Amazon plant, seine Sprachassistentin Alexa noch in diesem Jahr mit generativer KI aufzurüsten, um mit Chatbots wie dem von OpenAI und Google mitzuhalten. Laut Quellen von CNBC wird Amazon für die neue Version von Alexa eine monatliche Gebühr verlangen, die nicht im Prime-Abo enthalten ist. Alexa galt intern unter Gründer Jeff Bezos als Lieblingsprojekt, verlor aber unter CEO Andy Jassy an Priorität. Das Alexa-Team steht nun unter Druck, den Sprachassistenten relevant zu halten. Amazon hofft, von der großen installierten Basis an Alexa-Geräten zu profitieren. Herausforderungen sind die Kosten der generativen KI und der Wettbewerb um KI-Talente. Für das Alexa-Upgrade will Amazon sein eigenes großes Sprachmodell Titan nutzen. Angeblich arbeitet Amazon auch am Sprachmodell Olympus, zu dem man aber länger nichts gehört hat. Bezos sei besorgt, dass Amazon bei KI hinterherhinkt. Trotz seines Rückzugs als CEO sei er "sehr engagiert" in der KI-Strategie bei Amazon.

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Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
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