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Read full article about: Elon Musks KI-System Grok zieht Menschen die Klamotten aus – sogar Kindern

Seit Tagen wird Grok mit Bildern halbnackter Menschen geflutet, von jungen Frauen bis zu Fußballstars. Schuld daran ist die Bildbearbeitungsfunktion im KI-System Grok, die es erlaubt, Personen auf Bildern zu verändern – also auch, ihnen andere Kleidung anzuziehen, etwa Bikinis oder Reizwäsche. Dafür reicht eine einfache Anweisung in natürlicher Sprache. Einem Nutzer fiel jetzt auf, dass Grok solche Bilder sogar für Kinder generiert hat.

via X

Immerhin, das zwang Grok dann doch mal zu einer Reaktion: Der Betreiber xAI räumte Lücken bei den Sicherheitsvorkehrungen ein und arbeite dringend an einer Lösung. Material, das sexuellen Kindesmissbrauch darstellt, sei illegal und verboten.

Der Fall zeigt die gesellschaftliche Desensibilisierung, die hier bereits stattgefunden hat: Vor Jahren wurden solche schmähenden Deepfakes, insbesondere für Frauen, noch geächtet und politisch diskutiert. Man benötigte spezielle Apps. Auf X ist es jetzt Alltag und mit einem einfachen Textbefehl auf jedes Bild anwendbar, selbst von Personen, die gerade so ein Smartphone bedienen können.

Read full article about: US-Armee bildet eigene KI-Offiziere aus

Die US-Armee richtet einen neuen Karriereweg für Offiziere im Bereich Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ein. Die neue Spezialisierung trägt die Bezeichnung "49B AI/ML Officer" und soll die Armee zu einer datengestützten, KI-fähigen Streitmacht weiterentwickeln.

"Das ist ein bewusster und entscheidender Schritt, um mit gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen Schritt zu halten", sagt Lt. Col. Orlandon Howard, Sprecher der US-Armee. Ausgewählte Offiziere durchlaufen eine Ausbildung auf Hochschulniveau und sammeln praktische Erfahrung mit KI-Systemen.

Eine erste Auswahl erfolgt ab Januar 2026, die Umschulung soll bis Ende des Haushaltsjahres 2026 abgeschlossen sein. Bewerber mit fortgeschrittenen akademischen und technischen Kenntnissen in KI-relevanten Bereichen haben besonders gute Chancen.

Ihre Aufgaben umfassen schnellere Entscheidungsfindung auf dem Schlachtfeld, optimierte Logistik und die Unterstützung von Robotik und autonomen Systemen. Die Armee prüft, das Programm künftig auch für Fachoffiziere zu öffnen.

Read full article about: Chinesischer KI-Boom treibt Baidus Chip-Tochter Kunlunxin an den Hongkonger Aktienmarkt

Baidus KI-Chip-Sparte Kunlunxin hat vertraulich einen Börsengang in Hongkong beantragt. Der am 1. Januar eingereichte Antrag ebnet den Weg für eine Abspaltung, wobei Kunlunxin eine Tochtergesellschaft von Baidu bleiben soll. Nach einer Finanzierungsrunde wird das Unternehmen laut Reuters mit rund drei Milliarden Dollar bewertet. Details zur Größe des Angebots stehen laut Baidu noch nicht fest.

Kunlunxin wurde 2012 als interne Einheit gegründet und liefert primär Chips an Baidu, weitet aber seit zwei Jahren den Verkauf an externe Kunden aus. Der Schritt erfolgt inmitten der Bemühungen Chinas, aufgrund von US-Exportbeschränkungen eigene Halbleiter-Alternativen zu entwickeln. Auch andere chinesische KI- und Chipfirmen wie MiniMax, Biren Technology oder OmniVision streben an die Börse in Hongkong.

Read full article about: Projekt Gumdrop: OpenAIs erstes KI-Gadget soll handschriftliche Notizen an ChatGPT senden

OpenAI hat die Fertigung seines ersten KI-Endgeräts angeblich von Luxshare auf Foxconn umgestellt. Der Grund: Das Unternehmen will eine Produktion in China vermeiden, berichtet die taiwanesische Wirtschaftszeitung Economic Daily News unter Berufung auf Lieferkettenquellen. Die Fertigung soll stattdessen in Vietnam oder den USA erfolgen.

Das Gerät befindet sich noch in der Designphase und könnte ein intelligenter Stift oder ein tragbares Audiogerät sein. Es soll Mikrofon und Kamera haben und handschriftliche Notizen direkt an ChatGPT übertragen können. Das interne Projekt heißt "Gumdrop". Die Markteinführung sei für 2026 oder 2027 geplant, Foxconn würde damit laut der Zeitung alle OpenAI-Aufträge von Cloud bis Endgerät erhalten.

Im Oktober berichtete die Financial Times über technische Probleme bei dem Projekt, darunter Schwierigkeiten bei Software, Datenschutz und fehlender Cloud-Infrastruktur.

Read full article about: ChatGPT-Hardware soll primär über Sprache gesteuert werden und emotionaler klingen

OpenAI will, dass man sich mit der geplanten ChatGPT-Hardware primär unterhält. Das Unternehmen arbeitet daher an der Verbesserung seiner Audio-KI-Modelle, berichtet The Information. In den vergangenen zwei Monaten hat OpenAI mehrere Teams zusammengelegt, um die Audio-Modelle zu verbessern.

Derzeit hinken die Audio-Modelle den textbasierten Modellen bei Genauigkeit und Antwortgeschwindigkeit hinterher, so aktuelle und ehemalige Mitarbeitende. Eine neue Audio-Modell-Architektur soll natürlicher und emotionaler klingen, genauere Antworten liefern und gleichzeitig mit dem Nutzer sprechen können. Die Veröffentlichung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Kundan Kumar, ein von Character.AI abgeworbener Forscher, leitet die Bemühungen.

Die eigentliche Hardware dürfte jedoch noch auf sich warten lassen. OpenAI plant angeblich mehrere Geräte, darunter Brillen und einen smarten Lautsprecher ohne Bildschirm. Für die Entwicklung kaufte OpenAI im vergangenen Jahr die Firma io des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive für fast 6,5 Milliarden Dollar. Die große Vision hinter der Hardware dürfte die Etablierung eines "Super-KI-Assistenten" sein, der im Alltag mindestens so allgegenwärtig wie das Smartphone ist.

Read full article about: Moonshot AI sammelt 500 Millionen Dollar ein und steigert Bewertung auf 4,3 Milliarden

Das chinesische KI-Startup Moonshot AI, bekannt für seinen Chatbot Kimi, hat 500 Millionen Dollar in einer Series-C-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Bewertung liegt nun bei 4,3 Milliarden Dollar, berichtet LatePost exklusiv. IDG führte die Runde mit 150 Millionen Dollar an, bestehende Investoren wie Alibaba, Tencent und Wang Huiwen beteiligten sich ebenfalls.

CEO Yang Zhilin erklärte in einem internen Schreiben, das Unternehmen verfüge über mehr als 1,4 Milliarden Dollar Barreserven. Die Mittel sollen für den Ausbau der Rechenkapazität und die Entwicklung des K3-Modells verwendet werden. Laut eines Insiders habe es das Start-up daher nicht eilig mit einem Börsengang, anders als Zhipu und MiniMax, zwei andere chinesische KI-Start-ups, die an die Börse drängen. Im September startete Moonshot AI die Agent-Funktion "OK Computer" und ein Abo-Modell. Die Zahl der zahlenden Nutzer wächst laut Yang monatlich um 170 Prozent.

Moonshot AI verblüffte in diesem Jahr insbesondere mit dem Modell Kimi-K2-Thinking, das als Open-Source-Reasoning-Modelle mit proprietären Modellen Schritt halten konnte.

Read full article about: KI ersetzt Werbetexter und empfiehlt ihm dann Baumfällarbeiten

Brian Groh, ein Werbetexter aus dem US-Bundesstaat Indiana, beschreibt in einem Gastbeitrag für die New York Times, wie KI und Outsourcing seine Arbeit zerstörten. Marketingabteilungen stellten zunächst günstigere Auftragnehmer im Ausland ein, dann wandten sie sich der KI zu, die in Sekunden brauchbare Texte liefern konnte. Groh selbst hatte zuvor eine Transkriptionsarbeiterin durch KI ersetzt. Als er einen Chatbot um Rat fragte, empfahl dieser Baumfällarbeiten. Der 52-Jährige folgte dem Vorschlag und verdiente anfangs gut. Doch die körperliche Arbeit führte zu Verletzungen an Ellbogen und Rücken.

I hope I’ll be able to get back to cutting trees for longer hours. But I suspect I’ll soon face increasing competition, as many people — especially recent college graduates — look for ways to make money that A.I. can’t yet replace.

Groh sieht darin das gleiche Muster, das seine Nachbarn aus der Arbeiterklasse nach dem Verlust von Fabrikjobs in Verzweiflung trieb. Er warnt: Was einst Fabrikarbeiter traf, erreiche nun Büroangestellte. Politiker sollten sich vorbereiten, statt darauf zu hoffen, dass neue Jobs von selbst entstehen.

Read full article about: Alibabas neues offenes Qwen-Bildmodell soll deutlich natürlichere Bilder generieren

Alibaba hat Qwen-Image-2512 veröffentlicht, ein Update seines Text-zu-Bild-Modells. Das Modell erzeugt laut Alibaba realistischere Bilder von Menschen, mit mehr Gesichtsdetails und weniger künstlichem Aussehen.

Das Bildmodell-Update soll den "Plastik"-Look des Vorgängermodells ablegen. | Bild: Qwen

Zusätzlich verbessert sich die Darstellung von Text in Bildern, etwa bei Infografiken oder Präsentationen. Auch Landschaften, Tierfell und andere natürliche Elemente werden feiner dargestellt.

Auch beim Text-Rendering soll das neue Qwen-Modell bessere Ergebnisse erzielen. | Bild: Qwen

In mehr als 10 000 Blindtests auf der Alibaba-Plattform AI Arena erreichte Qwen-Image-2512 den vierten Platz und ist damit laut Alibaba das stärkste Open-Source-Modell in diesem Bereich. Es konkurriert mit offenen Modellen wie HunyuanImage-3.0, Z-image oder Flux.2.

Qwen-Image-2512 ist auf Hugging Face und ModelScope verfügbar und kann über Qwen Chat getestet werden. Weitere Informationen bieten der Tech Report und der Blog.

Read full article about: Gehälter-Rekord: OpenAI entlohnt Angestellte so hoch wie kein Tech-Startup zuvor

OpenAI zahlt seinen Mitarbeitern so viel wie kein anderes Tech-Startup zuvor. Die aktienbasierte Vergütung liegt im Schnitt bei 1,5 Millionen Dollar pro Mitarbeiter, verteilt auf rund 4000 Beschäftigte, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Finanzdaten, die Investoren gezeigt wurden. Das ist etwa 34-mal so viel wie der Durchschnitt von 18 großen Tech-Firmen im Jahr vor ihrem Börsengang und mehr als siebenmal so viel wie Google 2003 zahlte.

Aktienbasierte Vergütung als Anteil am Jahresumsatz

Unternehmen Anteil am Umsatz
OpenAI 46,2 %
Palantir 32,6 %
Alphabet (Google) 14,6 %
Meta (Facebook) 5,9 %
Durchschnitt (18 Tech-Firmen) ~6 %

Quellen: Wall Street Journal, Equilar-Analyse. Alle Werte beziehen sich auf das Jahr vor dem jeweiligen Börsengang (außer OpenAI: Prognose 2025).

Die hohen Gehälter sollen OpenAI im KI-Wettbewerb vorn halten, treiben aber die Verluste in die Höhe. Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte den Druck erhöht, indem er Spitzenkräften Pakete im Wert von Hunderten Millionen Dollar anbot und über 20 OpenAI-Mitarbeiter abwarb. OpenAIs Vergütungskosten sollen bis 2030 jährlich um drei Milliarden Dollar steigen.

Read full article about: Nvidia verhandelt offenbar über Milliarden-Übernahme von KI-Start-up AI21 Labs

Nvidia will angeblich das israelische KI-Start-up AI21 Labs übernehmen. Laut einem Bericht von Calcalist befinden sich die Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium. Der Deal könnte zwischen zwei und drei Milliarden Dollar wert sein. Bei der letzten Finanzierungsrunde 2023 wurde AI21 noch mit 1,4 Milliarden Dollar bewertet. Zu den Investoren zählen unter anderem Google und Nvidia.

Nvidia interessiert sich offenbar, ähnlich wie beim Groq-Deal, vor allem für die rund 200 Mitarbeitenden von AI21, die größtenteils über höhere akademische Abschlüsse und seltene Expertise in der KI-Entwicklung verfügen. Pro Mitarbeiter würde Nvidia damit etwa zehn bis 15 Millionen Dollar zahlen.

AI21 mit Sitz in Tel Aviv wurde 2017 von Professor Amnon Shashua, Professor Yoav Shoham und Ori Goshen gegründet. Das Unternehmen entwickelt große Sprachmodelle, bietet aber auch Software wie einen Agent Builder an. Die Angebote richten sich primär an Geschäftskunden, der geschätzte Jahresumsatz liegt bei etwa 50 Millionen Dollar.