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Microsoft-CEO Satya Nadella sieht einen technologischen Dreiklang, der die Zukunft der Computer prägen soll: Augmented Reality, Künstliche Intelligenz und Quantencomputer.

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In Nadellas Vision der "ultimativen Computererfahrung" schlummert die Technologie nicht mehr nur in einem Stück Hardware, sondern legt sich wie eine allgegenwärtige digitale Zwischenebene in den Alltag. Der Mensch soll durch Augmented Reality, Künstliche Intelligenz und Quantencomputer mit ihr interagieren können.

Bei Augmented Reality sieht Nadella die Telepräsenz als großes Potenzial, zum Beispiel in Form von Hologramm-Telefonie. Er nennt ein praktisches Beispiel aus dem Alltag: Der Autobauer Ford hätte einen Prototyp früher aus zwei Tonnen Knetmasse bauen müssen, der dann von einem Ort zum nächsten bewegt wurde, damit Mitarbeiter das neue Modell in Augenschein nehmen konnten.

Mit Augmented Reality könnten Mitarbeiter aus der Produktion, dem Design und dem Vertrieb gemeinsam ein digitales Modell begutachten, es kommentieren und Sprachnachrichten hinterlassen. Für Nadella ist das "ein komplett neuer Weg, zusammenzuarbeiten". Microsofts Forschungsprojekt für Telepräsenz ist Holoportation für die AR-Brille Hololens.

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Quantencomputer sollen KI-Revolution beschleunigen

Künstliche Intelligenz als neue Schnittstelle in der Mensch-Maschine-Kommunikation ist laut Nadella ein "ganz erstaunlicher Durchbruch". Er nennt die Microsoft-Forschungsanwendung "Seeing A.I.", die Menschen mit Sehbehinderung die Orientierung im Alltag erleichtern soll.

Die iPhone-App nutzt die Smartphone-Kamera wie ein Auge, um die Umgebung zu untersuchen. Dann klärt sie den sehbehinderten Menschen via Audio auf, zum Beispiel über die Emotionen im Gesicht eines anderen Menschen. Eine einfache Objekterkennung kann Autos oder Geldscheine identifizieren.

Für die Fortentwicklung Künstlicher Intelligenz braucht es laut Nadella jedoch einen Durchbruch bei der Rechenleistung, um "die Limits der Physik zu überwinden". Der Microsoft-Chef hofft auf Quantencomputer, mit denen KI-Systeme die großen Probleme der Menschheit lösen sollen, zum Beispiel den Klimawandel.

Ein klassischer Computer brauche für die notwendigen Datenanalysen so lange wie vom Urknall bis heute, so Nadella. Quantencomputer sollen die notwendigen maschinellen Lernverfahren beschleunigen können. Bill Gates wird sich an der Entwicklung des Quantencomputers wohl nicht mehr beteiligen - dem Microsoft-Gründer sind die neuen Formeln zu komplex.

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| Featured Image: Johannes Marliem bei Flickr, Bing Google. Lizenziert nach CC BY 2.0 | Via: Freakonomics
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Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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