecherche, der Chatbots als Shopping-Kanal stärken soll. Auch Copilot in Edge bietet KI-gestütztes Shopping.

Read full article about: EU ordnet X an, alle Grok-Dokumente bis Ende 2026 aufzubewahren

Die EU-Kommission hat Elon Musks Plattform X angewiesen, alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufzubewahren. Das bestätigte ein Kommissionssprecher am Donnerstag gegenüber Reuters. Die Anordnung erweitert eine bereits im vergangenen Jahr an X gesendete Aufbewahrungspflicht, die sich auf Algorithmen und die Verbreitung illegaler Inhalte bezog.

Hintergrund sind Bedenken der Kommission zur Einhaltung von Vorschriften. "Das bedeutet: Behaltet eure internen Dokumente, werft sie nicht weg, weil wir Zweifel an eurer Compliance haben", erklärte Sprecher Thomas Regnier. Die Maßnahme bedeute jedoch nicht, dass eine neue formelle Untersuchung nach dem Digital Services Act (DSA) eröffnet wurde.

Zuvor hatte die Kommission am Montag die von Grok generierten und auf X verbreiteten Bilder von unbekleideten Frauen und Kindern als rechtswidrig verurteilt.

Read full article about: Arm Holdings gründet neue Geschäftseinheit für Robotik und Automotive

Arm Holdings hat sein Unternehmen neu strukturiert und eine Einheit namens "Physical AI" geschaffen, um stärker in den Robotik-Markt einzusteigen. Das britische Unternehmen, das Chip-Technologie für Smartphones und andere Geräte lizenziert, wird künftig drei Hauptgeschäftsbereiche betreiben: Cloud und AI, Edge (mobile Geräte und PCs) sowie Physical AI, das Automotive und Robotik vereint.

Drew Henry, Leiter der neuen Einheit, sagte Reuters, Physical AI könne "Arbeit grundlegend verbessern und Zeit freisetzen". Arm plant, Personal für Robotik aufzustocken. Die Zusammenlegung von Automotive und Robotik erfolgt laut Marketing-Chefin Ami Badani wegen ähnlicher Kundenanforderungen bei Stromverbrauch, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Robotik dominierte die CES 2026 mit Dutzenden Ausstellern humanoider Roboter.